00:00:17: Die derzeitige Transformation der Bankenregulierung stand im Mittelpunkt der zweiten Impulseveranstaltung des IKF in diesem Sommersemester.
00:00:43: Michael Theurer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank ging in seinem einleitenden Impulsreferat auf die grundsätzlichen Zusammenhänge zwischen Regulierung, Wettbewerbsfähigkeit und Finanzstabilität ein.
00:00:59: Und stellte dann die Zielgrößen derjenigen Reformvorschläge für die Bankenregulierung dar mit denen Bundesbank und BAFIN im letzten Herbst die öffentliche Debatte angestoßen hatten.
00:01:13: Die Diskussion über Regulierung ist nicht nur eine technische Debatte, sie ist auch eine grundsätzliche Frage nach der Zukunft unserer Wirtschaft und natürlich auch nach der Zukunft der Finanzwirtschaft Future of Finance.
00:01:26: Wir haben dabei die Wahl entweder lassen wir zu das zukomplizierte Regeln unsere Wettbewerbsfähigkeit schwächen oder wir machen die Regeln einfacher und passender.
00:01:37: dann stärken wir einen Bankensektor der stabilen innovativ und wettbewerbsfähig ist, der der gesamten Wirtschaft dient.
00:01:46: mehr Einfachheit, mehr Proportionalität aber keine Abstriche bei der Stabilität.
00:01:51: Das ist aus meiner Sicht die richtige Weg und das Mittel der
00:01:56: Wahl.".
00:01:57: In der nachfolgenden Podiumsdiskussion griff Marco Steinbach Mitglied des Vorstands der Kreisbarkasse Köln Dieses Prinzip sollte seines Erachtens auch innerhalb der Gruppe, die von der EZB beaufsichtigten Banken gewagt werden.
00:02:18: Der Seinhaus nur nach Überschreiten der Bilanz zum Schwelle von dreißig Milliarden Euro angehört.
00:02:31: und werden dort verglichen mit global agierenden Konzernen.
00:02:36: Und wir stellen uns schon die Frage, kann es dann nur die Größe sein oder ist es vielleicht doch wichtig das Risikoprofil und das Geschäftsmodell einer Bank mit zu bewerten im Sinne einer Proportionalität?
00:02:49: Weil nur wenn wir diese Grenze überschreiten, werden wir nicht plötzlich der Konkurrent einer BNP oder anderen Großbanken sondern vom Geschäfts-Modell sind wir eher bei Herrn Dr.
00:03:00: Müller und vergleichbaren Häusern.
00:03:27: Wir haben ja über viele Jahre unsere Leute, die ganz tolle Spezialisten sind anders erzogen.
00:03:36: Wir haben sie genau zu diesen Checklisten-Denken erzogen, sagt mir genau was ich machen soll und ich hake das dann ab und dann ist gut!
00:03:45: Und deswegen habe ich so ein bisschen meine Zweifel ob dieses Umdenken direkt stattfinden kann... Das muss man natürlich von oben vorleben und sagen, nein wir wollen das jetzt.
00:03:54: Da muss man es vielleicht auch als Vorstand müssen da vielleicht auch selber ein bisschen inhaltlich versuchen mit reinzugehen und zu sagen wo liegen denn genau die Punkte?
00:04:22: Sehr geehrte Frau Prof.
00:04:23: Werbeck!
00:04:23: Sehr verehrter Professor Paul Herr Kulmann, Herr Müller-Steinbach meine sehr verehrten Damen und Herren.
00:04:29: ich freue mich hier zu sein an der Ruhuniversität Bochum zum zweiten Mal.
00:04:33: Ich war vor einigen Jahren schon mal hier allerdings einer anderen Fakultät.
00:04:36: der ging's um den Röhren-Transport-Cargo-CAP.
00:04:41: Wie kann man Staus vermeiden, wenn man so eine Rohrpost für Transporte realisiert?
00:04:46: Das ist eine andere Frage.
00:04:48: Während meines Studiums habe ich gearbeitet als Wettbewerbsökonomisch am Thema Wettbewerbing lokalen Telefonnetzen an Beispiel der USA und da ich ja das Privileg hatte auf allen direkt gewählten Ebenen politisch tätig sein zu dürfen.
00:05:05: Erleide ich jetzt das Schicksal dessen, der die Gesetze dir selber gemacht hat anwenden muss bzw deren Anwendung überwachend auf.
00:05:15: als für Finanzstabilität und Finanzaufsicht zuständige Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank.
00:05:24: Ich freue mich heute mit Ihnen, einige Gedanken zu teilen zum Thema Regulierung.
00:05:30: Ich will Sie nicht mit Tausenden von Seiten die mittlerweile die CRR umfasst, heute konfrontieren.
00:05:37: also ich will über den Wald sprechen und nicht über einzelne Bäume.
00:05:42: dabei geht es um Fragen, die nicht nur das Klang Herr Stefan bei Ihnen an Nicht nur die Banken betreffen, sondern eben direkte Auswirkungen auch auf die Realwirtschaft haben.
00:05:54: Insbesondere angesichts der Tatsache dass wir in Europa und in Deutschland ein bankfinanziertes Wirtschaftssystem haben, wie können wir Regeln so gestalten dass sie Stabilität sichern?
00:06:06: Wie bleiben unsere Banken wettbewerbsfähig und wie bewahren wir die Vielfalt unserer Wirtschaft.
00:06:12: Wir sind ja in spannenden Zeiten.
00:06:13: die EU-Kommission hat einen Bericht zur Wettbe Werbsfähigkeit des europäischen Bankensektors angekündigt.
00:06:19: der soll am Freitag veröffentlicht werden.
00:06:20: erste Leaks sind auch bereits durchgedrungen, aber wir sind natürlich alle gespannt was Kommissarin Albuquerque da dann am Ende vorschlagen wird.
00:06:32: Ich möchte gleich Farb betonen ich bin der festen Überzeugung Wettbewerbsfähigkeit entsteht durch Wett Bewerb und ist nicht die Voraussetzung für Wett bewerben als Entdeckungsverfahren.
00:06:46: Friedrich August von Hayek darf hier mal in Erinnerung gerufen Werben ist ja auch ein Informationssystem.
00:06:54: Wir brauchen daher eine Ordnung, einen Ordnungsrahmen der den Wettbewerb ermöglicht, funktionsfähig hält und schützt.
00:07:03: Leistungsfähigkeit entsteht nicht durch Deregulierung, aber klare möglichst einfache und proportionale Regeln helfen.
00:07:11: Das ist auch der Grund warum ich in der Funktion die ich jetzt seit knapp zwei Jahren innehabe von Anfang an angestoßen habe dass wir als Bundesbank gemeinsam mit der BAFIN Vorschläge erarbeiten und unterbreiten wie man das aus unserer Sicht über komplexe Regelwerk radikal vereinfachen kann.
00:07:29: und das haben wir auch in den Diskussionen der High Level Task Force Europäischen Zentralbank eingebracht.
00:07:37: und unbescheiden, will ich sagen es ist uns gelungen Themen wie Proportionalität auf die Agenda der europäischen Diskussion zu heben.
00:07:47: Jetzt kommt es allerdings darauf an dass daraus auch konkrete Gesetzesänderung werden.
00:07:54: Ja meine Damen und Herren Es geht um Grundfragen der Wirtschaftspolitik, wie fördern wir Innovationen ohne die Stabilität zu gefährden?
00:08:02: Wie sorgen wir dafür dass alle eine faire Chance haben egal ob große Unternehmen mittelständische Unternehmen regionale Banken aber auch Gründungen Start-ups.
00:08:13: In den kommenden Minuten möchte ich Ihnen über drei derzeit viel diskutierte Thesen sprechen.
00:08:18: erstens wird die internationale Wettbewerbsfähigkeit dadurch erhöht das wir Kapital Anforderung an Banken zurückschrauben.
00:08:27: Zweitens sind Regulierungen und Bürokratie übermäßig komplex geworden, ich glaube da habe ich schon eine Andeutung gemacht wie ich das sehe.
00:08:36: Und drittens braucht es eine stärkere Integration des Bankenmarktes in Europa und mehr internationale Großbanken damit die EU ein starker Binnenmarkt bleibt.
00:08:46: Sie ahnen es bereits nicht.
00:08:48: alle diese Thesen unterstütze ich gleichermaßen und bevor ich aufdecke was meine Zustimmung findet möchte heißt diskutierte Thema Wettbewerbsfähigkeit kurz näher beleuchten.
00:09:00: Wir alle hören fast täglich Forderungen der Industrie, der Lobbyisten.
00:09:04: in den Nachrichten heisst es dass wir Kapitalanforderung absinken müssen um die Wett bewerbsfähigkeit zu erhöhen?
00:09:14: grundsätzlich muss man aber zunächst mal festhalten dass die Welt in der wir leben zunächst mal politisch unsicherer geworden ist.
00:09:20: Geopolitische Spannungen sind kein Risiko mehr, sondern der Krieg im Iran, die Straße von Hamus – das ist ja kein Risikos, sondern ein Ereignis, das bereits eingetreten ist.
00:09:31: und unsere Simulationen zeigen, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Finanzstabilität dieses Krieges von der Persistenz des Konfliktes und der Schließung der Straße von Hormus bzw.
00:09:44: Einschränkungen in den Lieferketten liegen.
00:09:48: Da stellt die wirtschaftliche Globalisierung insgesamt infrage, Unternehmen fragen sich können wir uns noch auf die Weltmärkte verlassen und können wir dort künftig auch noch erfolgreich sein?
00:09:58: Auch unser Wirtschaftsmodell in der Bundesrepublik Deutschland, der vergangenen Jahrzehnte Gerät unter Druck.
00:10:04: es gibt kluge Leute wie Professor Schularek, der sagt das exportorientierte Wirtschaftsmodell sei an sein Ende gekommen.
00:10:12: Ich mache mir das nicht zu eigen.
00:10:13: aber diese Diskussion ist da und wir haben natürlich noch andere Herausforderungen Themen etwa den demografischen Wandel die alternde Gesellschaft für knappes Arbeitsangebot und Energieversorgung.
00:10:26: Das hängt nicht nur mit den Supply Side Shox im Zuge des Iran Konflikts zusammen.
00:10:33: Die wird immer wichtiger Und sie ist vor allen Dingen kostenträchtig.
00:10:38: der Angriff.
00:10:39: Russlands auf die Ukraine hat den ersten Kostenschub gebracht, der Krieg im Iran jetzt den nächsten.
00:10:47: Wir haben dort Abhängigkeiten aber wir dürfen auch den Klimawandel nicht aus dem Auge verlieren.
00:10:53: Auch das ist ja eine große Herausforderung und erfordert eine Transformation.
00:10:57: Ich könnte also die Liste weiterführen, aber der Punkt ist dass sich vieles im Wandel befindet und sich Sorgen ergeben auch hier gerade am Standort von Konkurrenz überholt zu werden.
00:11:08: Und deshalb fragen sich viele Menschen sind wir in dieser Welt noch wettbewerbsfähig genug?
00:11:14: Lassen Sie uns das kurz analysieren!
00:11:16: Wenn wir über Wettbewerbsfähigkeit sprechen, klingt es oft so als sei es eine feste Eigenschaft.
00:11:21: Ein Land, ein Sektor oder eine Bank sind entweder wettbewebsfähig oder eben nicht.
00:11:26: durch diese Sichtweise ist aus meiner Sicht absolut irreführend.
00:11:30: Wettbewerb findet nicht zwischen abstrakten Systemen statt erfindet konkret zwischen Unternehmen statt in konkreten Märkten mit konkreten Akteuren und konkreten Kundinnen und Kunden.
00:11:46: Im Bankensektor sieht man das deutlich, Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Geschäftsbanken konkurrieren zum Beispiel um Firmenkunden in der Region.
00:11:54: Internationale Großbanken konkurieren im Kapitalmarkt oder im Investmentbanking.
00:11:59: Unsere Analysen zeigen im Übrigen dass die Kreditvergabe immer noch außerordentlich regional und national stattfindet.
00:12:09: aber es kommen ja auch andere Game Changer ins Spiel Die Digitalisierung Neobanken, Fintechs die sorgen für eine Entgrenzung.
00:12:18: Die Digitalisierung ist ja eine Erweiterung der realen Welt in die digitales Fähre und dort wird der Unterschied zwischen Raum und Zeit auch ein Stück weit aufgehoben und neue Geschäftsmodelle entstehen.
00:12:30: Da stellt sich ja die Frage beispielsweise im Morgenspräch beim Sparkassen-Tag Bayern was das Regionalprinzip in einer digitalen Welt konkret bedeutet und wie man das mitleben erfüllen kann.
00:12:44: Meine Damen und Herren, Fintechs und Technologieunternehmen die Finanzdienstleistungen in Echtzeit anbieten agieren über Landesgrenzen hinweg.
00:12:52: global Wettbewerb, meine Damen und Herren ist kein Störfaktor, sondern der zentrale Antrieb für Leistungsfähigkeit.
00:12:59: Er zwingt Unternehmen effizienter zu werden, Kosten zu senden und Prozesse zu modernisieren.
00:13:04: Er fördert Innovation etwa bei digitalen Angeboten, Zahlungsverkehrslösung oder der Finanzierung neuer Technologien.
00:13:11: Wettbewähr belohnt Geschäftsmodelle die auch in Zukunft funktionieren.
00:13:15: schwächere Modelle dagegen müssen sich ändern oder sie verschwinden vom Markt.
00:13:21: Und hier kommt Die Regulierung in Spiel.
00:13:24: Regulierungen soll Spielregeln für fairen Wettbewerb schaffen und setzen, das heißt aber auch es ist nicht die Aufgabe der Regulieren, die Wett bewerbsfähigkeit einzelner Akteure positiv oder negativ zu beeinflussen.
00:13:41: gute Regulierungs sorgte dafür dass neue Anbieter in den Markt eintreten können und schwächere Anbiete den Markt verlassen können ohne die Stabilität des Finanzsystems zu gefährden.
00:13:52: Gute Regulierung schafft faire Wettbewerbsbedingungen, dann können Banken durch Effizienzinnovation und gutes Risikomanagement konkurrieren.
00:14:01: Und genau hier liegt die Herausforderung.
00:14:03: Wett Bewerbsfähigkeit entsteht durch Wett-Bewerb nicht umgekehrt.
00:14:07: eine Bank wird wettbewebsfähig indem sie sich dem Wett bewerben stellt aus Erfolgen und Fählern lernt und sich kontinuierlich anpasst.
00:14:15: Regulierungssitzleitplanken so dass dieser Wettbesatzprozess der Gesellschaft dient ohne ihr zu Schaden.
00:14:21: Der Finanzsektor verteilt in unserer Wirtschaft, oder allokiert müsste man ja genauer sagen den zentralen Inputfaktor Kapital.
00:14:31: Deshalb kann der Schaden für die Gesellschaft immens werden wenn schwache Regeln das Bankensystem weniger Krisenfest werden lassen.
00:14:38: und es klang ja bei den Eingangsbemerkungen von Ihnen Herr Professor Paul an.
00:14:43: im nächsten Jahr jährt es sich zum zwanzigsten Mal die große Finanzkrise und ich werde manchmal gefragt, ob wir als Regulator und Aufseher nicht eine Kosten-Nutzen-Analyse machen bei der Regulierung.
00:14:57: Und ja!
00:14:57: Wir machen sie.
00:14:59: die Kosten dieser großen Finanzkriese waren immens.
00:15:03: Ja?
00:15:03: Und der kurzfristige Nutzen, der verblasst im Grunde genommen da dagegen denn zum Teil sind wie immer noch damit beschäftigt die Folgen großen Finanzkrise aufzuräumen.
00:15:16: Ich bin mal gespannt, was da die Wissenschaft zum Jubiläum im nächsten und übernächsten Jahr dann uns auch präsentieren wird.
00:15:27: kurzum.
00:15:28: Wir brauchen einen krisenfesten Regulationsrahmen.
00:15:33: dementsprechend sind schwachkapitalisierte Banken nicht wettbewerbsfähig.
00:15:37: Sie sind subventioniert mit den Steuergeldern, die in künftigen Krisen zu ihrer Rettung gebraucht werden.
00:15:43: Man kann daher die Regulierung auch als Steuer verstehen, die in der nächsten Krise von den Bürgerinnen und Bürgern erhoben wird.
00:15:50: Und die Kollegen Atmati und Helvick haben das ja auch für jeden Laien nachvollziehbar erläutert dass Kapital notwendig ist, um in einem Down-Turn-, in einer Abschwungsphase Verluste zu absorbieren.
00:16:03: Wenn man mir garantieren kann, dass es immer nur Park aufgeht, wäre ich auch mit geringeren Kapitalpuffern einverstanden.
00:16:09: Da das aber niemand bereit ist, mit seinem Privatvermögen zu garantieren, werde ich also nicht müde dafür zu plädieren, dass eben auch Bankenkreditinstitute ausreichend Kapitalpufer haben und Verlüste abfähren zu können.
00:16:23: Ja meine Damen und Herren!
00:16:25: Aus dieser Tatsache haben wir entsprechende Lehren gezogen.
00:16:28: Die aktuelle Bankenreligion hat zur Stabilität des Sektors beigetragen, neues Vertrauen geschaffen, Risiken für Steuerzahlerinnen und Steuerzahlen reduziert und eine verlässlichere Kreditvergabe gesichert.
00:16:42: Europäische Banken sind heute widerstandsfähiger denn je.
00:16:45: Und wenn Sie auf die Krisen der vergangenen Jahre schauen etwa den Zusammenbruch der Silicon Valley Bank Signature First Republic Dann hat es die europäischen Banken eben nicht in Mitgliedenschaft gezogen, weil sie ausreichend kapitalisiert waren und auch das Verschwinden der GEDI-Swiss.
00:17:04: Ich darf mal an dieser Stelle daran erinnern dass der Schweizer Staat mal kurz über Nacht zweihundertfünfzig Milliarden Schweizer Franken Liquidität organisieren musste um die Fusion dann zu ermöglichen mit der UBS, auch das hat die europäischen Banken nicht in einer Kettenreaktion über Anstehungskanäle in die Krise gestürzt.
00:17:26: Gott sei Dank!
00:17:27: Heute meine Damen und Herren stehen wir von der neuen Herausforderung.
00:17:30: unsere Regulierung ist reif aber sie ist auch komplex und das haben Sie Professor Paul ja auch vor wenigen Wochen in der Börsenzeitungen Vorschlag auch beleuchtet.
00:17:46: Viele unserer Regeln gibt es schon lange, das Kreditwesengesetz besteht seit fast fünfundsechzig Jahren.
00:17:54: die MRISC also die Regeln für das Risikomanagement der Banken gibt es seit über zwanzig Jahren.
00:18:00: Auch Basel III wurde bereits vor mehr als fünfzehn Jahre auf den Weg gebracht.
00:18:04: Institutionell sind wir einen weiten Weg gegangen von der Gründung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kurz BAFIN im Jahr über die Aufnahme der Arbeit der europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA, bis zum Inkrafttreten des Single Supervisory Mechanism SSM im Jahr.
00:18:26: Ich erinnere mich noch genau an die Abstimmung im September.
00:18:30: Im Europäischen Parlament, den ich damals angehört habe, das sogenannte TASEN und GIGOLD Bericht.
00:18:35: Das war ein sonniger September Donnerstag.
00:18:40: Unser System aus Regulierung und Aufsicht hat sich weiterentwickelt.
00:18:43: Es hat Krisen erlebt, es hat auf neue Geschäftsmodelle reagiert und das befasst sich heute auch mit Themen wie Nachhaltigkeit und künstliche Intelligenz.
00:18:54: Es ist also kein Zeichen von Müdigkeit sondern von Reife wenn wir uns heute intensiv mit der Weiterentwicklung von Regulierungen und Auf Sicht beschäftigen und das machen wir bei der Bundesbank, gemeinsam mit der BAFIN und anderen.
00:19:09: Wir wollen Regulierung einfacher machen und an Größe und Risiko einer Bank anpassen.
00:19:15: Risikotoleranzrahmen eine Überarbeitung des SRAPS, das Supervisory Review and Evaluation Process.
00:19:25: dann Next Level Supervision heißt das Programm, dass wir im Supervisor Report der EZB des SSM ja gerade implementieren.
00:19:34: Ja und meine Damen und Herren!
00:19:35: Wir wollen unnötige Bürokratie abbauen.
00:19:38: Dabei dürfen wir die erreichte Stabilität – das ist die Nebenbedingung allerdings nicht – aufs Spiel setzen.
00:19:45: in diesem Sinne wird in Deutschland und der EU bereits seit einiger Zeit intensiv darüber nachgedacht, wie wir die Regulierung konkret vereinfachen können.
00:19:54: Ein wichtiger Meilenstein wird – ich habe es angesprochen – zur Wettbewerbsfähigkeit des Bankensektors sein.
00:20:02: Wir haben als Bundesbank eigene Vorschläge vorangetrieben, die wir auch weiterhin aktiv in den Prozess einbringen.
00:20:08: Zwei Prinzipien sind uns dabei wichtig damit der europäische Finanzmarkt stabil und stark bleibt und der Realwirtschaft bestmöglich dienen kann Einfachheit und Proportionalität.
00:20:20: Die Regeln müssen einfach sein und sie müssen zur Größe und zum Risiko einer Bank passen.
00:20:25: Da müssen Sie verhältnismäßig also proportional sein.
00:20:29: Ich habe eben bereits erwähnt, wie viele Regeln im Laufe der Jahre entstanden sind.
00:20:34: Häufig als Reaktion auf schmerzhafte Krisen.
00:20:37: Sie haben die Banken krisenfester gemacht aber von einem Regelwerk aus einem Guss kann bei Label nicht die Rede sein.
00:20:44: Manche Anforderungen überlappen sich einige sind sogar widersprüchlich.
00:20:48: hier wollen wir ansetzen und haben einen Vorschlag zur Vereinfachung der Eigenkapital- und Abwicklungsanforderungen vorgelegt.
00:20:56: Wir wollen die verschiedenen Profer dort wo es sinnvoll ist zusammenlegen in der radikalsten Form einen releasable und non-releasable Buffer.
00:21:06: Wir haben festgestellt, dass im Going-Konzern und im Gone-Concern-Prinzip dieselbe Kapital für unterschiedliche Zwecke vorgehalten werden muss.
00:21:14: auch das schafft zusätzliche Komplexität.
00:21:16: deshalb war ja unser Vorschlag die beiden Ansätze zu trennen.
00:21:19: Das ist allerdings nicht auf große Begeisterung gestoßen.
00:21:23: Akteure haben sich also sofort gemeldet können wir sicherlich in der Diskussion vertiefen die eben AT-One nicht ausveressen wollen, nicht aussortieren wollen.
00:21:33: Auch dafür haben wir aber jetzt einen Ansatz entwickelt wie das gehen könnte.
00:21:38: also wir sind immer noch der Meinung man kann bei dieser Kapitalpuffer Ordnung auf jeden Fall eine Vereinfachung schaffen und hoffen dass die EU Kommission auch mit einem hohen Ambitionsniveau herangeht als er den Mut hat das ganze zu vereinfachen.
00:21:57: natürlich sind über die Vorschläge zur Vereinfachung des Kapitalrahmens hinaus noch weitere Überlegungen in der Diskussion.
00:22:03: Eine Idee sind sogenannte Waiver, das bedeutet bestimmte Kapitale und Liquiditätsanforderungen müssten nicht mehr für jede einzelne Tochtergesellschaft gelten sondern nur noch für die gesamte Bankengruppe.
00:22:16: Das macht die Kapital- und Liquiditésplanung vergrenzüberschreiten tätige Banken einfacher und kann finanzielle Mittel freisetzen.
00:22:23: im Gegenzug aber bräuchte es Absicherungen um die Länder nicht zu überfordern, in denen die Tochtergesellschaften ansässig sind.
00:22:32: Also die Homehost-Thematik, die Idee ist den europäischen Binnenmarkt eben als Binnenmark voll wirksam werden zu lassen.
00:22:41: wenn man schon eine gemeinsame europäische Bankenaufsicht hat dann müsste eben dieser Größenvorteil auch bei grenzüberschreitenden Aktionen möglich sein.
00:22:50: allerdings weiß natürlich Hausländer der Tochtergesellschaften darauf hin, dass es in einer Krise nicht dazu führen darf.
00:22:58: Dass das Kapital dann halt dort weg ist und zu einer Instabilität der Tochtergesellschaft führt.
00:23:07: Ziel der VAI ist es die Integration des Bankenmarktes in Europa voranzutreiben.
00:23:12: Europas Binnenmarkt verbanken zu stärken hilft dem Wettbewerb und bietet Chancen für Wachstum und Beschäftigung.
00:23:18: Hier herrscht in der Tat Nachholbedarf, es ist gut dass die Marktintegration vertieft werden soll.
00:23:24: Es gibt ja Vorschläge die im Tragi Report oder im Letterreport zur Vollendung des Binnenmarkts gemacht werden und da ist vieles vernünftig mit enthalten, wobei damit Sicherheit auch dicke Bretter zu bohren sind.
00:23:40: Wenn man alleine an die unterschiedlichen Insolvenz-Rechtsregime der Mitgliedsstaaten denkt, Mordgate schlons immobilien Kredite sind halt in den einzelnen Mitgliedstaaten anders weil es dort andere Rechtsnormen gibt und das lässt sich ja im Unternehmenskreditbereich ebenfalls feststellen.
00:23:59: Dies würde den Rahmen hier sprengen zutief da einzusteigen.
00:24:02: ich will deshalb mich noch der Propersonalität Zuwenden, die Proportionalität dürfen wir nicht vergessen.
00:24:09: Maßnahmen zur Vertiefung der Marktintegration kommen tendenziell größeren grenzüberschreitenden Finanzinstituten zugute, bereits jetzt haben kleinere Banken im Verhältnis zu ihrer Bilanzumme höhere regulatorische Kosten als große.
00:24:26: Sie haben weniger Kunden auf diese die Kosten der Regulierung umlegen können.
00:24:30: Wenn wir uns in der Diskussion nur auf europäische Marktintegration beschränken würde das?
00:24:36: Die wichtige Rolle, die kleinere und mittlere Banken bei der Finanzierung insbesondere auch des Mittelstandes in Deutschland, aber auch in anderen Teilen Europas Spiel nicht ausreichend würdigen.
00:24:49: Wir brauchen – das ist die feste Überzeugung der Bundesbank – einen vielfältigen und effizienten Bankenmarkt, der unserer ebenso vielfaltigen Wirtschaft passgenaue Finanzierungslösungen anbieten kann.
00:25:02: müssen wir auch kleinere Banken, und wir haben ja in Deutschland immer noch viele.
00:25:06: Eintausend zweihundzwanzig-siebzig less significant institutions waren es als ich das letzte Mal die Zahl abgefragt habe.
00:25:13: klar da gibt es natürlich auch Zusammenschlüsse und Fusionen insbesondere im Genossenschaftsbereich und auch bei Sparkassen.
00:25:20: aber immerhin Es sind doch noch viele Institute Und die erfüllen eine wichtige Rolle für die Finanzierung der Realwirtschaft.
00:25:29: Deshalb müssen wir auch kleinere Banken bei der Vereinfachung unserer Regulatorik in den Fokus rücken.
00:25:35: Wenn wir es nicht machen, in Deutschland dann wird's auch niemand machen in Europa.
00:25:39: Wir wollen günstige Bedingungen für kleine und für Groschien vorgeschlagen.
00:25:43: Dafür gibt es internationale Beispiele die USA, die etwa viertausend fünfhundert Finanzinstitute haben.
00:25:51: In Europa gibts fünftausends fünfhundert.
00:25:54: Die haben ihre Community Banks, die sie anders regulieren als die Regionalbanken und die Großbanken, die global systemrelevanten Banken.
00:26:05: Auch die Briten haben jetzt ein neues Kleinbankenregime eingeführt und auch die Schweizer haben eins.
00:26:12: Am Schweizer Modell haben wir uns ja ein Stück weit orientiert wobei das ein Opt-inmodell ist.
00:26:17: Das ist auch unser Vorschlag.
00:26:19: Rund tausend Institute würden sich theoretisch dafür qualifizieren.
00:26:23: Ob so viele sich dann tatsächlich dafür entscheiden, ist allerdings fraglich.
00:26:27: in der Schweiz war es nur ein Drittel der Banken die eigentlich infrage kommen, die sich freiwillig für dieses System entschieden haben und Die Aufsicht würde sich in unserem Modell auch vorbehalten eine Bank davon abzuhalten also zu untersagen Dieses Kleinbankenregime nutzen zu können.
00:26:45: Wir haben das nicht nur an der Bilanzumme orientiert, sondern natürlich auch an Risikogehalt des Geschäftsmodells.
00:26:52: Lokaler Markt ist entscheidend, Handelsbuch begrenzt auf fünfzig Millionen Derivate weniger als zwei Prozent der Total Assets.
00:27:00: Also da gibt es Safeguards das eben nicht Risiko starkes Geschäft gemacht wird.
00:27:07: Dafür würde man aber auch die Ermittlung von risk-aided Assets nach der Methodologie des Single Rule Books verzichten können.
00:27:15: Als Forderung gäbe es eine höhere Leverage Ratio.
00:27:19: Da haben wir nicht gesagt, wie hoch.
00:27:21: In der Schweiz liegt es bei acht, neun Prozent.
00:27:24: Das ist ja auch die Leverage Ratio Die viele unserer Volksbanken und Sparkassen und anderen kleinen Privatbanken heute schon erfüllen Und da liegen auch die Community Banks in den USA.
00:27:36: Sie sehen, es gibt einiges abzuwägen bei den vielfältigen Bemühungen in Europa unsere Regeln zu vereinfachen.
00:27:41: Aber die Zielrichtung überdie besteht unter allen Mitgliedern des Aufsichtskremiums, das SSM und auch im Governement Council der EZB große Einigkeit.
00:27:52: Die Devise ist klar – Vereinfachung ja!
00:27:55: Die Regulierung nein!
00:27:57: Deshalb lehnen wir in der Bundesbank es auch ab Kapitalstandards zu senken, dazu gehören etwa eine Abschwächung des Output Floors oder längere Übergangsfristen.
00:28:06: Wir sind der Meinung, man darf Basel nicht zerreden, denn wenn wir uns in einer global vernetzten Finanzwelt mal klarmachen was wir hätten, wenn wir Basel nichts hätten dann ist schnell klar dass das Ganze gar nicht mehr vergleichbar wäre, wenn sie alleine die unterschiedlichen Rechnungslegungssysteme IFRS in Europa oder HGB in Deutschland mit dem USGAAP mal vergleichen, dann stellen Sie fest ohne Baselstandards wäre es schon immer eine Diskussion über was wir eigentlich sprechen und dass sie in einer global vernetzten Welt die mit Instant Payment in Sekundenstelle entsprechende Volumina um die Welt sendet.
00:28:48: Also da kann ich nur Der vorwarnenden.
00:28:50: Basel ist also ein Wert an sich und deshalb sollte man über die Ausgestaltung der Regulierung sprechen, aber nicht über die grundsätzliche Notwendigkeit globaler Standards.
00:29:01: Meine Damen und Herren das Kapitalniveau für europäische Banken ist angemessen auch gerade im internationalen Vergleich.
00:29:07: unnötige oder zu komplizierte Regeln Kostenzeit und Geld.
00:29:10: diese Mittel fehlen dann von Innovationen, Kundenservice und des Risikomanagementes gilt verbanken genauso wie für jedes andere Unternehmen deshalb Komplexität reduzieren, ohne dabei die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen zu vernachlässigen.
00:29:27: Eines muss indes klar sein wer einfache regeln will kann nicht gleichzeitig Sonderregeln für sich selbst verlangen und wir haben auch festgestellt dass viele der Sonderlocken entstehen, dadurch das Institut sich an die E-Bar wenden in Questions & Answers und dann Rechtssicherheit erlangen wollen.
00:29:45: Also ein Teil der Komplexität hat das System selbst entwickelt.
00:29:50: Ja meine Damen und Herren, einen Schritt in der Integration des europäischen Bankenmarktes – und es will ich nicht aussparen – kann eine europäische Einlagensicherung sein.
00:30:00: Das musste an dieser Stelle angesprochen werden.
00:30:03: Es ist für viele ein Reizthema, ich will es mit ein paar Schlaglichtern beleuchten.
00:30:10: Bisher wird die Sicherheit der Einlagen in Europa auch darüber wahrgenommen welche finanziellen Spielräume der Heimatstaat einer Bank hat um im Ernstfall einspringen zu können.
00:30:19: das soll eine europa-weite Einlagensicherung ändern.
00:30:23: Es is dabei weitestgehend unstrittig dass die Stabilität nationaler Einlagenschicherungssysteme Währungsunion gibt im Falle eines schweren länderspezifischen bzw.
00:30:38: asymmetrischen Schocks durch einen europäischen Mechanismus der Liquiditätssicherung verbessert werden kann, das heißt im Umkehrschluss eine europäische Einlagensicherung hilft nichts.
00:30:49: wenn eine große Finanzkrise die gesamte Währungsunion erreicht dann hilft auch eine europaische Einlagen-Sicherung nicht sondern sie hilft dann wenn ein Mitgliedsland oder wenige Mitgliedsländer getroffen sind und andere nicht, dann ist es wie eine Versicherung.
00:31:07: Da geht's ja um die Zahl der Guten, die halt finanzieren damit die wenigen Schadensfälle ausgeglichen werden können.
00:31:17: Meine Damen und Herren, eine gemeinsame Einlagensehung könnte dafür sorgen dass alle Sparerinnen in Europa im Falle einer Abwicklung ihrer Bank auf ein gleiches Schutzniveau ihrer Einlagen vertrauen können.
00:31:28: Das würde Hürden für grenzüberschreitende Banktätigkeiten abbauen und Skalierungsmöglichkeiten verbessern.
00:31:35: Dabei ergeben sich allerdings unterschiedliche Möglichkeiten der Ausgestaltung eines europäischen Einlagen-Sicherungssystems, eine vertiefte Diskussion davor und Nachteile der unterschiedlichen Modelle führt an dieser Stelle aber zu weit.
00:31:50: Mir ist es allerdings wichtig in diesem Zusammenhang auf Folgendes hinzuweisen, aus meiner Sicht muss ein wirksames Sicherheitsnetz für den Finanzsektor nicht zwingend rein auf EU-Ebene angesiedelt sein.
00:32:04: Das Subsidiaritätsprinzip des EU-Vertrags und im Vertrag über die Arbeitsweise der EU auch niedergelegt ist als Tragen das Prinzip verlangt dass Entscheidungen auf der niedrigsten möglichen Ebene getroffen werden und zwar dort wo die Probleme am besten verstanden und gelöst werden können.
00:32:22: Das Verhältnismäßigkeitsprinzip, das ebenfalls in den Verträgen niedergelegt ist besagt dass Maßnahmen und Gesetze der EU nicht über das hinausgehen dürfen was zur Erreichung ihrer Ziele unbedingt erforderlich ist.
00:32:35: Beide Prinzipien sind eben im Vertrag nieder gelegt und man sollte sie auch bei der Diskussion um Edis anwenden.
00:32:45: Damit wir eine gemeinsame Einlagensicherung einführen können, müssen wir außerdem drei wichtige Hürden überwinden.
00:32:51: erstens die Ratifizierung des ESM-Übereinkommens.
00:32:55: Der europäische Stabilitätsmechanismus ESM soll als letzte Absicherung für den Abwicklungsfonds der Banken dienen.
00:33:02: doch das dafür notwendige Abkommen würde noch nicht von allen EU Staaten ratifiziert.
00:33:07: ohne diesen Schritt kann der ESM nicht aktiviert werden, was die Stabilität des Systems schwächt.
00:33:14: Ich habe ja vorhin die Greditswiss erwähnt und daher in meinem Lebenslauf auch eine Zeit steht, in der ich als Oberbürgermeister Verantwortung für eine große freiwillige Feuerwehr hatte.
00:33:25: kann ich Ihnen sagen wenn es brennt kann man gar nicht genug Löschwasser haben.
00:33:30: also insofern ist das notwendig sich zu überlegen wo ist der Public Liquidity Backstop?
00:33:37: Wenn man ihn hat braucht man ihn meistens nicht.
00:33:40: Wenn man ihn nicht hat und man braucht ihn, dann hat man ein Problem.
00:33:44: Zweitens die Entflechtung von Staaten und Banken.
00:33:47: Banken halten oft viele Staatsanleihen ihres eigenen Landes.
00:33:50: Hier gibt es Klumpen und Konzentrationsrisiken, das ist riskant weil dadurch eine Krise in einem Staat schnell auf diesen Banken und dann auch auf andere Länder übergreifen kann.
00:34:01: bevor wir eine gemeinsame Einlagensicherung einführen müssen wir diese Risiken einhegen zum Beispiel durch Begrenzungen wie viele Anleihen Ihres Heimatstaates eine Bank erhalten darf.
00:34:12: und das Thema Staatsanleihen ist, was die Finanzstabilität angeht.
00:34:15: Eines der großen Risiken, die IWF weist in World Economic Outlook deutlich darauf hin.
00:34:21: Die OECD hat in ihrem Debt Report darauf hingewiesen und wir sehen ja auch, dass es da eine gewisse Anspannung an den Märkten gibt.
00:34:29: Auch Bundesanleihen die auf geringe Nachfrage stoßen, auch Rendite angestiege und es gab in der Geschichte List Trust Moment Februar zwanzig zweiundzwanzig auch ein Käuferstreik.
00:34:40: ausgeschlossen ist das nicht aber Wissenschaftler können schlecht voraussagen wann der Tipping Point eintritt.
00:34:47: ich würde sagen Da ist es gut, vorsichtig an die Sache heranzugehen.
00:34:54: Drittens, meine Damen und Herren und Letzten sollten wir bewährte nationale Systeme schützen.
00:34:58: Viele Länder wie Deutschland haben bereits gut funktionierende Einlagensicherungssysteme, die über Jahrzehnte Vertrauen geschaffen haben.
00:35:08: Bevor wir alles zentralisieren, sollten wir sicherstellen dass diese bewährten Strukturen erhalten bleiben für Gemeinschaftung geschwächt werden.
00:35:23: Und damit komme ich zum Schluss, ich will nochmal auf meine eingangsaufgestellten Thesen kurz zurückkommen.
00:35:30: Erstens, die These internationale Wettbewerbsfähigkeit wird erhöht.
00:35:34: Wenn wir Kapitalanforderungen zurückschrauben, dem halte ich entgegen.
00:35:37: schwachkapitalisierte Banken sind nicht wettbe werbsfähig sondern subventioniert denn wenn die nächste Krise kommt haben alle die Kosten eines Wirtschaftseinbruchs zu tragen und womöglich muss der Staat sogar erneut mit Steuergeldernbanken retten.
00:35:53: Außerdem, wenn ich auf das Überschuss Kapital schaue Quartal eins, zwanzig, sechsundzwanzig über hundred-achtzig Milliarden kann ich auch nicht feststellen dass es nicht genügend Kapital gäbe um Investitionen in die eigene Technologie vorzunehmen oder Kredite zu vergeben.
00:36:09: Der zweiten These stimme ich zu Regulierung und Bürokratie sind übermäßig komplex geworden.
00:36:16: Regulierung muss als ermöglicher von Wettbewerb verstanden werden, nicht als Hindernis.
00:36:21: Vereinfachung ist der Schlüssel hierfür.
00:36:24: Wir brauchen keine Deregulierung sondern eine intelligente Regulierungen die Stabilität sichert und gleichzeitig Raum für Wett Bewerb und Innovation lässt.
00:36:34: Das ist nicht nur eine Frage für Banken, sondern für die gesamte Wirtschaft.
00:36:39: Am Ende geht es dabei um Vertrauen bei Investoren und Unternehmen und den Bürgerinnen und Bürgern.
00:36:46: Kommen wir abschließend zur letzten These?
00:36:49: Damit die EU ein starker Binnenmarkt bleibt braucht das eine stärkere Integration des Bankenmarktes und mehr internationale Großbanken.
00:36:58: Ja meine Damen und Herren, ein stärker integrierter Bankenmarkt kann den Wettbewerb stärken und Effizienzen heben.
00:37:06: Durch die Vielfalt unserer Bankenlandschaft ist eine Stärke und diese Vielfaltung müssen wir durch proportionale Regeln schützen und fördern.
00:37:14: wie groß die Banken sind das sollte sich am Markt entscheiden und Größe ist auch nicht zwangsläufig eine Garantie für Stärke.
00:37:23: Europa hat Eine einzigartige Bankenlandschaft von global agierenden Großbanken bis hin zu lokalen Sparkassen und Genossenschaftsbanken, diese Vielfalt.
00:37:33: Brauchen wir denn?
00:37:33: unsere Wirtschaft ist ja ebenfalls vielfältig?
00:37:36: Es gibt große Unternehmen es gibt viele Weltmarktführer die sogenannten Hidden Champions Von denen ja fünfzig Prozent im übrigen in dem ländlichen Raum sitzen.
00:37:45: Und es gibt Viele kleine Unternehmen wobei aktuell Mittelstandsmonitor etwa von Dativ zeigt, dass viele dort ausscheiden.
00:37:57: Ohne Nachfolger und Nachfolgarin.
00:38:01: diese Stille verschwinden ist mit Sicherheit etwas was auch ein Beitrag zu den schwachen Konjunkturdaten in Deutschland leistet.
00:38:13: Meine Damen und Herren alle diese Unternehmen und Privatkunden brauchen passende Finanzierungen, wir müssen unsere Vielfalt bewahren durch Regeln die verhältnismäßig unzukunftsorientiert sind.
00:38:27: Die Diskussion über Regulierung ist nicht nur eine technische Debatte.
00:38:30: sie ist auch eine grundsätzliche Frage nach der Zukunft unserer Wirtschaft und natürlich auch nach der zu komplizierte Regeln unsere Wettbewerbsfähigkeit schwächen.
00:38:47: oder wir machen die Regeln einfacher und passender, dann stärken wie einen Bankensektor der stabil innovativ und wettbewebsfähig ist.
00:38:56: Und der der gesamten Wirtschaft dient.
00:39:00: mehr Einfachheit, mehr Proportionalität aber keine Abstriche bei der Stabilität das ist aus meiner Sicht der richtige Weg und des Mittel der Wahl.
00:39:11: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und ich freue mich auf die Diskussion.
00:39:16: Ich würde mir ganz gerne, meine Frage geht zunächst an Herrn Dr.
00:39:20: Müller und Herrn Steinbach zwei Stichworte mal herausgreifen wollen aus dem Innenfeld sozusagen einmal die ersten beiden nämlich die der Proportionalität und die der Wettbewerbsfähigkeit und würde mal fragen Herr Dr.
00:39:35: Mühler mit Ihnen vielleicht beginnen, was ist das denn überhaupt für eine Proportionalität?
00:39:40: Da kann man eigentlich an zwei Dinge denken.
00:39:42: Das eine, dass man sagt naja und das haben sie angedeutet durch ihren Verweis auf USA wir haben unterschiedlich große Spieler und das was Sie an Regeln beachten müssen da schichten wir sozusagen ab nach Größe etwa.
00:39:56: Man könnte aber auch sagen Proportionalität, das ist doch etwas wo wir sagen.
00:40:00: Wir müssen für jede Klasse von Spielern die passende Lösung finden und das müssen nicht identische Regeln sein.
00:40:08: also welches Proportialitätsverständnis haben Sie denn Herr Dr.
00:40:12: Müller?
00:40:13: Also natürlich dass es passen muss zu den Spielern.
00:40:19: Und es muss eben so sein, dass ich für eine kleine Bank ... Wir zählen aufsichtsrechtlich ja als kleine Bank wir haben die Lanzumme von fünf Komma.
00:40:28: drei Milliarden sind nicht mehr SNCI sondern Ich glaube wir sind normales LSI also weniger bedeutend.
00:40:37: und der Anspruch ist einfach das wir nicht das Regelwerk einer großen Bank Nicht ein Regelwerk was die Kreissparkasse köln die sind ungefähr sechs mal so groß wie wir aber auch nicht das Regelwerk als Beispiel einer DZ Bank erfüllen müssen.
00:40:51: Und was ich so wahrnehme, ist... Das spürt man in Teilen eben nicht!
00:40:57: Ich habe ja den Blick durchaus auf beide Seiten.
00:41:00: also als Volksbankvorstand.
00:41:02: für jeden Tag sehe ich, was unsere Leute machen müssen.
00:41:07: aber als Aufsichtsrat der DZ-Bank – ich bin noch da im Prüfungsausschuss – sehe ich auch, was ein bedeutendes Institut leisten muss.
00:41:13: und da muss man schon sagen Natürlich gibt es heute schon Propationalität.
00:41:20: Also wenn ich sehe, in einem Bereich merkt man das nämlich sehr genau die aufsichtliche Prüfungsintensität, wenn die Aufsicht selber Prüfungshandlungen vollzieht dann finde ich ist das sehr gut spürbar denn bei der DZ-Bank gefühlt immer als Sonderprüfung.
00:41:37: Ja, weil da sind... Da gibt es ein Team das heißt JST Joint Supervisory-Team.
00:41:42: Das sind ich glaube fünfzehn bis zwanzig Leute im Standard die kümmern sich um nichts anderes also um die Aufsicht der DZ Bank.
00:41:49: Da bin ich ja froh dass das bei der Volksbank sauerland nicht so ist.
00:41:53: Bei uns ist jetzt so wir hatten vor dreieinhalb oder vier jahren unsere letzte Sonder Prüfung.
00:41:57: dürfen Sie gleich laut sagen, dass er schon lange her ist?
00:41:59: Nein!
00:42:00: Ich bin ja ganz entspannt Weil wir haben dann eigentlich ein ganz gutes Prüfungsurteil bekommen.
00:42:04: und dann hat uns die Aussicht gesagt Also rechnet man damit zehn, fünfzehn Jahre bis zur nächsten Sonderprüfung.
00:42:12: Kann das auch dauern?
00:42:13: Wenn sich eure Risikoren zufallsprinzip.
00:42:17: Ich hoffe ich habe jetzt nichts Falsches.
00:42:20: Nein aber daran merkt man, dass ist Proportionalität und das ist dann in Ordnung.
00:42:25: wenn die mal im Haus sind bei uns, dann ist auch nicht anderes.
00:42:28: Dann wird auch im Kundengeschäft schon gebeten macht mal halb lang.
00:42:32: wir müssen uns jetzt hier um die Sonder prüfen kümmern So, auf der anderen Seite was wir jeden Tag machen müssen.
00:42:39: Also einmal die Emerisskraufe und runter da finde ich merkt man heute Proportionalität noch nicht so stark.
00:42:48: Jetzt sind jetzt eine Novelle.
00:42:51: Da ist das wirklich zum ersten Mal spürbar.
00:42:53: deswegen bin auch für diesen Antritt sehr dankbar und es ist ein wirklich guter Antritt der hoffentlich dann auch kurzfristig schon spürba wird.
00:43:02: aber Ich habe da auch noch so ein bisschen meine Zweifel, aber das liegt nicht an der Aufsicht sondern es liegt an uns selber und unseren Prüfer.
00:43:10: Da frage ich gleich nochmal nach, aber vielleicht erst zu Herrn Steinbach weil ihr Haus hat ja eine bedeutende Grenze überschritten.
00:43:16: für diejenigen, die vielleicht jetzt nicht ganz in diesen Details drin sind.
00:43:20: Dreißig Milliarden Euro ist die Schwelle ab dem man eben beaufsichtig wird durch die EZB.
00:43:25: von daher interessiert mich jetzt Ihr Blick auf das Thema Proportionalität aus sozusagen einer anderen Flughöl heraus.
00:43:33: Ja, wir sind im Moment so ein bisschen der Wandler zwischen den Welten verlassen.
00:43:38: Wie Sie sagen die nationale Aufsicht bei den Kolleginnen und Kollegen von Herr Teurer und auch vom Nikolas Speer werden dann ab nächsten Jahr sehr wahrscheinlich.
00:43:46: Wir warten gerade auf das offizielle Schreiben durch die europäische Aussicht begleitet durch nämlich ein solches JST wie Herr Dr.
00:43:55: Müller es gerade für die TZ Bank angesprochen hat.
00:43:59: Das ist vielleicht auch direkt ein schöner Anknüpfungspunkt.
00:44:02: Die Z-Bank ist dann noch mal eine ganz andere Kategorie an Bilanzum und Sie haben es gerade erwähnt, wir sind jetzt bei gut dreizig, dreißig Komma neun Und der Gedanke, der uns natürlich schon bewegt ist.
00:44:14: Wir kommen jetzt als Kleiner zu den Großen und werden dort verglichen mit global agierenden Konzernen und wir stellen uns schon die Frage Kann es dann nur die Größe sein?
00:44:27: oder ist es vielleicht doch wichtig, das Risikoprofil und das Geschäftsmodell einer Bank mitzubewerten im Sinne einer Proportionalität?
00:44:36: Weil nur wenn wir diese Grenze überschreiten werden.
00:44:39: Wenn nicht plötzlich der Konkurrent einer BNP oder anderen Großbanken sondern vom Geschäfts-Modell sind wir eher bei Herrn Dr.
00:44:47: Müller und vergleichbaren Häusern in dem Zusammenhang.
00:44:52: Das fällt ja auch noch unter Proportonalität.
00:44:55: Das Thema kleinen Bankenregime liegt natürlich auch sehr am Herzen.
00:44:59: Und zwei Fragen vielleicht in dem Zusammenhang, vielleicht an Sie beide.
00:45:02: zuerst und dann Herr Teurer wenn ich sie wieder einbinden darf ist denn eigentlich die Größe der Bank unten?
00:45:09: paar Nebenbedingungen haben Sie auch erwähnt aber vor allen Dingen die Größen der Bank.
00:45:13: ist das dann der richtige Aufhänger?
00:45:14: Denn In der Presse waren ja zumindest diese zehn Milliarden, wenn sie damit kommen.
00:45:21: Der gesamte deutsche Bankensektor gibt es fast nur noch Kleimbanken bis auf fünfzig oder sowas.
00:45:25: Ist das denn Ziel der Übung?
00:45:27: Und ist das dann das richtige Kriterium?
00:45:29: Das wäre meine erste Frage.
00:45:32: und die zweite Frage ob das wirklich so eine große Vereinfachung wird weil Sie selbst haben gesagt, Sie behalten sich vor auch dass ein oder andere Institut nicht aufzunehmen, vielleicht auch wieder raus zu nehmen aus bestimmten Gründen.
00:45:44: Das aber Herr Teurer würde doch bedeuten dass sie auch während ihrer Mitgliedschaft in diesem mehr oder weniger elitären Club nach wie vor auch risikobasierte Dinge rechnen müssen denn sonst haben Sie überhaupt keine Zahlen zum Vergleich.
00:45:58: also deswegen meine Frage ist das wirklich so ein Riesenfortschritt und wie bewerten die beiden Vertreter aus der Kreditwirtschaft?
00:46:05: Fangen wir vielleicht wieder mit Herrn Dr.
00:46:07: Müllaren.
00:46:09: Also ich bin immer bei der Aufsicht auch für einfache Regeln, die nachvollziehbar für alle sind.
00:46:13: Deswegen macht es natürlich Sinn erstmal so ein grobes Kriterium zu haben.
00:46:17: aber natürlich kann das nicht alles sein.
00:46:19: wenn ich allein jetzt auf unseren Sektor mal gucke Genossenschaftsbanken Der ist schon vom Risikogehalt was in den Instituten so liegt durchaus unterschiedlich und wir haben ja leider in den letzten zwei Jahren noch ein paar schwarze Schafe gehabt.
00:46:33: Das muss man auch ganz offen sagen.
00:46:35: Was ich aber auch betonen möchte, das haben wir selber geregelt.
00:46:38: Wir haben in unserem Verbund daraus gelernt und haben jetzt auch die Anforderungen verschärft.
00:46:46: Und von daher ist das Eingangskriterium ab der man überhaupt das in Anspruch nehmen kann in Ordnung meinetwegen zehn Milliarden Bilanzumme.
00:46:57: Aber dann muss es dahinter noch ein klares weiteres Kriterium geben.
00:47:01: Wie das aussieht?
00:47:02: Da bin ich auch mal sehr gespannt für Satorer dazu.
00:47:07: Jetzt könnte man ja meinen, dass wir uns das relativ entspannt anschauen können.
00:47:12: Weil die zehn Milliarden oder ob es dann zwölf oder fünfzehn Milliarden sind werden für uns definitiv nicht mehr relevant.
00:47:18: Es hat für uns aber schon eine recht hohe Bedeutung und deswegen wird es für uns sehr spannend sein zu sehen Was ist denn genau die Eintrittskarte in diese Gruppe, wenn es einen kleinen Bankenregime gäbe?
00:47:31: Ich gucke dann auch ein bisschen in unsere Sparkassengruppe hinein.
00:47:34: Sehr sehr viele Häuser würden, wenn wir jetzt allein nach Größe gehen, die Kriterien womöglich erfüllen Und das hat natürlich auch unmittelbar Auswirkungen in die Sparkassenfinanzgruppe rein, weil dann vielleicht andere Interessen auftreten können.
00:47:48: Weil andere Anforderungen gestellt werden.
00:47:50: Wir haben gemeinsame Dienstleister und dann kann es dort zu interessanten Diskussionen kommen für was denn jetzt Ressourcen eingesetzt werden und für was nicht?
00:48:00: Ich glaube, dass war hier Ausgangsfrage.
00:48:03: ist Größe alleine?
00:48:05: Nein, glaube ich nicht.
00:48:06: Oder sollte es nicht sein?
00:48:09: Sie ist aber auch natürlich nicht komplett von der Hand zu weisen.
00:48:11: Das muss man auffahreweise machen.
00:48:14: Herr Thora wie muss man sich das mit Eintrittskarte eintrittspreis Austritts preis so vorstellen?
00:48:21: also da Ausgangspunkt der Überlegung ist die Tatsache dass Basel wenn wir genau mal reinschauen sich an international tätige grenzüberschreibende Banken richtet.
00:48:33: Basel sind gar keine Empfehlungen für alle Banken und es war eine freiwillige Entscheidung der europäischen Co-Gesetzgeber, Basel im Single Rule Book wirklich für jedes Institut anzuwenden.
00:48:47: Also die USA hat das nie gemacht andere Juristikation auch nicht.
00:48:52: Und dies gesagt haben kann man natürlich dann schon mal über die Frage stellen musste sein oder kann man gleiches, gleich und ungleiches Ungleich behandeln.
00:49:02: Es geht ja um systemische Risiken.
00:49:05: In dem Zusammenhang gibt es too big to fail aber es gibt natürlich auch too many to fail.
00:49:10: und die savings and loans crisis in den USA oder ich meine wenn bei uns viele kleine Banken ins Schieflage kommen kann das auch die Stabilität des Finanzsystems in Mitleidenschaft bringen.
00:49:26: Aber wir haben uns bei Bundesbank und Barfin, als wir uns überlegt haben was können wir machen?
00:49:30: Einfach die Kleinbankenregime anderer Juristikationen angeschaut ist im Übrigen dann keine Frage der internationalen Wettbewerbsfähigkeit denn die US Community Banks und die Genossenschaftsbanken und Sparkassen in Deutschland stehen gar nicht im direkten Wettbewähr sondern die Wohnimmobilienkreditmärkte.
00:49:49: und auch die Unternehmenskredit-Märkte sind lokal, regional beziehungsweise national.
00:49:54: Wenn wir uns das mal anschauen über neunzig Prozent der Unternehmskredite werden immer noch national vergeben.
00:50:01: also da besteht gar kein internationaler Wettbewerb.
00:50:03: insofern gucken wir uns jetzt an was machen andere?
00:50:08: Wir haben die Vorschläge dieses Reproposal und FDIC.
00:50:18: Und dort, der wird ja noch kommentiert im Moment von der Industrie ist noch nicht in Kraft gesetzt.
00:50:26: aber da sind nach unseren Analysen die Entlastungen für die kleinsten Banken am größten.
00:50:32: also die USA setzt da den Schwerpunkt drauf.
00:50:36: und wenn wir uns das anschauen stellt sich natürlich bei uns die Frage muss man diesen ganzen Detaillierten Aufwand der Level eins bis Level drei Vorgaben, die man im Zuge des Baselprojekts eingeführt hat wirklich auf jedes Institut ausrollen.
00:50:53: Und da haben wir uns gesagt, nee also auch die PAE in Großbritannien und die Kollegen in der Schweiz haben da eigene Regime.
00:51:01: allerdings ist die Größe dabei mit Sicherheit nicht das alleinige Kriterium und das Ganze hat einen Preis.
00:51:08: Also die Basel, leverage ratio liegt bei drei Prozent.
00:51:12: Das wird nicht ausreichen um jemanden daraus zu entlassen eben riskated assets zu ermitteln Ob das dann die Institute machen.
00:51:21: oder ob sie sagen, nee jetzt haben wir uns schon dran gewöhnt und die FI hat es programmiert.
00:51:26: Und die Umstellung dann wieder?
00:51:28: Das ist uns zu viel.
00:51:29: Das weiß ich nicht.
00:51:31: Das hätte man vielleicht vor Jahren anders machen müssen aber wir können ja die Uhr nicht zurückdrehen Aber wir finden es auf jeden Fall mal einen spannenden Ansatz.
00:51:39: Jetzt kann man sagen Ist es allein selig machen?
00:51:43: nein Wir glauben, dass die Debatte über die Proportionalität jetzt notwendig ist.
00:51:50: Weil man kann sich der Erleichterung der bürokratischen Auflagen, die überproportional für kleine Institute belastend wirken auch vorstellen indem man das bestehende S&CI System for Small and Non-Complex Institutions in Europa stärkt.
00:52:07: also man kann Unnötige Bürokratie abzuschaffen von zwei Seiten nähern, entweder indem man ein eigenes Kleinbank-Regime einführt oder in dem das bestehende Erleichterungsregime stärkt.
00:52:23: Also dabei am Ende offen und ich glaube es ist wert Den Schweiß der Edlen wird mal zu diskutieren, was da am besten dazu führt.
00:52:32: Aber ich glaube es gibt auch ordnungspolitischen gutes Argument zu sagen überproportionale Regulierungslasten für kleine und mittlere Institute ist eine unzulässige Wettbewerbsverzerrung.
00:52:44: Ich glaube das teilen auch ganz viel.
00:52:45: aber Einsatz von Ihnen hat mich ein bisschen elektrisiert als Sie sagen wir behalten uns natürlich schon vor eventuell jemandem dort nicht hinein zu lassen.
00:52:54: Wer das nicht für die... Wer das nicht?
00:52:58: für die Reputation, für die Bonität des Hauses ja fast schon ein Kaosignal?
00:53:04: Also in unserem Vorschlag ist ja das Geschäftsmodell lokal begrenzt.
00:53:12: Man hat da schon nochmal ein paar Risikoüberlegungen dabei und natürlich damit es dann nachher justiziable wird muss es präzisiert werden.
00:53:21: So weit sind wir auch noch nicht weil wenn's keine grundsätzliche Bereitschaft gibt auf europäischer Ebene so einen Kleinband in den Regime einzuführen, dann braucht man das jetzt auch nicht spezifisch.
00:53:33: Wir haben uns da jetzt ganz offenen schlanken Fuß gemacht!
00:53:36: Das ist ja auch mal ganz legitim.
00:53:39: Und das leitet schon über.
00:53:40: vielleicht noch eine Frage, vielleicht zum neuen Marist weil wir es gerade erwähnt haben apropos Schlank die kommen relativ schlank.
00:53:47: daher also viele Detail.
00:53:49: Regeln wurden abgebaut und man geht jetzt eher auf qualitative Regel nach dem Motto Es muss angemessen sein und die Bank muss das begründen.
00:53:57: Begrüßen Sie das eigentlich, weil die Unsicherheit steigt ja eigentlich noch.
00:54:02: Was die Aufsicht letztlich dann für angemessen hält?
00:54:05: Also welche Argumentation sie akzeptiert und welche nicht?
00:54:08: Das ist ja bei ein eindeutigen Regeln eben klarer.
00:54:12: also sind Sie, wenn ich etwas zuspitzen darf mehr der Checklisten oder mehr der Handlungsspielraum Typ Dr.
00:54:18: Müller.
00:54:20: Ich glaube es ist die Zeit für Handlungspielräume.
00:54:23: Es glaub' ich in Deutschland auch so gibt den Leuten wieder mehr Handlungenspielräume fände ich gut, wenn sie am Ende die Verantwortung dafür tragen was sie tun und davon bin ich ein ganz großer Freund.
00:54:35: Wenn man jetzt mal guckt auf den neuen MRISC dann sind das einige Ansätze dabei, die sind wirklich sehr gut und werden auch... Die werden jetzt glaube ich nicht der vollkommende Game Changer werden aber sie sind ein Anfang für ein neues Denken Und das finde ich gut, weil da locken uns weniger Stress-Tests die vorhandenen aber richtig oder vielleicht den ein oder anderen unterjährigen Report können wir mal abschneiden und also da steckt schon was drin.
00:55:06: Wir müssen es auch nutzen.
00:55:09: Da kommt jetzt genau das, was Sie sagten.
00:55:11: Wir haben ja über viele Jahre unsere Leute, die ganz tolle Spezialisten sind anders erzogen.
00:55:21: Wir haben sie genau zu diesen Checklisten-Denken erzogen, sagt mir genau was ich machen soll und ich hake das dann ab und dann ist gut.
00:55:29: Und deswegen habe ich so ein bisschen meine Zweifel ob dieses Umdenken direkt stattfinden kann.
00:55:35: Das muss man natürlich von oben vorleben und sagen nein wir wollen es jetzt ja da muss man vielleicht auch als Vorstand müssen wir da vielleicht auch selber ein bisschen inhaltlich versuchen mit reinzugehen und zu sagen wo liegen denn genau die Punkte?
00:55:48: Bei uns ist es aber so, und das wird wahrscheinlich anders sein als bei Herrn Steinbach.
00:55:52: Wir haben ja weniger direkt mit der Aufsicht zu tun vielleicht mal im Rahmen einer Sonderprüfung oder einem jährlichen Aufsichtsgespräch.
00:55:59: Aber unsere Kontaktpersonen wo wir auf sich spüren sind die Prüfer Das sind die Abschlussprüfe, die Wirtschaftsprüfer bei unser Genossenschaftsverband.
00:56:08: Da bin ich mal auch gespannt, denn bisher war das so.
00:56:12: Die müssen ja auch umdenken und bisher war es so die haben auch die Sicherheitskarte gezogen und gesagt ne das reicht mir jetzt nicht wir müssen hier noch ihr müsst ja noch viel mehr machen.
00:56:21: Das gibt jetzt eine Feststellung Weil ich glaube, die Prüfer lernen viel über Sonderprüfungen und aus anderen Instituten.
00:56:29: Und dann gucken die mal wie hat denn die Bundesbank darauf reagiert wenn sie vor Ort in Prüfung war?
00:56:34: Sodass das nicht mit einem Fingerschnipp gemacht ist sondern dieses Umdenken wird aus meiner Sicht zwei drei Jahre wahrscheinlich dauern bis wir das so ins Leben gebracht haben.
00:56:43: eine Kultur Herr Steinbach mit den Graubereichen zu leben sozusagen.
00:56:47: Na ja grundsätzlich als Geschäftsleiter freue ich mich erst einmal über Gestaltungsspielraum Und in den Gesprächen, die wir mit der Aufsicht führen – ob das jetzt die turnusmäßigen Gespräche sind oder im Rahmen von Prüfungen.
00:57:03: Kann ich erst mal nur sagen für die deutschen Behörden, es läuft sehr konstruktiv und vertrauensvoll.
00:57:09: Deswegen wäre ich da auch zuversichtlich, dass man Gestaltungsspielräume Ja, Resultate die ja daraus entstehen auch sehr gut diskutieren kann.
00:57:20: Und wenn man gute Argumente hat so habe ich es erlebt gibt's da auch Möglichkeiten und deswegen freue ich mich über Gestaltungsspielraum.
00:57:28: für uns jetzt ganz speziell ist ein Halbsatz der neuen MRISC eigentlich der entscheidende.
00:57:33: das steht drin.
00:57:34: für bedeutende Institute sind die MRISCs ab sofort nicht mehr gültig.
00:57:40: Deshalb könnte man jetzt sagen, wir können uns freuen weil ein Stück Regulierung weggefallen ist.
00:57:45: Ich bin aber ganz ehrlich ich bin mir nicht so sicher ob das so schön für uns ist dass die M-Risk wegfallen oder ob wir sie nicht lieber noch etwas hätten.
00:57:58: Ich habe ganz viel gelernt in der Vorbereitung für diese Veranstaltung, ich bin von Hause aus Volkswirtin und versuche jetzt mal so ein bisschen diesen größeren Rahmen zu ziehen.
00:58:07: Wir haben viel über Regulierung gehört.
00:58:10: was macht denn Ihrer Ansicht nach zuviel an Regulierungen mit der Demokratie?
00:58:21: Also ich glaube auch ein Aufsichtsregime lebt auch von der Akzeptanz.
00:58:29: das ist glaube ich ganz wichtig und deswegen Sie haben das eben so dargestellt, dass es vorrangig Wettbewerbsüberlegungen sind die auch dazu führen sollten.
00:58:42: Ich glaube, dass auch die Aufsicht massiv profitieren wird wenn Propationalität ins Leben gebracht wird denn die Akzeptanz für ein solches Aufsichtsregime wird größer.
00:58:52: und dann muss man auch sagen die auf Sicht hat auch begrenzte Kapazitäten.
00:58:56: Man sollte sich ja mit seinen Kapazitäten auf das richtige Risiko orientiert stürzen.
00:59:00: Und von daher wären das aus meiner Sicht Punkte, die für diesen Stabilitätsanker auch eben sprechen aber eben von der anderen Seite aus der Aufsichtsbrille?
00:59:12: Ja, die spannende Frage ist natürlich there is no glory in prevention.
00:59:16: also so lange alles smooth läuft kann man über vieles diskutieren.
00:59:21: wenn wir zum Beispiel ein Risikotoleranzrahmen jetzt eingeführt haben und sagen okay Prüfen, also unser Prüfrhythmus wie häufig gehen wir raus waren Sonderprüfung hängt davon ab welches Risikoprofil das Institut hat und dann geht was schief.
00:59:38: Dann stellt sich natürlich die Frage wo waren da die Prüfer?
00:59:41: Wo war da die Finanzaufsicht?
00:59:44: Und insofern das ist ja eine Diskussion auch im demokratischen Raum läuft.
00:59:49: Stichwort Greensill, stichwort Wirecard wobei die Bank war dann nicht das Problem sondern der Rest des Unternehmens.
00:59:56: weil die Bank so weit in Ordnung aber es hat trotzdem die Barfin massiv in die Kritik gebracht.
01:00:03: also meine Ansage an die wir knapp fifteenhundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Finanzaufsicht ist Wir sind nicht die besseren Banker.
01:00:12: Es geht um die Einhaltung von Mindeststandards.
01:00:16: Und die Einhaltung von Mindeststandards sind übrigens auch keine Garantie, dass eine Bank am Markt erfolgreich ist.
01:00:23: Denn die Kreditswiss hatte zunächst bei sieben hundert Milliarden Bilanzumme und erwarns plötzlich nur fünfhundert.
01:00:30: Und als sie noch fünfhundert Milliarden hatten haben alle regulatorischen Vorgaben noch eingehalten.
01:00:36: das hat aber nicht die Bank davor bewahrt, dass es ein Bankrun gegeben hat.
01:00:43: Also das Vertrauen kann von heute auf morgen weg sein.
01:00:46: also insofern glaube ich, dass die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und Europa da wahrscheinlich auch verwöhnt sind denn ich werde immer wieder gefragt ja kommt es denn hier überhaupt vor?
01:00:58: Dass da irgendwelche Banken in Schieflagen geraten?
01:01:02: und ich erinnere mich noch an meine erste Zeit im Supervisor Report.
01:01:09: Und wir verabschiedeten sich in die Weihnachtspause und der Mark sagte, Marc Branson wünscht eine schöne Weihnachtszeit an Weihnachten.
01:01:16: Gehen ja auch keine Banken in die Insolvenz.
01:01:18: Ach doch da war doch Bering's Bank und so.
01:01:20: Na ja dann war sie noch am vierten Advent.
01:01:25: Hing ich das ganze Wochenende am Handy?
01:01:28: Also ich habe vergessen wie das Institut hieß.
01:01:31: Ich könnte es ja auch nicht sagen aber... Es kommt, es kommt halt schon manchmal vor.
01:01:37: Und die known unknowns sind nicht das Problem.
01:01:40: Die unknown unknowns sind das Problem und wir verlassen uns in unserer Demokratie darauf, dass der Staat mit Aufsichtsbehörden Dinge auch in Griff bekommt.
01:01:50: aber wir haben uns ja, Michael Splett ist hier heute Morgen im CAO Roundtable unterhalten über die vielen Herausforderungen, die jetzt kommen AI Froncher Models und ähnliches mehr Wo wir auch nicht wissen, was da kommt und wo die Institute ist noch nicht wissen.
01:02:08: Ich finde es ist gut ich dürfen abhalten zu überlegen ob man das gleiche Ziel der Stabilität nicht mit weniger Mittel einsatz erreichen kann Das für unsere Entwicklung uns so haben sie ja heute auch den Abend aufgemacht Wettbewerbsfähigkeit wichtig ist dass wir Sie steigern müssen in Deutschland.
01:02:25: Ich glaube das ist vollkommen klar.
01:02:26: Die Frage ist für mich nur ein bisschen Was ist der Weg dahin?
01:02:29: Und bewegen wir uns nicht auf einem doch gefährlichen Weg, wo wir ein Prinzip – ich will nicht sagen ganz beiseite lassen – aber uns ein Stück weit davon verabschieden.
01:02:41: Nämlich vom Level-Plane-Field.
01:02:44: Sie haben zurecht darauf hingewiesen.
01:02:45: in den USA sind die Dinge noch in der Konsultation bzw.
01:02:49: in der Umsetzung, aber es läuft ja doch auf weniger Anbelastung heraus.
01:02:54: und die Frage ist was tun wir?
01:02:57: Was tun wir?
01:02:57: in Europa finden wir unseren eigenen Weg weil wir sagen Wir sind überzeugt von bestimmten Regeln und setzen jetzt zum Beispiel auch das um, was wir in Basel uns vorgenommen haben oder korrigieren wird.
01:03:08: Und da ist ein Punkt Herr Teurer, da würde ich Ihre Einschätzung von der Wettbewerbs-Arena ein bisschen anders sehen.
01:03:16: Nämlich man kann natürlich sagen dass die kleineren regional tätigen Institute gerade auch hier in Deutschland natürlich nicht mit einem JP Morgan indirekter Konkurrent stehen.
01:03:26: Aber sie haben zugleich ja auch hingewiesen auf die Digitalisierung, auf die Verbreitung neuer Anbieter.
01:03:31: Die hier tätig werden.
01:03:33: und nun ist es doch so wenn diese Großkonzerne in USA deutlich weniger Eigenkapital brauchen also wenige Eigenkapitalkosten haben ihre europäischen und deutschen Tochtergesellschaften viel leicht damit Eigenkapitel ausstatten können dann haben wir schon eine Wettbewerbsverzerrung.
01:03:49: aus meiner Sicht Noch mal die Frage, kann uns das sozusagen ganz egal sein was dort passiert?
01:03:55: Weil wir sagen dass es für die meisten Häuser ganz weit weg geografisch zumindest oder müssen wir nicht stärker überlegen.
01:04:02: Was ist denn von mir aus das Richtige.
01:04:05: aber was ist denn das Level playing Field auf dem wir weiter spielen wollen Wenn der Präsident des Bankenverbandes darauf hinweist, dass in den USA die Eigenkapitalanforderungen gesenkt werden, während sie in Europa erhöht werden sollen.
01:04:19: In der Umsetzung von Basel III ist das eine Aussage, die nach meinem Dafürhalten mit dem Zusatz ergänzt werden müsste, dass Sie in den U.S.A.
01:04:29: höher sind als bei uns.
01:04:30: Also wie in unseren Analysen und auch in den Analysenden der EZB ist eindeutig, an die Global Systemic Institutions in den USA höher ist als in der Europäischen Union, weil sie den sogenannten Collins Floor nach der großen Finanzkrise eingeführt werden.
01:04:50: eingeführt wurde umsetzen müssen.
01:04:52: Hundertprozent Eigenkapitalunterlegung, keine Irrbar-, keine internen Ratingmodelle ansetzen können.
01:05:01: und also vor dem Hintergrund kann ich eben sagen das was sie befürchten tritt nicht ein weil im Moment die USA höher höhere Eigenkapitalanforderung bei globalen Systemrelevantenbanken hat als europäische.
01:05:16: Jetzt schließe ich ja nicht aus, weil ich nicht genau weiß was am Ende bei rauskommt.
01:05:20: da ist einiges in der Pipeline.
01:05:23: Es wird zum Beispiel es gibt Gerüchte dass die US-Amerikaner beim Kreditrisiko hart bleiben wollen aber beim Marktrisiko nachgeben wollen.
01:05:33: sollte das so sein?
01:05:35: Sollte das so seien dann muss man das Ganze oder dann wird die Europäische Kommission und die Ministerien.
01:05:43: Und auch wir uns das mit Sicherheit nochmal anschauen, weil natürlich die Institute miteinander im Wettbewerb stehen.
01:05:51: was ich aber wissenschaftlich und auch von der öffentlichen Diskussion unterbelichtet finde ist dass wir uns den eigentlichen Fragen zuwenden.
01:06:02: Ich habe angeregt dass wir mal analysieren was die unterschiedlichen Gründe Also was die Gründe für die unterschiedliche Profitabilität von US-Banken zu europäischen Banken ist.
01:06:15: Und das Interessante, es ist ja nicht die Regulierung sondern es ist die Tatsache dass die Gewinnmarsche für dieselben Kapitalmarktoperationen im US-Kapitalmarkt nach Aussagen von Marktteilnehmern bei Faktor neun bis zehn liegen.
01:06:32: Das heißt... Die US-Banken, die dort die Platz hirrschen sind insbesondere im Investmentbank machen da eine höhere Gewinnmarsche.
01:06:42: Und dann wäre die Antwort nicht eine Veränderung bei den Kapitalanforderungen, die ja im Übrigen auch dazu führen würde dass Banken, die in Europa tätig sind hier in Europa geringere.
01:06:52: Weil sie haben ja die gleichen Anforderungen für ihr Geschäft in Europa.
01:06:56: Sondern die Antwort wäre dann sich zu überlegen erstens wie bekommen wir in Europa einen vergleichbaren Kapitalmarkt?
01:07:02: Und die zweite Frage ist Wie können europäische Institute im US-amerikanischen Kapitalmarkt an diesen höheren Gewinnmarschen partizipieren.
01:07:11: Leider gibt es ja Beispiele aus der Vergangenheit, Bankers Trust Kreditswiss dass das gar nicht so einfach ist in diesem Markt offensichtlich dann da im Wettbewerb zu bestehen weil vielleicht Größe und Spezialisierungsvorteile und möglicherweise auch informelle Mark Zutritts Barrieren eine Rolle spielen und ich würde mir wünschen, dass es eigentlich eine Diskussion darüber gibt wenn man ansonsten in Europa immer versucht irgendetwas zu kopieren was man vielleicht gar nicht so einfach kopieren kann.
01:07:39: Wir nehmen's als Anregung für ganz viele Bachelor Masterarbeiten und natürlich auch Promotion mit!
01:07:45: Ich darf mich bei Ihnen dreien erst einmal herzlich bedanken und wieder Nikola das Wort geben.