Paul am Puls

Paul am Puls

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00:00:17: Paul am Puls.

00:00:19: Dialoge zur Transformation der Wirtschaft.

00:00:24: Professor

00:00:24: Dr.

00:00:25: Stefan Paul von der Ruhr-Universität Bochum spricht mit Entscheidungsträgern über wirtschaftliche Wandlungsprozesse.

00:00:34: Transformation und Finanzierung im Mittelstand, dies war am achtzehnten Mai, zwei tausendsechsundzwanzig der Fokus der Ersten der beiden IKF.

00:00:43: Impulseveranstaltungen im Sommersemester.

00:00:47: In ihrem einleitenden Impulsvortrag gegen Gabriela Pantring, CEO der NRW Bank auf die Besonderheiten der Finanzierung von Investitionen ein, die die mittelständischen Geschäftsmodelle gravieren verändern und verdeutlichte dabei die Rolle der Förderbank des Landes.

00:01:06: Das klassische Finanzierungssystem ist für Standardinvestitionen ausgelegt also für Projekte mit Moderatenrisiken – und für diese funktioniert der Finanzmarkt sehr gut!

00:01:16: nicht jedoch für hoch riskante Transformationsinvestitionen.

00:01:20: Also wenn ich das Transformationsgeschehen im Nordrhein-Westfälischen Mittelstand einschätzen soll, dann lautet meine Bewertung der Mittelstand ist auf dem Weg und er ist bereit zu investieren aber der entscheidende Engpass liegt in der Umsetzung und damit unter anderem auch in der Finanzierung.

00:01:56: Liebe Studierende, meine sehr geehrten Damen und Herren!

00:01:58: Ich freue mich sehr dass ich Ihnen hier einen ersten Aufriss machen darf zum Transformationsgeschehen im Nordrhein-Westfälischen Mittelstand.

00:02:05: Die Situation in der wir uns befinden ist extrem paradox.

00:02:08: so empfinde ich das mit der Erfahrung die ich eben halt hier mitbringe.

00:02:12: wenn.

00:02:13: wir stehen auf der einen Seite vor enormen Chancen also neue klimafreundliche Technologien neue digitale Anwendung neue Märkte neue Geschäftsmodelle.

00:02:22: alles das sehen wir heute im Mittelstand.

00:02:24: Auf der anderen Seite gibt es erhebliche Unsicherheiten und vielleicht auch unsicherheiten, die es vorher so nicht gab.

00:02:33: Und Sie können sich das schon sozusagen ja vorstellen wenn man viele Jahre im Bankgeschäft tätig ist dann darf man das auch mal sagen dass das was wir heute vorfinden wittlich eine erhebriche Unsicherheit bedeutet.

00:02:45: wie entwickeln sich Energiepreise welche regulatorischen Anforderungen kommen noch?

00:02:49: Welche Technologien setzen sich langfristig durch?

00:02:52: Und vor allen Dingen, wie geht es geopolitisch weiter?

00:02:56: Und genau in diesem Spannungsfeld.

00:02:58: Da müssen Unternehmen sich heute behaupten und ich sage's ganz laut auch investieren, obwohl sich erst mitunter in Jahren zeigen wird ob sich eine Entscheidung auszahlt.

00:03:10: das ist nicht trivial und das erklärt auch ganz gut, warum Investitionen in die Transformation häufig zurückgestellt werden oder auch nur zögerlich erfolgen.

00:03:20: Und das sehen insbesondere jetzt gucke ich mal hier vorne ist ja so eine Reihe wo ich glaube dass es nicht mehr aktiv studieren will sind aber vermutlich alles.

00:03:28: einige Bankenvertreter sehe ich hier das sehen wir halt ne?

00:03:30: Das sehen die Hausbanken ganz besonders.

00:03:32: ob nun Sparkassen, Genossenschaftsbanken aber auch die Geschäftsbanken sehen es und Da müssen wir mit umgehen.

00:03:38: Was ist Transformation, Herr Prof.

00:03:40: Paul hat es eben gerade schon so ein bisschen aufgerissen?

00:03:41: Wir sehen darunter klar die Bemühungen in der Digitalisierung weiter zu kommen.

00:03:46: In der technischen Entwicklung künstlicher Intelligenz haben Sie eben als Stichwort genannt aber natürlich als zweites Feld weiterhin auch das Thema Decarbonisierung weiterzu betreiben und vielleicht noch ein bisschen stärker hinzugekommen.

00:03:59: Frage, wie ist das Unternehmen resilient aufgestellt?

00:04:02: Also sich innerhalb dieser ganzen geopolitischen Lage wirklich auch nachhaltig zu behaupten.

00:04:10: Was ist meine Einschätzung zum Transformationsgeschehen in Nordrhein-Westfalen?

00:04:15: Aus Sicht der NRW Bank ist die Transformation im Mittelstand angekommen.

00:04:20: Aber der Mittelstand vollzieht diesen Wandel unter Bedingungen, die anspruchsvoller sind als oft angenommen.

00:04:26: Eines ist klar keine Unternehmerin, kein Unternehmer investiert in Klimaschutz oder in neue innovative Prozesse wenn es sich nicht rechnet.

00:04:36: Transformation muss sich wirtschaftlich tragen, was gar nicht so leicht ist.

00:04:40: Insbesondere wenn wir uns das Umfeld im Augenblick anschauen.

00:04:45: Ich spreche genauso wie vermutlich die Kolleginnen und Kollegen hier in den Vordern rein regelmäßig mit Unternehmerinnen und Unternehmern und meine Erfahrung dabei ist, Transformation ist definitiv kein abstraktes Schlagwort mehr.

00:04:58: es ist definitiver in der Realität des unternehmerischen Alltags angekommen.

00:05:03: paar Beispiele vielleicht.

00:05:05: Da ist ein Metallrecyclingunternehmen aus NEPETAL hier im südlichen Ruhrgebiet, das eine Photovoltaikanlage auf den Firmendächern installiert hat und mehr als die Hälfte des erzeugten Stroms in das öffentliche Netz einspeist.

00:05:19: oder es gibt eine Tischlerei in ostwestfalen Lippe, die einen effizientere Anlagen investiert und deswegen auch mehr Zeit für seine Kundinnen und Kunden hat.

00:05:28: Das sind keine Einzelfälle, sie stehen aber für einen breiten Wandel der finanziert werden muss.

00:05:35: Und natürlich schauen wir auch gerade hier Nordrhein-Westfalen gerne auf energieintensive Branchen wie Metallverarbeitung oder die chemische Industrie.

00:05:44: Aber die eigentliche Entwicklung geht noch darüber hinaus denn Transformationen betrifft heute alle Branchen, alle stehen unter einem hohen Veränderungsdruck und dabei geht es längst nicht mehr nur darum irgendwelche Maschinen auszutauschen oder Prozesse zu optimieren.

00:06:00: Das ist eine Sache die auch in früheren Jahren immer ganz intensiv gemacht worden.

00:06:04: Es geht wirklich darum Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und in die eigene Zukunftsfähigkeit zu investieren.

00:06:11: was treibt denn diese Entwicklung?

00:06:12: Da sind aus meiner Sicht vier Faktoren.

00:06:15: erstens der Markt Wettbewerb Fachkräfte, neue Technologien – all das macht Investitionen notwendig.

00:06:26: Zweitens sind es die Kosten, steigende Energiekosten jetzt insbesondere und die Sicherung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit zwingend Unternehmen dazu sich zu verändern.

00:06:36: Und drittens die Resilienz also die Widerstandsfähigkeit.

00:06:40: Unternehmen, die in Digitalisierung und Nachhaltigkeit investieren, sind wettbewebsfähiger und resilienter gegenüber den Herausforderungen der Zukunft.

00:06:50: Und dann kommt noch viertens hin zu der regulatorische Rahmen.

00:06:54: Sie kennen das auch, Klimaziele, damit hängen denn auch Berichtspflichten hinterher, Anforderungen entlangt der Lieferketten.

00:07:00: all das verändert die Spielregeln und diese vier Faktoren also Marktkosten, Resilienz und auch Regulatorik – diese vier Factoren wirken gleichzeitig.

00:07:11: Das zeigt uns allen, Transformation ist keine Option sie ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit und wer heute nicht investiert mit morgen wahrscheinlich Schwierigkeiten haben, wettbewerbsfähig zu bleiben.

00:07:24: Streichen Sie das wahrscheinlich aus meiner Sicht wer heute das nicht macht der ist morgen nicht mehr wett bewerbsfähig.

00:07:30: Transformationen ist aber auch eine Chance und als solche sollten wir sie auch verstehen.

00:07:39: gehört natürlich zu einer ehrlichen Einordnung auch hinzu und das weiß ich auch von dem ein oder anderen Unternehmer, Unternehmerin.

00:07:44: Das bedeutet auch schlaflose Nächte.

00:07:46: viele mittelständische Unternehmen müssen aus dem laufenden Geschäft heraus entscheiden welche Investitionen sind notwendig?

00:07:53: Welche sind wirtschaftlich tragfähig Und wie lassen sich diese Veränderungen konkret umsetzen?

00:08:00: Und aus meiner Sicht zeigt sich genau an diesem Punkt, die größte Herausforderung ist nicht allein der Wille zur Transformation.

00:08:09: Der gehört auch dazu.

00:08:10: aber die größten Herausforderungen ist tatsächlich die Umsetzung und deswegen reden wir natürlich immer über die Finanzierung solcher Transformationsmaßnahmen.

00:08:20: Wir sprechen über sehr große Investitionsbedarfe.

00:08:25: So wird ja dann auch im Nachfolgenden noch weiter darüber gesprochen werden, aber alleine für die Klimaneutralität der gesamten Bundesrepublik sind laut KfW Research zum Beispiel bis Mitte dieses Jahrhunderts deutschlandweit Investitionen in Höhe von etwa fünf Billionen Euro notwendig.

00:08:43: Wir haben hier in Nordrhein-Westfalen ein Beratungsnetzwerk, das nennt sich FINDCONNECT.

00:08:47: Da sind auch Vertreter heute in der zweiten Reihe vertreten.

00:08:51: Ich sehe die Deutsche Bankgut vertrete, da sind wir Seite an Seite.

00:08:55: FINDConnect NRW sieht einen Investitionsbedarf von einem Sechzig bis Fünfundachtzig Milliarden Euro für die Transformation der Wirtschaft in Nordhain Westfalen pro Jahr.

00:09:06: Gleichzeitig kommt noch dazu, dass sich die Transformatione Investitionen von klassischen Vorhaben wie Investition in Betriebsmittel unterscheiden.

00:09:13: Wir haben es mit längeren Amortisationszeiten zu tun.

00:09:16: Die Risiken sind auch schwerer kalkulierbar, weil wir im Teil weniger Vergleiche haben und die Unternehmen investieren auch mehr in immaterielles Vermögen was nicht als bankübliche Kreditssicherheit etabliert ist.

00:09:31: Also mit anderen Worten, das klassische Finanzierungssystem ist für Standardinvestitionen ausgelegt.

00:09:37: Für Projekte mit moderaten Risiken und für diese funktioniert der Finanzmarkt sehr gut nicht jedoch für hoch riskante Transformationsinvestition.

00:09:48: Wenn ich das Transformationsgeschehen im Nordrhein-Westfälischen Mittelstand einschätzen soll, dann lautet meine Bewertung Der Mittelstand ist auf dem Weg und er ist bereit zu investieren, aber der entscheidende Engpass liegt in der Umsetzung.

00:10:01: Und damit unter anderem auch in der Finanzierung.

00:10:06: So, und da kommt Förderbanken wie die NRW Bank ins Spiel.

00:10:09: Es lassen mich wenigstens nochmal zwei oder drei Sätze zu NRW-Bank sagen.

00:10:12: also wir sind die Förderbank für das Land Nordrhein-Westfalen Also wir gehören dem Land Wir haben eine Banklizenz nach KWG Und wir unterliegen dem EU Wettbewerbsrecht.

00:10:20: Deswegen sind wir aufgefordert insbesondere auch mit den Hausbanken hier vor Ort zusammenzuarbeiten.

00:10:26: Das tun wir schon seit vielen Jahren in einem engen Schulterschluss Gibt drei Förderfelder sozusagen unterstützen.

00:10:35: Das ist zum einen das ganze Thema kommunale Finanzierung, Infrastruktur-Finanzierung.

00:10:40: es ist das Themenfeld Wohnraumfinanzierung auch ein Thema über das wir sehr lang sprechen könnten.

00:10:45: aber als drittes ist es auch das Thema Wirtschaft und insofern passt das hier heute ganz gut da auch mal darüber referieren zu dürfen unsere Rolle Als Förderbank.

00:10:54: sehr klar, wir sind als Förderbanken nicht einfach eine zusätzliche Kapitalgeberin oder Kreditgeber.

00:11:00: Das ist es nicht, sondern wir sollen mit unseren Krediten auch mit unseren Beteiligungsinvestitionen Zukunftsinvestitionen anstoßen.

00:11:09: und das lassen Sie mich gerne mal an drei Zahlen aus dem vergangenen Geschäftsjahr verdeutlichen.

00:11:14: Wir haben letztes Jahr im Jahr zwanzig, fünfundzwanzig sechzehn Komma zwei Milliarden Förderkredite ausgelegt für Nordrhein-Westfalen.

00:11:22: Das haben wir mit fünfzehn Komma sieben Milliarden Euro an den internationalen Kapitalmärkten refinanziert und wir haben rund vierhundert Millionen Förderleistung reingegeben.

00:11:33: Es erkläre ich gleich, was das ist.

00:11:36: Mit den sechzehn-kommar zwei Milliarden Euro Neugeschäft in der Förderung haben wir zentrale Zukunftsfelder in Nordrhein-Westfalen echt gestärkt denn die wirtschaftliche Lage ist insgesamt angespannt Kann man für Deutschland konstatieren, für Europa aber eben auch für Nordrhein-Westfalen und in solchen Zeiten sind Förderbanken ganz besonders gefragt.

00:11:56: Durch unsere guten Refinanzierungsbedingungen am Kapitarmarkt lag unser Fundingvolumen bei fünfzehn Komma sieben Milliarden Euro ich habe es gerade schon gesagt Und so sind wir in der Lage tatsächlich unabhängig vom Haushalt des Landes zu agieren und eigene Erträge in die Förderung zu stecken über die sogenannte Förderleistungen.

00:12:13: Und das sind die eben genannten Vierhundert Millionen Euro, die wir reingegeben haben im Förderprogramme der NRW Bank übrigens fast doppelt so hoch wie davor im Jahr zwanzig vierundzwanzig ist nämlich die Leistung, die wer aus eigenen erträgen gezielt in die Forderung investieren, im Wesentlichen in Zinsunterstützung, Zinsvergünstigung, Zinzbonifikation und den bestimmten Fällen auch Entilgungsnachlässe.

00:12:37: Diese Anstieg oder diese hohe Summe war eine bewusste Entscheidung, die wir in der Geschäftsführung der NRW-Bank getroffen haben zusammen mit den Eigentümervertretern in unserem Verwaltungsrat und das sind ja einige Landesminister, die bei uns im Verwaltungskremium sitzen.

00:12:51: Weil weil wir in einer schwierigen wirtschaftlichen Phase wirklich auch ganz bewusst zusätzliche Impulse setzen wollten finanzielle Impulse setzten wollen und deswegen haben wir halt auch ein geringeres Betriebsergebnis für unsere Banken kaufgenommen haben.

00:13:06: Wir sitzen also gezielt finanzielle Fördermittel ein, mobilisieren Kapital für Zukunftsinvestitionen damit und messen auch unseren Erfolg daran was wir konkret verändern.

00:13:16: Beispielsweise wie viele Arbeitsplätze wir mit unseren Förderfinanzierungen geschaffen oder auch gesichert haben?

00:13:24: Und das waren im vergangenen Jahr immerhin forty-six-tausend hundert Arbeitsplätzen hier in Nordrhein-Westfalen die gesicherte oder geschaffen wurden oder wie viele Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben wir ermöglichen konnten.

00:13:38: Das waren, zwanzigfünfundzwanzig rund fifteenhundert Vorhaben.

00:13:41: Zwanzigvierendzwanzige Mal zum Vergleich waren es noch rund fünfhundert vorhaben.

00:13:45: Sie sehen also ein bisschen spiegelt sich da wieder dass ich schon was bewege.

00:13:49: Gemeinsam mit dem Land den Hausbanken mit weiteren Finanzierungspartnern und den Unternehmen selbst sind wir Teil eines Innovations- und Finanzierungs Netzwerk in Nordrhein-Westfalen und wollen diese Rolle natürlich weiter kraftvoll spielen.

00:14:03: Was heißt das konkret?

00:14:06: Wir wollen ganz konkret, dass in Nordrhein-Westfalen keine gute Transformationsidee an der Finanzierung scheitert.

00:14:13: Wir wissen auch, dass Finanzierung mehr ist als ein Darlehen und deswegen bieten wir auch ein sehr breites Unterstützungsinstrumentarium an also Förderdarlehen Eigenkapitalfinanzierung werden wir wahrscheinlich gleich noch bisschen mehr zu hören.

00:14:26: generell Förderberatung und weitere Werkzeuge wie Haftungsfreistellungen als Risikoentlastung für Hausbanken oder auch Tilgungsnachlässe.

00:14:34: Und gerade die Förderverratung, also die Beratung ist dabei oft ein wichtiger erster Schritt denn viele Unternehmen brauchen nicht nur Geld sie brauchen Orientierung welche Programme passen?

00:14:47: wo gibt es ergänzende Fördermittel von Land Bund oder Europäischer Union?

00:14:52: Welche Kombination was für einen Finanzierungsmix ist sinnvoll?

00:14:57: Ich habe gerade schon erzählt, welche Wirkung wir mit unserer Förderung im vergangenen Jahr erreicht haben.

00:15:01: Auch unsere Förderzahlen zeigen wie die Transformation im Mittelstand ankommt.

00:15:05: Fördervolumen lag in der Transformations- und Innovationsprogramm bei insgesamt siebenhundertsiebzig Millionen Euro letztes Jahr.

00:15:12: Das war im Vorjahr noch knapp dreihundert Millionen Euro, also gute Steigerung und dieser Anstieg zeigt die Transformation bietet viele Chancen und das ist bei den Unternehmen durchaus angekommen.

00:15:23: ein Förderprogramm haben wir aufgesetzt letztes jahr.

00:15:26: Das nennt sich NRW Bank Invest.

00:15:28: Zukunft will gar nicht in die Details gehen aber Wir haben bewusst einen Förder Programm aufgesetzt indem wie gesagt Worum geht es eigentlich?

00:15:36: Wir wollen Investitionen fördern, die sich insbesondere an die Transformation des Mittelstandes richten.

00:15:43: Die da entscheidend sind also erneuerbare Energien, Digitalisierung, neue Technologien, Ressourceneffizienz und das Programm ist extrem gut angenommen worden über die Hausbanken toll vertrieben wurden.

00:15:55: Wir haben fast sechshundert Millionen letztes Jahr darüber abgesetzt und das ist für mich ein starkes Signal.

00:16:00: Das zeigt auch, wenn Konditionen stimmen, wenn Finanzierungskondition stimmen dann kommt Transformation tatsächlich in Bewegung.

00:16:08: Ich will das mal veranschaulichen an konkreten Unternehmensbeispiel, die wir jeweils mit den Hausbanken vor Ort in der Finanzierung umgesetzt haben.

00:16:17: Ein gutes Beispiel zuerst ist das Unternehmen Deller Plastics aus Breckerfeld.

00:16:21: Das liegt ein Stück südlich von Hagen.

00:16:22: Es ist ein mittelständisches Familienunternehmen.

00:16:25: Das hat mit unserer Förderung in moderne Produktionstechnologie investiert, um Wettbefebsfähig zu bleiben.

00:16:32: durch zwei neue Spritzgießmaschinen kann das Unternehmen effizienter nachhaltiger und präziser produzieren und sich so neue technologisch anspruchsvolle Aufträge sichern.

00:16:44: Der Inhaber und seine beiden Söhne, klang mal auf.

00:16:47: es ist übrigens auch ein schönes Beispiel für Nachfolge im Mittelstand auch ein Thema was uns immer um bewegt.

00:16:54: Der Unternehmer und seine beiden Söhne haben besonders die schnelle unkomplizierte und unbürokratische Förderung gelobt, also auch das gehört heute dazu für Zusage innerhalb von wenigen Tagen.

00:17:04: Das Unternehmen hat auch einen Tilgungsnachlass von zehn Prozent bekommen damit ein ganz klarer Mehrwert für Investitionsentscheidungen und somit hat sich das Unternehmen nicht nur die unternehmliche Zukunft gesichert sondern parallel auch die eigene Transformation voran getrieben weil die Maschinen deutlich energieeffizienter arbeiten.

00:17:21: oder Als anderes Beispiel noch mal ergänzt die Westfalen Bäckerei Nihaves, Familienbetrieb aus Wikede.

00:17:28: Sechsundert Beschäftigte über sechzig Filialen übrigens ganz klassisch für Nordrhein-Westfalen solche Größenordnung.

00:17:34: Eine in der Region verwurzelter mittelständischer Handwerksbetrieb alles im aller im besten Sinne auch bodenständig und in solchen Betrieben lässt sich auch in Sachen Klimaschutz und Digitalisierung viel bewegen.

00:17:46: Der Nihavis benutzt neue digitale Betriebsabläufe, um wirtschaftlich effizienter zu arbeiten.

00:17:51: Und parallel wurde dort im Klimaschutz investiert.

00:17:55: also man spart jetzt Strom und Wasser übrigens auch Müll und das erleichtert auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Arbeit dort.

00:18:03: und mich hat vor allen Dingen bei diesem Engagement eine Zahl beeindruckt pro Jahr spart die neue Kälteanlage in dieser Bäckerei.

00:18:10: Dreihundert fünf Tonnen CO-Equivalente ein niedrige Stromrechnung, niedriger Wasserechnungen und übrigens auch geringere Entsorgungskosten zum Beispiel für Plastikmüll.

00:18:20: Das ist allesbares Geld dass das Unternehmen nun einspart und an anderer Stelle auch wieder gut investieren kann ebenthal dank der neuen Anlagen die wir mit der Hausbank zusammen finanziert haben.

00:18:31: also ökologischer Fortschritt und wirtschaftliche Stärke können und müssen auch Hand in Hand gehen.

00:18:37: Genau das wollen wir mit unserer Förderung in Nordrhein-Westfalen bewirken.

00:18:41: Für mich haben solche Projekte Vorbildcharakter, denn sie zeigen wie Unternehmen, Hausbanken und die Förderbank gemeinsam die Transformationen Nordrheimwestfalen realisieren können.

00:18:53: Förderkredite sind nur ein Baustein von vielen um die Herausforderungen anzugehen.

00:18:58: neben den klassischen Krediten gehören auch Zuschüsse dazu und eben halt Eigenkapitalfinanzierung.

00:19:04: Die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen ist insbesondere seit den Coronajahren angespannt, Corona-Pandemie dann auch noch gefeucht von den Folgen des Ukrainekrieges und aktuell unter anderem durch die Auswirkungen der Spannung rund um die Straße von Hormuz.

00:19:19: Das merkt man das kommt auch hier im moderne westfälischen Mittelstand an plus die erheblichen Investitionen in die Transformation, da stellt die Unternehmen vor enorme Herausforderungen auch mit spürbaren Folgen für Auftragslage und Kostenentwicklung.

00:19:35: Die teilweise herausfordernde Geschäftsentwicklungen hat bei manchen Unternehmen auch die Eigenkapitalquote belastet und viele Banken sind nur dann bereit weitere Kredite für notwendige Transformationsinvestitionen bereitzustellen wenn zugleich auch das wirtschaftliche Eigenkapitel gestärkt wird.

00:19:52: Einige Unternehmen können das aus eigener Kraft leisten.

00:19:55: für diejenigen, denen das nicht möglich ist.

00:19:57: Ist die NRW Bank sehr wohl auch eine wichtige Anlaufstelle zur Stärkung der Bilanzstruktur?

00:20:03: Auch erfolgreiche Unternehmen hinterfragen ihr Geschäftsmodell regelmäßig.

00:20:07: Sie identifizieren Risiken und Chancen frühzeitig und bewahren sich operative Flexibilität.

00:20:12: Entscheidend dafür ist eine solide Eigenkapitalbasis und auch strategisch passende Investoren.

00:20:19: Es ist also nicht nur entscheidend, Eigenkapitel zu bekommen sondern auch die Frage wer investiert.

00:20:24: Und wir sind seit vielen, also seit Anbegingen der Bank über zwanzig Jahren ist ein Förderbaustein bei uns auch das Thema Eigenkapitalstärkung des Mittelstandes.

00:20:34: Wir haben einen Mittelstandsfonds.

00:20:36: Wir können Beteiligung eingehen entweder als offene Beteidigung oder auch als Messernähenfinanzierung beispielsweise in Form einer stillen Beteiltigung und damit unterstützen wir Transformationsprozesse aber auch Wachstumsprojekte und zunehmend auch das thema übrigens Unternehmensnachfolgung.

00:20:54: Wichtig ist dabei ein frühzeitig und strukturiertes Vorgehen.

00:20:58: Und damit auch die intensive Auseinandersetzung mit der Frage nach dem richtigen Finanzierungsmix für Wachstum und Transformation, und damit eine ausgewogene Verbindung von Eigen- und Fremdkapital.

00:21:10: Transformation – das kann man wirklich immer sagen – ist ja kein einmaliger Prozess oder kein einmaliges Projekt.

00:21:16: Es ist ein kontinuierlicher Prozess Und da benötigen wir halt eben auch Ausdauer und wir benütigen auch ein starkes und funktionierendes Netzwerk.

00:21:26: Deswegen bringen wir auf Veranstaltungen wie unserer Private Equity Konferenz gezielt Mittelstand und Startups zusammen.

00:21:34: Übrigens diese Woche am Donnerstag in Düsseldorf wieder die Private Equity-Konferenz der NRW Bank, Ein großen Zulauf, das hat sich über die Jahre wirklich etabliert und da kommt dann das Netzwerk der Eigenkapitalfinanzierer schon zusammen um sich auszutauschen.

00:21:49: Und zu gucken wie kann man eben halt hier auch in Nordrhein-Westfalen gut miteinander finanzieren und weiterkommen?

00:21:57: Auch Startups sind relevant für unser heutiges Thema.

00:21:59: weil der Mittelstand auch von diesen Innovationsökosystemen Profitiert muss man ganz klar sagen.

00:22:04: Zukunftsfähigkeit besteht nicht nur aus Anpassung, sondern auch aus Erneuerung.

00:22:11: Startups bringen häufig neue Technologien auf den Markt die auch den Mittelstand weiterbringen zum Beispiel durch die Automatisierung von Abläufen, neue digitale Vertriebswege oder den Einsatz datenbasierter Anwendungen.

00:22:23: Über die reine Innovationswirkung hinaus können Kooperation mit Start-ups auch die wirtschaftliche Resilienz des Mittelstandes stärken.

00:22:29: Und wir sehen das in der Tat immer wieder, dass dort eine gute Verbindung entsteht und da soll auch so eine Konferenz wie die Private Equity Konferenzen im Fall zu beitragen.

00:22:39: Zum Schluss meine Damen und Herren, meine Botschaft ist Transformation im Mittelstand gelingt nicht immer Leingang.

00:22:45: Sie gelingt wenn wir sie gemeinsam angehen als Bankenfamilie mit den Unternehmen, mit den Akteuren vor Ort.

00:22:54: Sie gelingt zum zweiten dann wenn Unternehmen den Mut und die Möglichkeit haben in Zukunft zu investieren.

00:23:02: Drittens gelingt sie, wenn aus technischer Machbarkeit auch wirtschaftliche Tragfähigkeit wird.

00:23:08: Dazu müssen wir beitragen und sie gelingt nämlich, wenn starke Finanzierungspartner dabei helfen genau diese Investitionen möglich zu machen.

00:23:16: Aus Sicht der NRW-Bank heißt das, wir sehen im Mittelstand nicht nur eine Zielgruppe unserer Förderung sondern einen zentralen Träger der Transformation in Nordrhein-Westfalen.

00:23:26: Für mich ist klar, Transformation scheitert selten an Ideen.

00:23:30: Sie scheitern daran wenn es nicht gelingt sie wirtschaftlich tragfähig zu machen.

00:23:35: dazu wollen wir beitragen dass das eben gelingt und wenn wir wollen dass Nordrheim Westfalen auch in Zukunft innovativ und wettbewerbsfähig bleibt dann müssen mit dem Mittelstand genau diese Transformation ermöglichen.

00:23:47: Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!

00:23:50: Im nachfolgenden Gespräch stellte Patrick Ludwig Hansch, Leiter Wirtschaftsforschung des Verbands der Vereine Kreditreform, die Unterschiede in der Mittelstandsfinanzierung hierzulande gegenüber dem europäischen Ausland heraus.

00:24:06: Man ist insgesamt in Deutschland sehr vorsichtig.

00:24:08: wenn wir von einer Eigenkapital-Situation.

00:24:10: ansonsten ausgehen haben wir in Deutschland ein weiteres in Anführungsstrichen-Problem.

00:24:14: Man ist entweder Eigenkapital kommt auch sich selbst, also diejenigen, die Inhaber oder Gesellschaft erschießen zu Oder die Hausbank.

00:24:22: Darüber hinaus ist tatsächlich nicht so wahnsinnig viel da wo Kapital reinkommt um Investitionen zu tätigen.

00:24:29: wenn man im angelsächsischen Raum kommen das Thema Venture Capital Das ist ja deutlich weiter ausgeprägt als dass hier der Fall ist und Auch in anderen europäischen Ländern können wir das beobachten.

00:24:39: Also die Diversifizierung Daher, wo das Geld herkommt.

00:24:43: Die ist tatsächlich größer, ermöglicht dann auch gerade kleineren Unternehmen mehr Flexibilität.

00:24:49: Das ist tatsächlich so.

00:24:51: Also Deutschland steht nicht schlecht da.

00:24:53: aber man könnte auch burshaft sagen die Schere zwischen Arm und Reich geht auf.

00:24:58: Diejenigen über dreißig Prozent das ist ja die maßgebliche Zahl, die wir uns anschauen.

00:25:01: und unter zehn Prozent das geht weiter auseinander.

00:25:04: Professor Thomas Paul Geschäftsführer vom Paul & Kollegen Berlin präsentierte empirische Ergebnisse aus einer neuen Kreditreform-IKF Kooperationsstudie, die auf erhebliche Defizite der Eigenkapitalstrategien im Mittelstand hindeuten.

00:25:23: Wir haben festgestellt in der Untersuchung, die wir mit euch gemacht haben das?

00:25:27: neunundsiebzig Prozent der Befragten sagen sie haben keine Planung des Themas Eigenkapital.

00:25:33: Also es werden keine Größenordnungen geplant und es gibt auch keine Zielsetzung für die man etwas planen sollte.

00:25:39: Das fällt also aus und warum?

00:25:41: Ein Teil scheint zu sein.

00:25:43: Vierundvierzig Prozent haben in unserer Untersuchungen gesagt dass Tagesgeschäft frisst auf die operativen Beanspruchungen, die da sind.

00:25:52: Die lassen es gar nicht zu, dass man sich diesem Thema widmet.

00:25:56: Allerdings, oh Wunder, fifty-fünfzig Prozent sagen wir sind beim Thema Eigenkapital eigentlich ganz gut aufgestellt.

00:26:05: ein kleiner Widerspruch in sich.

00:26:07: Ich möchte gerne mit einer ersten Frage einsteigen, Ludwig.

00:26:11: Wir haben jetzt schon einiges von Frau Pantrin gehört was die Situation in NRW angeht.

00:26:16: ihr habt bei Kreditreform zweimal im Jahr den Blick auf den Mittelstand in ganz Deutschland.

00:26:21: und deswegen die Frage angesichts der Konjunkturprognosen, die ja regelmäßig auch von der Bundesregierung selbst immer weiter nach unten korrigiert werden wo drückt dem Mittelstand der Schuh im Moment ganz besonders?

00:26:34: Vielen Dank, lieber Stefan.

00:26:36: Ja die Frage ist wo drückt er nicht?

00:26:38: Also wir haben im Moment einfach eine Situation.

00:26:41: das ist nichts Neues seit vielen Jahren.

00:26:44: es drückt überall der Mittelstand.

00:26:47: um das jetzt einmal zusammenzufassen ohne jetzt zu tief reinzugehen Es ist tatsächlich so.

00:26:51: Wir haben eine Situation.

00:26:52: Die gab's seit dem zweiten Weltkrieg in dieser Form noch nie!

00:26:56: Wir haben einen Mittelstand Das berühmte Rückgrat der Wirtschaft.

00:27:00: Der ist gleich von drei Seiten ziemlich getriggert.

00:27:03: Also wir haben einmal das, was wir täglich in der Zeitung lesen.

00:27:06: Das ist Trump wenn er wieder neue Zölle erhebt und das ist vor mir aus die Straße von Homoos.

00:27:10: Das sind diese exogenen Faktoren, die wirken ab, ich sage mal Absatzmärkte, die wegfallen in China.

00:27:19: Wir hatten vorhin das Stichwort von jemandem das Thema Automobilzulieferer oder auch Automobilindustrie.

00:27:25: Da finden einfach Dinge statt, die schweben überall.

00:27:28: Das ist die Weltlage.

00:27:29: Dann kommt das was zum Beispiel Inflation bedeutet für Unternehmen.

00:27:34: da kommen wir bestimmt gleich noch dazu zum Thema Finanzierung.

00:27:38: und dann haben wir den ganz großen Komplex, den man ganz gerne mal übersieht, dass sind die hausgemachten Probleme.

00:27:45: Das sind die Strukturversäumnisse, die gibt es nicht erst seit jetzt gerade seit letzter Woche.

00:27:50: Die gibt es seit Nicht erst seit Corona.

00:27:54: Jahren.

00:27:54: Wir haben, wir nennen das intern so eine goldene Dekade gehabt nach der Weltfinanzkrise günstige Refinanzierungsmöglichkeiten Zinsen waren unten die billige Energie aus Russland kam seit der Verteidigung Ausgaben ging weiter runter und die Absatzmerk in China war ein Intakt.

00:28:12: Das alles ist nicht mehr da.

00:28:13: Das ist komplett weg.

00:28:14: Das ist für den einen oder anderen noch eine Möglichkeit, irgendwo auf dem Rückzugesgefecht.

00:28:19: Aber diese Situation gibt es nicht mehr und in dieser goldenen Dekade hat man einfach versäumt das zu tun, worüber heute jeden Tag in der Zeitung gesprochen wird nämlich Strukturreform.

00:28:29: Dass wir sagen Wir müssen die Infrastruktur ausbauen!

00:28:32: Wir müssen Innovationen fördern, wir müssen unsere Sozialversicherungssysteme auf neue FPÖ stellen Das greift alles ineinander.

00:28:38: und diese Melange von Problemen, die ist jetzt da.

00:28:42: Und die kriegt man noch nicht schnell gelöst.

00:28:45: Jetzt gucke ich mal sozusagen ans andere Ende des Unternehmens Lebenszyklus nämlich auf diejenigen Thomas, die kurz vor dem Exitus stehen und eventuell vielleicht durch die Restrukturierung noch gerettet werden können.

00:28:57: denn da sieht man ja wahrscheinlich am ersten wo die Fehler gemacht wurden also spätestens dann sieht man es ja Wenn wir von Transformationsnotwendigkeit reden, jetzt mal losgelöst sozusagen von den globalen Transformationstreibern hat der Mittelstand in der Breite die Notwendigkeit und den Umfang der Transformation erkannt.

00:29:19: Wo hakt es besonders?

00:29:20: Ja, vielleicht darf ich mich auch erst noch mal bei Ludwig bedanken.

00:29:23: Wir hatten die Gelegenheit das zweite Mal.

00:29:25: Das erste Mal ist mehr als zwanzig Jahre her, im Jahr zwei Tausendvier.

00:29:29: Hatten wir schon einmal eine gemeinsame Umfrage gemacht zu den Themen der?

00:29:37: damals haben was genannt?

00:29:38: Wie kommen jetzt zu mehr Eigenkapital?

00:29:40: weil wir damals das Problem auch anders gesehen haben.

00:29:43: da hat sich das wurde ja auch von Frau Pantring vorhin schon erwähnt Einiges getan.

00:29:47: In unserer jetzt gerade eben erfolgten Umfrage haben zweiundvierzig Prozent der Befragten und hier zeigt sich auch, dass wenn man in der Breite fragt über euch kommt ja auch der mittlere und kleinere Mittelstand zu Worte.

00:30:01: Und da sind viele Botschaften Frau Pantring vielleicht noch nicht ganz so angekommen wie sie das dankenswerterweise vorhin mal erwähnt haben.

00:30:08: bei der Frage Transformation sagen da eben zweiund vierzig prozent wir wollen das machen heißt sind da noch etwas zögerlich, möglicherweise sogar mittlerweile von ersten Ergebnissen oder vom Prozess der Transformation auch enttäuscht.

00:30:25: Für mich stellt sich in der Praxis immer die Frage machen wir zu viel in der Transformation oder zu wenig.

00:30:32: Zu wenig ist glaube ich allgemein bekannt, Geschäftsmodelle altern und über das Altern der Geschäfts-Modelle werden dann auch bestimmte Unternehmen ausgesteuert.

00:30:41: Es kann aber durchaus auch sein dass es mal zuviel mit der Transformation ist wenn die Dinge zu schnell ungeordnet und koordiniert laufen, denn vor allen Dingen in der betrieblichen Praxis die Menschen vor Ort mit dieser Transformation nicht zurechtkommt.

00:30:56: Das ist nicht so, dass sie den Wandel als solchen schauen, aber sie schauen den unorganisierten Wandel.

00:31:03: Ich hatte vor zwei Jahren das große Vergnügen einen Worsthersteller hier in Nordrhein-Westfalen zu begleiten als Restrukturierungsgeschäftsführer und da hatte ich folgendes Phänomen auf der einen Seite wurde da genau das Richtige getan eigentlich Man muss die neue Produkte reingehen.

00:31:23: Man hat versucht, qualitativ hochwertige Wurst zu fabrizieren.

00:31:27: man hat nur leider es verabseumt die Deckungsbeitragsbringer und zum Beispiel in der Betriebswirtschaft Die Deckung Beitragspringer und das waren für diesen Wurstersteller insbesondere die Salami für die Pizzaliverdienste.

00:31:39: Die hat man dann in der weiteren Entwicklung eher gebremst d.h.

00:31:42: Deckungsbeiträge vielen weg.

00:31:44: Der Ertrag wurde geringer, die Liquidität wurde garinger Und aufgrund dieser Tatsache war man nicht mehr in der Lage und jetzt kommen wir zu demzu wenig zum Beispiel Software Releases zu erneuern, die einem die Kommunikation mit dem Handel ermöglichten.

00:32:01: Das heißt von dem einen auf den anderen Tag von dieser Distribution abgeschnitten.

00:32:08: Da zeigt sich dann das negative Beispiel.

00:32:11: Jetzt hast du dankenswerterweise schon die alte Untersuchung angesprochen, da kann ich jetzt noch mal ganz kurz anknüpfen.

00:32:18: Wir wollten ja auch ein paar Ergebnisse nochmal präsentieren.

00:32:22: Du hast schon gesagt viele Unternehmen haben eigentlich transformatorische Investitionen vor der Brust.

00:32:27: aber wie sieht es dann mit dem Eigenkapital aus?

00:32:29: Die damalige Untersuchungen haben wir genannt Aufbruch aus dem Jammatal.

00:32:34: Deshalb war damals der Mittelstand in der Breite über eine viel zu niedrige Eigenkapitalquote verfügte in den Lehrbüchern, stand damals etwas von Eigenkapitallücke.

00:32:44: Was stellen wir heute fest?

00:32:47: Im Durchschnitt hat der Mittelstand eben wesentlich mehr Eigenkapital, aber wir haben etwa nach wie vor dreißig Prozent der Mittelständler die weniger als zehn Prozent Eigenkapitalkote haben.

00:33:00: Und das ist ja nun schon ein bisschen dürftig dass der eine Punkt und der zweite Punkt ist auch die stärkere Polarisierung zwischen diesen beiden Gruppen.

00:33:08: Das werden wir auch gleich beim Thema Fremdkapital nochmal sehen.

00:33:11: Das heißt, diejenigen, die weniger haben, haben deutlich weniger als diese zehn Prozent.

00:33:17: und dann muss man schon fragen ist das Geschäftsmodell tragfähig?

00:33:20: denn zum Verlustausgleich einerseits aber auch als Refinanzierungs-Gütemerkmal ist das Eigenkapital zwingend?

00:33:29: Ich würde, bevor wir da das weiter vertiefen aber einmal noch Ludwig fragen wollen weil du hast auch den europäischen Blick.

00:33:35: Ihr macht diese Studien für ganz Europa.

00:33:39: Gibt es diese Phänomene die wir jetzt für den Mittelstand beschrieben haben?

00:33:42: Auch in anderen Ländern Europas?

00:33:44: wo stehen wir da genau?

00:33:47: Wir haben im Grunde genommen gar keine so eine schlechte Position in Westeuropa unter den westeuropäischen Nachbarn, was die Eigenkapital-Situation angeht.

00:33:56: Da sind wir ich sage mal solide über dem Durchschnitt.

00:34:00: Was wir als Problemen sehen ist tatsächlich einerseits die Rahmenbedingungen in Deutschland, ganz einfach.

00:34:07: Es ist zum Teil investitionsfeindlich, Stichwort auch regulatorik muss man dazunehmen.

00:34:13: Das ist ein Problem.

00:34:14: das schürt Unsicherheit und Lohnstückkosten also... Man ist insgesamt in Deutschland sehr vorsichtig.

00:34:20: wenn wir von der Eigenkapital-Situation ansonsten ausgehen haben wie in Deutschland ein weiteres in Anführungsstrichen Problem.

00:34:26: Man ist entweder Eigenkapitall kommt auf sich selbst also diejenigen die Inhaber oder Gesellschaft erschießen zu oder die Hausbank.

00:34:34: Darüber hinaus ist tatsächlich nicht so wahnsinnig viel da, wo Kapital reinkommt um Investitionen zu tätigen.

00:34:40: wenn wir in den angelsächsischen Raum kommen das Thema Venture Capital.

00:34:44: Das ist ja deutlich weiter ausgeprägt als es jeder Fall ist und auch in anderen europäischen Ländern können wir das beobachten.

00:34:50: also die Diversifizierung daher wo das Geld herkommt.

00:34:54: Die ist tatsächlich größer ermöglicht dann auch gerade kleineren Unternehmen mehr Flexibilität.

00:35:01: Das ist tatsächlich so.

00:35:03: Also Deutschland steht nicht schlecht da, aber man könnte auch musshaft sagen die Schere zwischen Arm und Reich geht auf.

00:35:09: Diejenigen über dreißig Prozent das ist ja die maßgebliche Zahl, die wir uns anschauen und unter zehn Prozent das geht weiter auseinander.

00:35:15: Und dann haben wir eine große Masse von Unternehmen grade die berühmten Klein, Kleinst-und Mikrounternehmen, die stehen weitgehend blank dar.

00:35:24: Ich sag mal, entweder das Thema Krise kommt oder wenn man sagt jetzt transformier dich doch mal.

00:35:29: Das ist übrigens bei manchen auch ein ziemliches Trigger word.

00:35:32: also Transformationen ist nicht überall sehr positiv besetzt, wenn man mit Unternehmern spricht die rollen mit den Augen teilweise.

00:35:40: Also lange Rede kurzer Sinn Wir stehen gut da Wenn man auf die Zahlen guckt im Durchschnitt aber es gibt viel zu viele Die eben Nicht Resilienz sind.

00:35:48: und dass Ist der eigentliche Begriff Den ich hier central finde die finanzielle Resilience gegen Krisen, die definitiv noch kommen gegen Verwerfungen und vor allem aus sich selbst herausgeguckt.

00:35:59: Wie kann ich mein Geschäftsmodell denn eigentlich wettbewerbsfähig machen?

00:36:01: Nicht nur vielleicht in zwei Jahren, indem vielleicht mal ein bisschen an der Kostenstruktur was Ändere oder neues Produkt einführen, sondern womit verdiene ich ihn zwei in fünf oder zehn oder in fünfzehn Jahren eigentlich mein Geld.

00:36:11: Und das ist die Frage, der muss der Mittelstand tatsächlich aktiv nachgehen?

00:36:14: Jetzt

00:36:15: ist ja die Eigenkapitalquote das eine Das andere ist wie systematisch geht man mit dieser so wertvollen und häufig knappen Ressourcen um?

00:36:22: Vielleicht da auch Thomas nochmal paar Worte zu dem, was wir erhoben haben Denn ich fand die Zahlen als ich sie auf den Schreibtisch bekam erschreckend, weil so vieles vor zwanzig Jahren schon im Argen lag und immer noch im argen liegt.

00:36:36: Ja ich glaube da müssen wir einfach nochmal etwas Wasser in den einen oder anderen Wein gießen.

00:36:40: es ist ein bisschen so ein Bild der Zerrissenheit fast wie bei dem zerrissenen von Nestroy.

00:36:45: Wir haben hier also befunden die sich irgendwie nicht ganz miteinander paaren lassen bzw wo man nochmal hinterher fragen muss.

00:36:52: Wir haben festgestellt in der Untersuchung mit euch gemacht haben das Planung des Themas Eigenkapital.

00:37:02: Also es werden keine Größenordnungen geplant und es gibt auch eine Zielsetzung, für die man etwas planen sollte.

00:37:08: Das fällt also aus.

00:37:09: Und warum?

00:37:11: Ein Teil scheint zu sein.

00:37:12: Vierundvierzig Prozent haben in unserer Untersuchung gesagt das Tagesgeschäft frisst

00:37:18: sie auf.

00:37:18: Die operativen Beanspruchungen, die da sind, lassen es gar nicht zu, dass man sich diesem Thema widmet.

00:37:25: allerdings sagen, wir sind beim Thema Eigenkapital eigentlich ganz gut aufgestellt.

00:37:34: Ein kleiner Widerspruch in sich.

00:37:36: und dann etwas wo der eine oder andere vielleicht auch Besucher der Konferenz bei Frau Pantring am Donnerstag genau hinhören sollte.

00:37:44: Einenundachtzig Prozent der Befragten haben gesagt Wir möchten keinen weiteren Eigenkapitalpartner.

00:37:51: Nun sieht das ja nicht alles nur Strategien, da sind auch durchaus die jetzt schon mehrfach angesprochenen Anbieter aus dem Finanzierungssektor Fonds und Ähnliches.

00:38:02: vielleicht muss der eine oder andere auch nochmal etwas darüber nachdenken wie er sich den Mittelstand auch atmosphärisch nähert damit die Angebote, die ja durchaus biswahl ganz gut sind in der Regel sogar Wie man so etwas vielleicht besser unter die Leute bringen kann.

00:38:20: Aber wir haben ja nicht nur das Einkappi, wir haben Stefan auch das Fremdkapital?

00:38:24: Das ist richtig.

00:38:25: aber auf der anderen Seite muss ich sagen da ist das Glas auch eher halb leer als halb voll.

00:38:30: Da kann ich mal die Ergebnisse einer zweiten Untersuchung, die wir im letzten Herbst gemacht haben einspeisen zusammen mit Dr.

00:38:37: von der Lippe, der das mit mir zusammen in die Hand genommen hat.

00:38:40: Wir untersuchen schon seit zwei tausend acht immer wieder die Finanzkommunikation des Mittelstands im letzten Herbst.

00:38:49: und da haben wir einerseits eine gute Botschaft.

00:38:53: Und die gute Botschaft ist, wir haben einen deutlich höheren Anteil von mittelständischen Unternehmern, die sich als Profis in der Finanzkommunikation erweist.

00:39:02: Von denen wir sagen können das sind echte Verfechter- und Treiber der Finanzkommunikation.

00:39:07: Siebzig sind das!

00:39:09: Aber wir haben auch noch dreißig.

00:39:10: Da sind wir wieder bei dem berühmten Drittel, den wir als Skeptiker einstufen können Polarisierung, auch da sehen wir das sind so richtige Skeptiker.

00:39:20: Also die gehen in der Finanzkommunikation richtig schlecht voran informieren die Bank nur dann wenn es unbedingt sein muss widmen der Finanz- kommunikation nur so viel Zeit wie's unbedingt sein muß und sagen auch bei der Bank fühle ich mich immer als Bittsteller und das ist sicherlich keine gute Voraussetzung für Finanz- Kommunikation.

00:39:37: und gerade wenns um Transformation geht und dass ist ja heute unser Thema Stellen wir fest, dass nicht nur die Skeptiker auch die Verfechter gerade Informationen über das transformatorische Geschehen in den Unternehmen nur zu einem sehr, sehr geringen Prozentsatz an die Bank geben.

00:39:55: Und das finde ich deshalb bedenklich ohne jetzt die Bank unbedingt verteidigen zu wollen oder ihre Position einzunehmen.

00:40:01: aber um eine präzise Bonität Einschätzung zu machen ist natürlich die Frage wie geht es perspektivisch mit dem Geschäftsmodell der Unternehmung?

00:40:12: Selbst und Fremdbild der Unternehmen, was ihre Qualität angeht auch im Fremdenkapitalbereich liegen zwar ein Stück weit enger beieinander.

00:40:22: Aber auf der anderen Seite sehen wir eben auch noch teilweise deutliche Unterschiede.

00:40:26: eine Zahl nur noch ohne damit jetzt erschlagen zu wollen Wir haben die Unternehmen repräsentativ auch befragt bis zu welchem Prozentsatz seht ihr euch in der Digitalisierungs- und KI Transformation?

00:40:40: Und Zweiundzwanzig Prozent der Unternehmen sagen, ja da sind wir mitten drin.

00:40:44: Aber ein Sechzig Prozent der Banken sagen das von ihren Kunden.

00:40:48: also nun ist es beim Finanzamt und an der Uni immer so dass selbst fremdbildlich ganz übereinstehen.

00:40:53: aber Das ist natürlich vierzig Prozentpunkte schon eine ganze Menge und ich glaube Da müssen die beiden Seiten noch noch deutlich stärker zusammenkommen.

00:41:01: und das wäre für mich jetzt nochmal ne sehr wichtige Frage an euch beide.

00:41:06: Jetzt haben wir viel beklagt auch aus unseren Ergebnissen heraus.

00:41:09: Wer muss Verantwortung dafür unternehmen, dass es besser wird und wie kann das geschehen?

00:41:15: Also ich glaube hier bildet sich so etwas auch wenn das vielleicht nicht in irgendeiner Rechtsstruktur wieder zu finden ist.

00:41:21: oder den Beteiligten auch hundertprozentig klar wäre.

00:41:25: Aber hier bildet sich so etwas, und wenn wir die Notwendigkeit von Transformationen vor dem Volkswirtschaftlichen hintergrund sehen, so etwas wie eine Verantwortungsgemeinschaft.

00:41:34: Ich rede ganz bewusst nicht von Schuld aber von Verantwortung.

00:41:37: Und es sind mehrere Stakeholdergruppen natürlich beteiligt.

00:41:40: einige sind schon genannt worden, die einer oder andere wird sicherlich heute noch bespiegelt werden.

00:41:45: ich möchte mal ein ganz bestimmte Gruppe herausgreifen Eindruck immer viel zu wenig bedacht wird.

00:41:53: Wir haben natürlich die Stakeholdergruppe der Eigentümer, wir haben das Management aber wir haben auch und das hat auch im Mittelstand Einzug gehalten und zwar nicht nur da wo es regulatorisch gesetzlich vorgesehen ist.

00:42:07: Wir habe die Aufsichts- und Beiräte.

00:42:09: Das ist ein super internes Instrument was durchaus noch stärker genutzt werden kann.

00:42:15: Stärker genutscht werden kann indem man solche Dinge etabliert, aber auch in dem man sich die mit den richtigen Leuten verstärkt.

00:42:23: und hier eine Art dritter Säule.

00:42:26: keinen Obergesellschaft, aber eine dritte Säule die von außen mit Distanz und Erfahrung wobei Erfahrung keine Altersfrage sein sollte

00:42:35: hier

00:42:36: hilfreich tätig sein kann.

00:42:38: Wir haben ja die drei Funktionen.

00:42:39: man kann auf der einen Seite begleiten man kann korrektiv sein, man kann auch mediatorisch tätig werden denn häufig habe ich es auch schon erlebt dass hier Eigentümer und Management sich in einer sehr unguten Weise miteinander verkeilt hatten und da kann ein Beirat mit einer gewissen Erfahrung durchaus hilfreich sein.

00:42:59: Darüber hinaus kann er natürlich, wenn er richtig ausgesucht ist gerade in den Punkten, in den transformatorischen Perspektiven die hier dem Unternehmen offen stehen beraten Hilfestellung geben, vielleicht auch Kontakte anbahnen.

00:43:15: Also hier gibt sich eine ganze Reihe von Funktionen.

00:43:18: ich will eine letzte noch nennen weil sie aus meiner Sicht immer mehr auch gerade in unserer Situation aufgrund der demografischen Entwicklung eine Rolle spielt nämlich die Brücke in die Nachfolge.

00:43:30: da kann auch hier können natürlich Beiräte helfen und ich kann eigentlich nur diejenigen die in der Lage sind über Beiräte nachzudenken.

00:43:42: Viele mittelständische Unternehmen tun das, die Mittelständler, die es schon gemacht haben, haben damit auch, dass zeigen andere Untersuchungen viel Erfolg gehabt.

00:43:50: also die Gruppe sollte man immer im Blick haben und natürlich auch sich Beirääte aussuchen, die einem was bringen und die auch den Widerspruch pflegen.

00:44:01: Ludwig, du hast aber noch ganz andere Stakeholder glaube ich in der Betrachtung die vielleicht auch nicht immer ausreichend gewürdigt werden.

00:44:11: Frau Pantring hat sie schon zum Teil genannt das sind die Kammern und die Verbände

00:44:17: Ja, ganz wichtig als Ansprechpartner Auch wenn es um das Thema Beratungen zum Beispiel geht.

00:44:21: also wir sehen dass gerade auch in einer Nachfolge klar die IHK macht da ein super Job Und auch wir versuchen natürlich irgendwo in der Hinsicht zu beraten.

00:44:30: Ich wollte nochmal ganz kurz zurück auf das Thema Finanzkommunikation.

00:44:33: Also da können wir nur beiflichten, dass ist natürlich ein ganz ausschlaggebender Punkt.

00:44:38: Ich weiß nicht wie man es vermitteln soll.

00:44:40: viele die sich wirklich verweigern anders kann man es doch nicht sagen.

00:44:43: aber das hilft natürlich enorm.

00:44:44: Das hilft die Einschätzung der Bonität.

00:44:46: Das ist der erste Punkt.

00:44:47: für die Banken hilft es natürlich auch enorm zu sagen Wie können wir hier auch Kapital beisteuern?

00:44:52: Also das ist noch mal ein Appell.

00:44:54: Das muss man irgendwie stärken, wie man's genau macht.

00:44:56: Muss man gucken.

00:44:58: Also ich glaube eine Möglichkeit ist auch entsprechendes Feedback, weil wie gesagt wir fragen das seit über zwanzig Jahren und wir hören sehr sehr häufig bei den freien Antwortmöglichkeiten.

00:45:09: Ich habe die Bank sehr viel informiert und dann höre ich gar nichts mehr.

00:45:13: Und wenn ich dann meine Bankerin, meinen Banker anrufe sagen die, wir sind nicht zuhören ist alles in Ordnung.

00:45:17: Aber ich denke das ist wie in der Familie oder sonst wo mal ein bisschen Lob oder auch konstruktive Kritik dass es nützlich anwesende Banker immer ausgeschlossen.

00:45:27: aber ich denke also das wäre eine Möglichkeit den Nutzen deutlich zu machen denn daß der Unternehmer jenseits des Tagesgeschäfts hier viel Zeit investieren muss der Völkerung klar und wenn er nicht weiß wozu?

00:45:38: Ich glaube dann bringt das wenig.

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Dialoge zur Transformation der Wirtschaft

Puls messen. Erfahrungen einholen. Perspektive geben. Prof. Dr. Stephan Paul spricht mit Entscheidungsträgern über wirtschaftliche Wandlungsprozesse.

von und mit Prof. Dr. Stephan Paul

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