00:00:17: Paul am
00:00:18: Puls
00:00:19: Dialoge zur Transformation der Wirtschaft.
00:00:24: Prof.
00:00:24: Dr.
00:00:25: Stefan Paul von der Ruhr-Universität
00:00:27: Bochum
00:00:28: spricht mit Entscheidungsträgern über wirtschaftliche Wandlungsprozesse.
00:00:33: Im letzten Jahr feierte das nineteenhundertfünfundsechzig neu gefasste deutsche Aktiengesetz seinen sechzigsten Geburtstag.
00:00:42: Das Deutsche Aktieninstitut, mit dessen Rechtsexperten Sven Erik Hemeling ich sprach hat dies zum Anlass für eine ausgesprochen kritische Bestandsaufnahme genommen.
00:00:53: Hemeling sieht die Notwendigkeit einer grundlegenden Reform des deutschen Aktienrechts, um dieses nicht zu dem Auslaufmodell werdenzulassen.
00:01:03: Veränderungen seien vor allem in drei Bereichen notwendig Revitalisierung der Hauptversammlung Verbesserung der Aufsichtsratsarbeit und Erweiterung der Möglichkeiten von Unternehmen zur Eigenkapitalfinanzierung.
00:01:19: Gerade Letzteres sei zwingend, um im Ausland etablierte Wege auch hierzulande gehen und damit die Abwanderung von Unternehmen aus der deutschen AG heraus verhindern zu können.
00:01:31: So verweist er etwa auf at the market Kapitale-Höhungen.
00:01:36: Bei diesen At The Market Programmen geht es letztlich darum dass ein Unternehmen in die Lage gesetzt wird nach Bedarf regelmäßig oder kontinuierlich an der Böse Kapital aufzunehmen Und zwar eben nicht dass jetzt die Hauptversammlung einmal ein großes Volumen und das geht sofort ganz in die Hürde, sondern wie gesagt kontinuierlich.
00:01:56: Was gerade für diese Unternehmen die wachsen oder kontinuerlichen Bedarf haben oder in der Phase sind wo sie kontinualen bedarf haben, sage ich mal hier Volumen aufnehmen können.
00:02:06: Und zwar als im Market.
00:02:08: Das heißt nach den jeweiligen Momenten wo man jetzt einer Böse ist.
00:02:32: Ja, lieber Himmelingatz.
00:02:33: Herzlich willkommen zu Paul am Puls und vielen Dank dass ich heute im deutschen Aktieninstitut mal zu Gast sein darf!
00:02:40: Im Mittelpunkt unseres Podcasts stehen ja wirtschaftliche Wandlungsprozesse und heute möchte ich mit Ihnen gerne diskutieren wie sich die deutsche Aktiengesellschaft institutionell verändern muss um attraktiver zu leben.
00:02:54: Im letzten Jahr und das ist so ein bisschen der Aufhänger, feierte das deutsche Aktiengesetz in seiner Neufassung aus dem jahrelosentfünfundsechzig sein sechzigsten Geburtstag.
00:03:04: Wenn aber sogar das Deutsche Aktieinstitut diesen Anlass im Moll begeht und fragt ob es nicht um einen Zitat Auslaufmodell oder Endehandel, dann liegt offenbar was.
00:03:17: Was gab den Anlass für Ihre kritische Bestandsaufnahme, die Sie im letzten Dezember gemeinsam mit White & Case vorgelegt haben?
00:03:25: Und wer ist der größte Konkurrent, größter Gefahr für die deutsche AG.
00:03:31: Also ich mal vielen Dank auch dass ich bei Ihnen hier bei Ihrem Podcast mitmachen darf.
00:03:36: Ich sag mir selbst gesagt Der Geburtstag ist natürlich immer ein Moment wo man nochmal reflektiert und sich Sachen ansieht.
00:03:45: Und man muss natürlich auch sagen beim Aktiengesetz, es liegen sehr viele Reformvorschläge vor.
00:03:52: Wir liegen schon lange auf dem Tisch.
00:03:54: jetzt auch zum Geburtstag hat sich noch weiter gepült.
00:03:58: uns ging es tatsächlich in der Untersuchung darum wo der Markt das Aktienrecht sieht und welche Reformen wirklich dringend geboten sind und Konkurrent also ein großer vielleicht gerade größte ist sicherlich die niederländische NV
00:04:15: Also große Unternehmen, über die wir hier sprechen, überlegen soll ich noch die deutsche AG wählen oder ich nehme die niederländische Rechtsform.
00:04:23: Das sehen Sie als Gefahr?
00:04:25: Unsere Untersuchung hat gezeigt was es eigentlich in der Hinsicht geht.
00:04:28: Es gibt nicht nur Unternehmen, die lassen sich auch beraten.
00:04:31: von Banden, Handelten sind sehr viele Berater und wir haben ja auch mit diesen dann gesprochen um hier bessere Einblicke zu bekommen und da war tatsächlich die Aussage sehr klar sie raten ab von den Deutschen.
00:04:47: Das leitet ja schon ein bisschen zu der Frage, über wie sie methodisch vorgegangen sind.
00:04:51: Also wir haben Interviews geführt?
00:04:53: Als Basis haben wir erst mal eine Umfrage gestartet für die Börsen und diesen Unternehmen.
00:04:59: da haben wir den Leiterrechthauptsektor oder ähnliche Funktionen des DAX-Fürzig MLAX SDAX direkt angeschrieben.
00:05:07: Dann sind wir darüber hinaus noch über die Börse München gegangen und haben da auch über diesen Segment M-Access, das sind eher kleinere bürsennotierte Unternehmen.
00:05:17: Das Gleiche haben wir auch bei der deutschen Börsee, die hat ein Issuehub und daher reicht man auch in Journalist on Prime Standard scale die ganzen Segmente.
00:05:29: Und auf diese Basis haben wir dann wirklich auch fast zwanzig Expertengespräche geführt, das wirklich viel ist.
00:05:38: Auch sehr breit mit den verschiedensten Stakeholdern und Kunden so tatsächlich auch eine gewisse Tiefe erreichen.
00:05:46: Jetzt plädieren Sie ja – Sie haben es schon erwähnt für eine grundlegende Reform – und wenn ich das richtig gelesen habe, besteht die hauptsächlich aus drei Bereichen.
00:05:55: Vielleicht fangen wir mal an und beginnen mit den Empfehlungen, die die Möglichkeiten von Unternehmen zur Eigenkapitalfinanzierung verbessern sollen.
00:06:04: Bevor wir auf die Maßnahmen kommen, sehen Sie denn da eigentlich ein Problem?
00:06:08: Gibt es bei deutschen Aktiengesellschaften sowas wie eine Eigenkapitallücke?
00:06:14: Also es geht nicht um eine generelle Eigenkapitarlücke.
00:06:19: Es ging uns oder das war zu uns, sage ich mit der Studie für Integration deutlich gemacht hat, dass es hier um die Eigenkapitalbeschaffung geht.
00:06:28: Und diese spielt natürlich beispielsweise bei schnell wachsen Unternehmen oder Unternehmen, die auf geändertem Markt umständig reagieren wollen eine sehr erhebliche Rolle.
00:06:40: Also nicht insgesamt zu wenig aber die Wege an das Eigenkapitel zu kommen.
00:06:45: da sagen sie gibt Verbesserungsbedarf.
00:06:47: wie sehen denn nun die Empfehlungen konkret aus?
00:06:51: Die Empfehlung... Bei der Eigenkapitalitinerisierung gehen eigentlich alle darum, möglichst unkompliziert und schnell die Eigenkapitualitinerierung in höheren Volumen zu ermöglichen auch über die Böse.
00:07:07: Hier ist zum einen natürlich Thema Schnelligkeit.
00:07:11: Der gesamte Prozess eigentlich von einer ordentlichen Kapitalerhöhung muss ja erst die Hauptverdammung eingeladen werden.
00:07:19: Und dann bis zur Eintragung des Handelsregisters können viele Monate sein.
00:07:23: Das ist einfach nicht schnell genug.
00:07:26: Und da gehen wir, setzen die an aber auch ich weiß nicht ob schon wie weit sie damit zu tun haben diese RTM-Programme, die vor allem in den USA sehr doch glaube ich fast schon dreiß Prozent inzwischen ausmachen.
00:07:41: Die wollen wir ja auch in Deutschland ermöglichen.
00:07:44: bei diesen Ads Market Programmen geht es letztlich darum dass ein Unternehmen in die Lage gesetzt wird nach Bedarf regelmäßig oder kontinuierlich an der Böse kapital aufzunehmen.
00:07:56: Und zwar eben nicht, dass jetzt die Hauptversammlung einmal in großes Volumen und das geht sofort ganz in die Bösen sondern wie gesagt kontinuerlich was gerade für diese Unternehmen, die wachsen oder kontineerlichen Bedarf haben oder eine Phase sind wo sie kontinueerlichen bedarf haben sag ich mal hier Volumen aufnehmen können und zwar als im Market.
00:08:15: Das heißt nach den jeweiligen Momenten wo man jetzt einer Börse ist.
00:08:21: Jetzt fordern Sie ja auch nochmal eine Modifikation des Bezugsrechtsausschlusses.
00:08:29: Daran ist schon mal ein bisschen gebrochelt worden, wenn ich das so sagen darf, nämlich im Jahr zwanzig vierundzwanzig ist eingeführt worden der Ausschluss bei einer Kapitalerhöhung von zwanzich Prozent des Kronenkapitals.
00:08:42: vorher waren das zehn Prozent die man nicht überschreiten durfte um das Bezuchsrecht ausschließen zu können.
00:08:49: Warum meinen Sie, muss das noch weiter ausgehöhlt werden?
00:08:54: Also zum einen muss man gleich im Anfang sagen.
00:08:56: Die Aktionäre haben natürlich ein Interesse am Erfolg des Unternehmens und die Maßnahmen, die ich ja Ihnen schon gesagt habe, Wachstumsunternehmen da ist der Bedarf dar und über diese Kapitalmaßnahmen entscheiden wir auch die Aktionärer.
00:09:10: also sie sind diejenigen, die darüber entscheiden.
00:09:15: Und dann muss man natürlich auch sagen, es geht natürlich auch hier um den internationalen Vergleich.
00:09:20: Wir wollen hier eine Wettbewerbsfähigkeit her oder schaffen, sage ich mal, um ein gewisser Angleichen zu schaffen.
00:09:28: und hier muss natürlich über die internationale Pflogenheiten angeglichen werden.
00:09:34: Wenn ich jetzt zum Beispiel als genehmigte Kapital denke... Hier bei uns gibt's diese Beschränke von Fünfzig Prozent des Grundkapitals, Schweden hat gar keine gesetzlichen Grenzen.
00:09:47: Also wirklich keine und eine gemeinsame Versatzung.
00:09:50: Und da wollen wir den Anfluss sag ich mal finden.
00:09:54: denn eins ist klar es ist doch besser im deutschen Recht mehr zu ermöglichen als die Unternehmen letztlich ins Ausland zu verlieren.
00:10:01: Jetzt gibt es ein zweites Maßnahmenbündel und damit verfolgen Sie das Ziel die Hauptversammlung als Institution, so heißt es dort bei Ihnen zu revitalisieren.
00:10:13: Was darf man sich darunter vorstellen?
00:10:15: Wie soll das geschehen?
00:10:16: Also letztlich geht's uns um eine Modernisierung natürlich.
00:10:21: Revitalisieren ist dem geschuldet.
00:10:24: Sie waren sicher auch schon auf einer Hauptversambung.
00:10:27: durch das Risiko der Anfechtungen Der Beschlüsse wird schon aufgrund von kleinen Fehlern, um die zu vermeiden und nicht mehr den Anschein von kleinen Fehler aufkommen zu lassen.
00:10:41: Gibt es einen sehr formalistischen Langezogen?
00:10:44: Und ich sag mal so.
00:10:47: unsere Hauptsagen haben Scham eines Notartermis und das über viele Stunden.
00:10:52: Das wollen wir ändern.
00:10:55: Hier sind wir natürlich an dem Punkt Reform des Beschlusenmengerechtes.
00:11:00: Dreh- und Angelpunkt.
00:11:01: Und da wollen wir auch ganz speziell am Auskunftsrecht ansetzen, denn gerade bei den Antworten geht es natürlich darum, wenn jeder kleinste Fehler dann ist man auch sehr vorsichtig und deswegen werden die Antworten juristisch wirklich vorab durchgeprüft und letztlich man kann schon sagen verließen.
00:11:20: ja das ist natürlich weniger eine Debatte Und genau hier sollten einfach nur wesentliche, also besonders schwere Fehler zur Anfechtung führen.
00:11:29: Da glauben wir das hier sich schon was bewegen würde.
00:11:32: Es gibt aber andere wichtige Punkte die das Freigabeverfahren aus dem Verfahren möglichst schnell die Eintragung von Beschlüssen im Handelsregistratur ermöglichen.
00:11:41: Das hat sich bewährt.
00:11:42: Das sollte erweitert werden auf alle Satzungs- eintragungspflichtigen Beschlüsse und auch vielleicht noch mal optimiert werden dass es noch mal ein bisschen kürzer wird, wer auch nochmal geholfen.
00:11:57: Zum anderen haben wir sehr viele Nichtigkeitsgründe.
00:12:01: Die sind die Gründe wo wirklich automatisch ohne das jemand anfächtert ist so eine Nichtigkeit führt und da haben wieder sehr viele Pormarien drin.
00:12:10: Da müsste man wirklich die Nichtig- keitsgrüne auf den Kernbestand reduzieren Und dann sollte man auch versuchen insgesamt die Rechtsfolge zu.
00:12:20: Es gibt ja sehr viele mögliche Fehler, man muss sagen zur Anfechtung tut jeder Verstoß denkbare Verschluss gegen Gesetz oder Satz und grundsätzlich erst mal zum Anfechtern führen.
00:12:30: Da kann man sich vorstellen was für eine Anzahl von möglichen Fehlern im Raum stehen.
00:12:36: Und hier ist die starre alles nichts Prinzipes einfach nicht zielführend.
00:12:42: Jetzt gibt es ja auch von Ihnen noch mal die Forderung nach der Vorab-Einreichung von Fragen.
00:12:48: Das hatten einige Gesellschaften, zum Beispiel Deutsche Lufthansa schon mal praktiziert.
00:12:53: davon ist wenig Gebrauch gemacht.
00:12:57: würde das Perspektivisch so bleiben?
00:12:59: Würde das besser?
00:13:00: Müssen sich die insbesondere Kleinaktionäre, die das ganze Jahr beleben sollen daran erst gewöhnen?
00:13:06: was ist Ihre Einschätzung?
00:13:08: Also natürlich müssen Sie Menschen insgesamt an neue Optionen gewöhnen.
00:13:14: Hier bei der Vorabereinreichung von Fragen muss man aber sagen, wir hatten erst in der Pandemie einfach durch die Pandemie bedingt und es wurde sehr reichlich genutzt im Unternehmen.
00:13:24: Hunderte von Fragen liegen teilweise ein.
00:13:28: Man muss aber unabhängig vom Format sagen dass natürlich auch wenn sie die Option der Vorabeinreichungen nicht gibt, gibt es viele Hauptversammlungen wo wenig Fragen von kleinen Aktionären gestellt werden.
00:13:41: Das ist so, sind eher glaube ich auch Faktoren entscheidend wie beispielsweise das ist überhaupt gegenstand der Tagesordnung.
00:13:49: Da muss man natürlich auch hinschauen.
00:13:52: und zum anderen muss man sagen ja in der Tat es gab tatsächlich sehr wenige diese neue Optionen genutzt haben jetzt.
00:14:01: Das liegt daran dass sie tatsächlich sehr praxisuntauglich eingeführt worden ist.
00:14:09: Welcher Form?
00:14:09: Die Vorabeinreichung von Fragen steht in Kritik tatsächlich vom beiden Seiten, dann aktionären wir auch Unternehmen also wirklich für den beiden Seiten starken Betrieb.
00:14:18: als Beispiel würde ich hier nennen es ist zumindest eine Verpflichtung der Vorabeinreichungen der Fragen dass die beantwortet werden vor der Hauptverwandlung schrittlich zu hauen.
00:14:26: Pätsch von Aktionären wird befürchtet, dass gewisse Dinge nicht bei der Hauptversammlung stattfinden.
00:14:31: Für Unternehmen ist es sehr aufwändig und natürlich wollen sie ja auch die wichtigen Themen in der Debatte haben.
00:14:38: Und da schlagen wir einfach vor, dass hier eine Flexpläsierung erfolgt, dass die Beantwortung auch der verabreingerechten Fragen ähnlich wie wir das aus der Pandemie schon erlebt haben, auch in die Hauptversamlung getragen werden können.
00:14:51: Aber ich frage mich dennoch so ein bisschen, inwiefern sich tatsächlich wiederbeleben lässt und ob das nicht am Ende doch, ich sage es mal eine Schofeanstaltung bleibt.
00:15:01: Warum?
00:15:02: Weil letztlich die Mehrheiten ja gebildet werden vor allen Dingen durch die institutionellen Investoren und die wiederum besitzen ja noch ganz andere Austauschmöglichkeiten mit den Unternehmensleitungen diese auch regenutzen was sicherlich in Ordnung ist.
00:15:17: also von daher frage ich mich warum dieses Format Hauptfassern so der Modernisierung bedarf.
00:15:23: Also
00:15:24: es ist natürlich absolut richtig, die institutionellen Investoren haben andere Aushauschmöglichkeiten und machen auch wirklich die Mehrheit der Stimmen oft aus.
00:15:34: In der Regel würde ich sogar sagen aber das umso wichtiger ist jetzt doch die Hauptversammlung attraktiver zu gestalten.
00:15:43: Offener lebendige Aushausch und so dass man auch als kleinaktionär Lust hat Daran teilzunehmen.
00:15:52: Aber würden Sie denn, wenn wir jetzt mal auf diejenigen schauen wie noch jünger sind als wir beide?
00:15:56: Würden sie dann glauben dass die jüngere Generation überhaupt an so einer Institution Präsenz Hauptverbandung klingt ja schon nicht so attraktiv Spaß hat?
00:16:08: also kann man junge Leute für sowas überhaupt begassen.
00:16:12: Also ich glaube das ist keine Frage des Formats.
00:16:15: Wir wollen hier auch deswegen ganz formatunabhängig die Hauptsammlung modernisieren.
00:16:20: Wir haben uns auch von Anfang an für die Option der betuellen Hauptversammlungen eingesetzt, um es geht es einfach wirklich genau darum, die Haupt-Sammlung bändiger zu machen und damit wird sie attraktiver und natürlich hoffen wir dass dann dementsprechend auch man viele Aktionäre dafür gewinnen kann.
00:16:39: Der dritte Bereich ihrer Vorstellung das ist die Verbesserung der Aufsichtsratsarbeit.
00:16:44: Auch hier wieder zunächst die Frage wo sehen Sie dort das größte Manco?
00:16:50: Also unsere Studie hat gezeigt, dass der Bedarf bei Unternehmen ganz unterschiedlich ist.
00:16:56: Ein generelles Manko lässt sich da nicht wirklich feststellen.
00:17:00: Beim einem Unternehmen ist es die Größe des Aufsichtsfahrts und beim anderen zum Beispiel internationalen Besetzungen.
00:17:09: Wenn wir jetzt aber mal ins Detail schauen was kann man dann ändern wenn es so individuelle Problemstellungen gibt?
00:17:20: Wir schlagen deswegen vor dass man also zum Beispiel jetzt auch meine Beispiele bezogen.
00:17:28: Wir wollen, dass die Unternehmen mit ihren Aktionären selbst die Größe des Aufsichtsrats bestimmen können, auch unter Wahrung der Mitbestimmung.
00:17:38: aber wenn sich vorstellt das große Unternehmen als zwanzigköpsigen Aufsichtgrat haben ist natürlich auch ein Stück weit die Arbeitsweise von so einem großen Krieg und schwierig.
00:17:48: Andererseits für andere Unternehmen das zweite Beispiel, wir wollen dass ein aktives und passives Wahlrecht auch für die Arbeitnehmer im Ausland geschaffen wird.
00:17:58: Hiermit würden wir bei mitbestimmten Unternehmen über eine international besetzte Arbeitnehmerbank etablieren können.
00:18:09: Es gibt aber noch weitere Forderungen Klarstellung der Kompetenz des Vorvorsitzenden, auch die Reduzierung der Verjährungsrisse bei Haftungsfragen von zehn auf fünf Jahre.
00:18:21: Also hier gibt es schon einige Stellschrauben an denen man drehen kann.
00:18:27: In vielen Interviews, die in ihrer Studie auftauchen wird das Thema Nichtbestimmung sehr kritisch gesehen.
00:18:33: Teilen Sie die Einschätzung?
00:18:35: Also ein muss ich mal klarstellen, sage ich mal, die Interduten keiner hat die Abschaffung damit Bestimmung gefordert.
00:18:42: Das muss man einfach mal ganz klar feststellen.
00:18:45: Und die Art und Weise, und hier natürlich auch nicht, um das gleich nach Frage
00:18:50: zu kommen.
00:18:52: Die Art und Weiße wie die Mitbestimmung in Deutschland gelebt wird ist im Vergleich zum Ausland einfach besonders.
00:18:59: Einesseits kann es sehr anstrengend sein, andererseits kann's zum Ausgleich von Interessen führen.
00:19:05: Und gerade diese Beispiele ich auch vorhin genannt habe.
00:19:09: Bei internationalen Unternehmen besteht natürlich auch ein Heil der Mitarbeiterschaft nicht, dass sich repräsentiert fühlt.
00:19:18: Ein Aussichtsrat ist es auch durchaus Konfliktpotenzial und das versuchen wir hier zu entschärfen.
00:19:24: Nun haben Sie ja noch tiefer in die Interviews reingeschaut und sprechen ja auch laufend mit den Unternehmen?
00:19:31: Ist mal Eindruck richtig, dass man unabhängig jetzt von den Arbeitnehmer-Vertretern alleine ist?
00:19:36: Ist nicht die Gewinnung geeigneter Persönlichkeiten, die also hier Zeit investieren und viel Einsatz bringen müssen.
00:19:44: Ist die nicht schwieriger geworden?
00:19:48: Die Gewinnungen von Aufsichtsreiten ist sicherlich ein wichtiges Thema aber ich glaube das Aktiengesetz selbst... kann hier nicht viel tun.
00:19:57: Nee, aber ist denn der Eindruck richtig dass man sich schwerer tut als früher für diese auch unterschiedlichen Facetten?
00:20:03: in den letzten Jahren ja auch Nachhaltigkeit also jemanden die sich damit auskennt?
00:20:07: Die Kompetenz Anforderung das kompetent Strektrum ist ja größer geworden, ne?
00:20:12: Dass es da schwieriger ist Aufsichtsräte zu finden oder nach ihrer Heilstätzung riechen?
00:20:17: Ja dann muss ich sagen darüber haben wir gar nicht gesprochen.
00:20:20: Wir hatten uns ja speziell auf Aktiengesetz fokussiert und dementsprechend natürlich auch die Fragen auf das Recht bezogen.
00:20:26: Von daher kam es da eigentlich tatsächlich zu keinerlei Ausführungen in dieser Hinsicht.
00:20:32: Jetzt nehmen wir vielleicht nur mal diese drei Bereiche, in der Studie steht ja noch mehr im Detail.
00:20:37: aber wenn Sie alles in allem nehmen für wie realistisch halten sie denn dann auf die Umsetzung dessen was Sie vorschlagen?
00:20:45: Es gibt ja so ein paar andere politische Projekte, mit denen man versucht die Kapitalmärkte zu beleben.
00:20:51: Etwa die Kapitarmarktunion.
00:20:54: Damit tun wir uns seit, weiß ich nicht, zehn, fünfzehn Jahren enorm schwer.
00:20:59: Was lässt sie hoffen?
00:21:00: Dass es vielleicht zügiger zur Umsetzung ihrer Vorschläge kommt.
00:21:06: Also ich muss sagen alle unsere Empfehlungen sind gut umsetzbar und grundsätzlich realistisch.
00:21:16: Das Beschlussmengelrecht als Beispiel hat sehr freulicherweise auch in den Koalitionsvertrag geschafft und wir rechnen auch, dass sich hier dementsprechend bald man wieder von diesem Thema hört.
00:21:30: Aber Sie haben selbst gesagt, Kapitalmarkt Union ist ja auch ein wichtiges Thema, auch des Aktienrechts.
00:21:36: Hier gibt es gerade ganz intensive Anstrengungen.
00:21:40: Ich sage mal von der EU-Kommission Tragebericht, Letterbericht Dann aktuell der Bericht von Cookies, Noyee des E-Sex-Format.
00:21:52: Also die Bestandsaufnahmen haben wir?
00:21:55: Die Frage ist nur, ist die Politik Willens und gibt es tatsächlich genug Druck aus diesem Bericht das ein Bestandsaufnahmen auch was zu machen?
00:22:04: Ja aber gerade die aktuellen Berichte... Mein Beschäftigt aktiv mit Lösungen und von daher würde ich schon sagen, die Anstrengung sind klar.
00:22:13: Ich muss auch sagen wer etwas ändern will, muss optimistisch bleiben.
00:22:18: Das ist vollkommen richtig!
00:22:19: Haben Sie denn sozusagen positives Feedback aus dem politischen Raum ganz generell auf Ihre Studie bekommen?
00:22:27: Ja, die Studie haben wir generell sehr gut an.
00:22:31: Also sowohl als auch, also sowohl aus der Praxis haben wir sehr schönes Feedback gekriegt aber auch auf der Politik.
00:22:39: Im letzten Teil wenn wir noch mal fachlich bleiben muss ich noch eine Frage stellen nämlich übergehen von der Institution der Aktiengesellschaft das Instrument der Aktie, wenn ich hier schonmal beim Deutschen Aktieninstitut bin die Zahl der Aktionäre in Deutschland ist zwanzig fünfundzwanzig so stark gestiegen wie nie nämlich von rund zwölf auf vierzehn Millionen.
00:23:04: Dennoch gibt es natürlich ganz, ganz viele Bundesbürger die überhaupt nichts mit Aktien zu tun haben.
00:23:09: Deshalb meine Frage ist das Glas aus ihrer Sicht halb voll oder halblehr?
00:23:14: Also wir sehen die Entwickler auf jeden Fall positiv und immer mehr Menschen erkennen die Vorteile der langfristigen breit gestreuten und kontinuierlichen Aktienanlage.
00:23:24: Handeln dementsprechend, das konnten wir verzeichnen.
00:23:28: Insbesondere die Jüngeren haben in den letzten Jahren aufgeholt.
00:23:32: Seit zwei Jahren haben wir mehr... unter vierzigjährige als über sechzig Jahre die Aktien besitzen.
00:23:39: Und das, obwohl die Demografie und auch die verfügbare Einkommen dieser Klasse etwas anderes vermuten lässt.
00:23:50: Dennoch gibt es ein paar Ungleichgewichte schon seit längerer Zeit.
00:23:54: Wir haben unter den Aktionären mehr Männer als Frauen.
00:23:58: Wie könnte man da eine Ernährung schaffen?
00:24:01: Also die Frühstartrente hat das sicherlich als Ansatz, wenn nämlich junge Mädchen Abgeburt bei finanzieller Vorsorgesystematisch gleich behandelt werden und bis zum achtzehnten Lebensjahr positive Erfahrungen mit der Aktienanlage machen können.
00:24:17: Da wird sich dieser Unterschied stärker angleichen.
00:24:22: Die Annäherung kann auch in Familien- und Schulen unterstützt werden.
00:24:27: Wichtig ist hier, dass über die gänden Lage gesprochen wird und auch die Frühstattrente soll ja auch bildungspolitisch begleitet werden, was gut
00:24:37: ist.
00:24:37: Ein zweites Gefälle, West-Ostgefälle, ist Ihre Einschätzung dass man das sozusagen einfangen kann mit dem neuen Rentenkurs?
00:24:46: Also es gefällt sich grundsätzlich Nord-Süd.
00:24:48: beim Ost-West-Gefälle haben wir auch festgestellt, dass der Osten im Übrigen auch die Frauen aufholen.
00:24:57: Beim Ost-West-Gefälle lag der Anstieg im Osten bei über dreißig Prozent, während im Westen unter fünfzehn Prozent.
00:25:05: Das ist auch schon sehr erfreulich und von den Ansatzpunkten ist genau so wie bei der Frage eben breite frühe Teilhabe über das Rentensystem muss gezielt aufgebaut werden.
00:25:19: Das würde ich sagen wichtigste.
00:25:23: Und wenn wir überlegen was über diese Frühstaat der Rentigen hinaus noch getan werden könnte, vielleicht sogar müsste um breitere Bevölkerungsschichten die Aktien näher zu bringen wenn sie dann Wunsch frei hätten an die Politik oder an jemand anderen.
00:25:38: Wo würden Sie ansetzen?
00:25:39: Also richtige Weg wäre die Zusetzgenutzung von Aktien allen drei Säulen der Altersversorgung.
00:25:46: Die Ansätze der Bundesregierung für eine Reform der privaten Altersvorsorge und die Einführung der Frühstadtrente die nahtlos in ein altes Vorsorgedepot übergeht, unterstützen wir da natürlich.
00:25:58: Sie sind ein erster Schritt in die richtige Richtung.
00:26:02: Wichtig ist, dass es keine Beitragsgarantien, keine Verrentungspflicht mehr gibt.
00:26:09: Beides kostet Geld und schmellert einen Ertrag für die Menschen.
00:26:13: Darüber hinaus muss man auch die Einführung eines steuergeführten Anlagen Sparfrontos, das Aktien sparen und dir sage ich mal die unterschiedlichen Lebensziele ein Wochenmacht durchaus sehen.
00:26:25: Jetzt sind noch zwei oder drei persönliche Fragen.
00:26:28: Sie sind Jurist?
00:26:30: Was war die Motivation das zu studieren?
00:26:32: Hätte es auch eine Alternative für sie gegeben
00:26:34: als tatsächlich habe ich mich sehr früh für das Jurastudium entschieden dass Allzehentscheidung anstand Es kein Alternativen mehr gab.
00:26:43: Und was fasziniert Sie am Thema Aktienrecht, mit dem Sie sich jetzt so intensiv beschäftigen?
00:26:49: Also insgesamt beim Recht war es schon immer die Komplexität und sage ich mal die dahinterliegenden Interessenausgleiche, den ich sehr spannend gefunden habe.
00:26:59: Und das Aktienrechtsverein ist natürlich das Recht und die Wirtschaft.
00:27:04: Mich hat natürlich auch immer begeistert wie das Gesetz sich auf die Unternehmensentscheidung und alles eigentlich auswirkt Und es ist natürlich auch ein sehr dynamisches Rechtsgebiet, also nicht nur der Gesetzgeber, sondern auch Technikgesellschaft.
00:27:20: Das wird dann nicht langweilig.
00:27:21: Ja
00:27:22: und welche Rolle spielt die Aktien im Rahmen ihrer privaten Geldanlage?
00:27:26: Ist ein wichtiger Bestandteil für mich privat.
00:27:29: Wichtig ist einfach dass man langfristig breit gestreut und kontinuierlich anlegt.
00:27:36: Jetzt zwei Fragen, die wir immer am Schluss stellen.
00:27:38: Die Studierenden stehen ja bald vor dem Eintritt ins Berufsleben?
00:27:42: Welche Eigenschaften und Fähigkeiten sollte man ihres Erachts mitbringen um sich künftig auch in der Praxis zu behaupten?
00:27:48: Also Fachwissen ist wichtig.
00:27:51: Ist aber auch tatsächlich nicht alles.
00:27:53: Analysisches Denken, Flexibilität helfen alltag sehr.
00:27:59: Gut Kommunikation im Team wird immer wichtiger.
00:28:04: Ich sag mal, gerade bei uns sind wir natürlich besonders wichtig.
00:28:08: Wer komplexe Dinge einfach erklären kann ist klar ein Vorteil.
00:28:13: Da komme ich schon zur letzten Frage, die eigentlich keine Frage mehr ist, sondern bitte um eine Satzergänzung.
00:28:18: Wir haben jetzt viel über Vorstänge gesprochen, Dinge anders zu machen und zu verändern oder zu transformieren.
00:28:24: Und wenn es jetzt einen Satz gäbe der würde mit dem Begriff der Transformation beginnen dann käme ein Gedankenstrich wie würden Sie den ergänzen?
00:28:31: Wandel aktiv gestalten?
00:28:33: Es reicht nicht, nur Veränderungen zu beobachten und ich finde es auch spannend, Entwicklungen zu begleiten und Lösungen mitzustanden.
00:28:43: Lieber Himmelingatz, herzlichen Dank für Ihre Zeit und ihre Einschätzung heute!
00:28:47: Ich wünsche Ihnen dass Sie zumindest einige Punkte von dem was wir hier aufgestiegen haben umsetzen können mit der Politik zusammen umsetzten können denn eine Wiederbelebung der Institution Aktiengesellschaft und auch das Instruments-Aktier.
00:29:05: Das ist glaube ich etwas, was wir uns schon ganz lange in Deutschland wünschen um auch weiter wettbewerbsfähig zu bleiben.
00:29:11: Herzlichen Dank also für heute!
00:29:13: Für ihre Punkte die Sie gemacht haben bei Paula und Röks.