Paul am Puls

Paul am Puls

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:17: Auch das Assetmanagement durchläuft derzeit eine Phase tiefgreifender Transformation.

00:00:40: Der Siegeszug der ETFs, dass Vordringen von Plattformen und Neobrokern im Vertrieb Aber auch die KI und Algorithmen gestützte Investitionsauswahl und Entscheidung tragen dazu bei.

00:00:55: Mit Dr.

00:00:55: Markus Kobler, CFO der DWS habe ich darüber gesprochen wie sich einer der weltweit führenden Vermögensverwalter auf diese Entwicklungen einstellt.

00:01:07: Speziell mit Blick auf die Nutzung künstlicher Intelligenz prognostiziert Kobler den weitreichenden Einsatz von KI-Agenten.

00:01:16: Jetzt stellen wir uns vor, dass wir jetzt im Investmentmanagement, dass man eben KI-Agenten haben die mit dabei sind.

00:01:27: Die lernen wie Entscheidungen zustande kommen, die auch beobachten und die entsprechend dann eine Entscheidungsgrundlage liefern.

00:01:36: Das ist sicher das ist im Investment Management.

00:01:39: Das kann ich mir vorstellen, dass es auch auf der Kundenseite passiert in der Beratung.

00:01:44: Das kann ich mir vorstellen, dass das Teil ist von einem Managementteam bei uns in Bord.

00:01:49: Dass wir, wenn wir Diskussionen haben zu strategischen operativen Fragen, dass wir da KI-Agenten haben die uns bei diesen Fragen unterstützen und in der Diskussion und eben dazu beitragen, dass Entscheidungen rascher und besser gefällt werden.

00:02:25: Ja lieber Dr.

00:02:26: Kobler ganz herzlich willkommen zu Paul Ampuls!

00:02:28: Herzlichen Dank, dass sich heute bei Ihnen in Frankfurt sein darf.

00:02:32: Im Mittelpunkt unseres Podcasts stehen ja langfristige wirtschaftliche Transformationsprozesse und heute möchte ich mit Ihnen darüber sprechen, wie sich der Markt für die Vermögensverwaltung das Asset Management gerade verändert.

00:02:45: Und auf den ersten Blick könnte man ja meinen, ihrer Branche müsste es sehr gut gehen – die Umsätze zeigen trotz angespanter Zeiten unverändert nach oben!

00:02:56: Mich würde erst mal interessieren was kommt sozusagen durch die Marktentwicklung durch Steigende?

00:03:00: Kurse?

00:03:01: inwiefern generiert man neue Kundengelder?

00:03:05: Sehr gerne, Herr Paul.

00:03:06: Also grundsätzlich lebt unsere Industrie davon von verwalteten Vermögen und als Anteil von diesen verwaltenden Vermögens generieren wir Gebühren und das sind dann entsprechend unsere Einnahmen und unsere Gewinne.

00:03:26: Das ist das Modell!

00:03:29: Ein Teil des Wachstums ist ganz klar Markt getrieben.

00:03:34: Aber es gibt auch eine Zweiteilung.

00:03:37: Gestern Abend, als ich hier nach Frankfurt gekommen bin und im Hotel war, da habe ich am Fernseher noch Tour de France geschaut Und die sind gerade im Moment in den Alpen.

00:03:51: Berge tappen und in dieser Berg getappige fahren die natürlich mit einem Mordstempo in den Berg rein, dann fahren sie nach oben und einer nach dem anderen fällt da zurück.

00:04:03: Das hat mich sehr stark an der S-Management erinnert.

00:04:07: Imwiefer?

00:04:08: Dass es eben entsprechend alle oder einige im Rennen dabei sind aber entsprechend Die Anbieter, die vorne mitfahren, sind eben die, die nicht nur marktgetrieben wachsen.

00:04:26: Sondern darüber hinaus über nachhaltige und anhaltende Nettomittel zuflüsse, die auch noch zusätzlich Einnahmen generieren.

00:04:38: Für uns ist das wichtig so differenzieren wie für uns.

00:04:40: Es ist ganz klar eine Welt wo würde ich mal sagen, vielleicht etwa zehn bis zwölf globales Manager organisch wachsen über zusätzliches Vermögen.

00:04:57: Unabhängig wie der Markt sich entwickelt.

00:05:04: Gerade mit Blick auf den Privatanleger – Wie groß ist die Konkurrenz durch Plattformen, Neobroker, soziale Medien speziell bei jüngeren Menschen?

00:05:16: Die Entwicklung ist grundsätzlich gut und wir sehen es insbesondere sehr positiv, weil es eben dazu beiträgt dass immer mehr Menschen auch an Kapital- und Finanzmärkte herangeführt werden.

00:05:32: Und das erlaubt ihnen den Aufbau von Vermögen.

00:05:37: Wenn Sie heute die USA anschauen vergleichen das mit Deutschland oder in Frankreich dann haben sie In Deutschland etwa die Haushalte, die in Aktien investieren.

00:05:51: in den USA sind das über über über sechzig Prozent.

00:05:55: Wenn Sie so eine Entwicklung anschauen wie beispielsweise eben Schweden durchlaufen hat auch mit der Pensionsreform danach ist es ganz sicher ein Treiber, der mehr Leute dazu bewegt zu investieren.

00:06:11: Und deshalb sehen wir auch ich persönlich, aber wir auch als Unternehmen die Reform der Altersvorsorge in Deutschland also eben sehr positiv auf allen drei Säulen inklusive ja auch der Frühstarter Rente.

00:06:28: Da sagt manche wenn ich kurz unterbrechen darf auch das sei ein Game Changer, der jetzt also die nachwachsenden Generation ganz anders an den Kapitalmarkt bringen würde.

00:06:38: ist das tatsächlich so?

00:06:38: Absolut!

00:06:39: Das sehen wir auch.

00:06:40: Wir glauben, dass es eben wirklich ein ganz wichtiger Trend ist der jetzt startet mit den Änderungen und das wird aber lange dauern oder zehn, zwanzig, dreißig Jahre dauern wie sich das jetzt entwickeln wird.

00:07:00: zum Stichwort Plattformen und jüngere Menschen.

00:07:07: Eine wichtige Rolle spielt hier ETF.

00:07:10: Und ETF sind Exchange-traded funds, also sind Anlagefonds die an einer Börse gehandelt werden und die haben gegenüber den klassischen Anlagefronts eine höhere Transparenz.

00:07:22: Die haben mehr Liquidität und eine raschere Liquidität aber eben auch eine höre Kosteneffizienz.

00:07:28: darum werden sie ja auch billiger angeboten.

00:07:31: was wir jetzt sehen dass vor allem digitale Plattformen wie Scalable oder Trade Republic auch von jüngeren Leuten und Menschen genutzt werden.

00:07:44: Und die investieren dann eben vor allem in solche ETFs.

00:07:48: Wir haben keine empirische Evidenz dafür, aber den Eindruck, den ich auch persönlich habe dass heute Jüngere Leute schon viel früher sich mit aktiv mit Sparen und Investieren beschäftigen.

00:08:05: Vielleicht auch dadurch getrieben, dass sie wissen, dass die staatliche Rente alleine im Alter nicht ausreichend sein wird?

00:08:16: Es gibt einen sehr starken Boom der ETFs auf der einen Seite aber die Margen sind ja deutlich niedriger als bei alternativen Anlageprodukten.

00:08:26: Was ist die Konsequenz daraus für die DWS?

00:08:29: und wie profiliert man sich noch, weil die ETFs von außen betrachtet sehr ähnlich aussehen?

00:08:39: Lassen Sie uns einen Schritt zurückmachen.

00:08:42: Wie sehen wir grundsätzlich die Welt des Sparrens- und Investierens von Privatpersonen?

00:08:51: Und es gibt zurzeit drei Ökosysteme, die parallel nebeneinander stehen die sich einerseits komplementieren, die aber auch andererseits eben in Konkurrenz miteinander stehen.

00:09:06: Das erste Ökosystem ist das traditionelle Vermögensverwaltung.

00:09:13: Da haben sie eine Beraterin mit einem Kunden da liefert das Asset Management die entsprechenden Produkte und der Kunde oder die Kunde investiert dann in diese Produkte... Also

00:09:25: Sie stellen was ins Regal?

00:09:28: Und

00:09:28: es gibt eine direkte Interaktion zwischen zwei Menschen.

00:09:33: Das ist traditionell Ökosystem.

00:09:36: eins und das ist auch nach wie vor gefragt.

00:09:41: Das ÖkOSystem II sind die digitalen Plattformen, hier interagiert der Kunde v.a.

00:09:47: mit einer Plattform.

00:09:48: dahinter stehen Algorithmen, da gibt es Model-Propfolios, da geht man seine Präferenzen an.

00:09:55: Das Asset Management liefert dann die Produkte, die für diese Plabformen geeignet sind, wo wir wieder bei den ETFs sind.

00:10:02: Weil das eben Produkte sind, die bei der Börse gehandelt werden.

00:10:08: Wo die Werkschöpfungskette idealerweise integriert ist mit diesen Plab-Formen hier ist das Stichwort API also Application Programming Interface da geht es eben darum dass man eben von Front-to-Back diese Wertschöpfungskalte integriert.

00:10:20: Das ist das zweite Ökosystem.

00:10:23: und das dritte Ökosesystem, wo es vielleicht weltweit schon etwa vier bis fünf Billionen Assets an der Management gibt, das sind die Blockchain.

00:10:32: Das sind die Blockchains, wo sie einerseits eben digitale Assets haben also Stichwort Stablecoins oder tokenized Assets ganz prominente haben sie eben Money Market Funds, die tokenized werden und dann sind Sie anders als bei einem ETF.

00:10:52: Dann können Sie am Sonntag Nachmittag um vier handeln und da kriegen Sie sofort entsprechend auch das Geld dafür.

00:10:59: Unser Anspruch jetzt in diesem Umfeld ist dass wir eben in allen drei Ökosystemen nicht nur zu Hause sind und dabei sind sondern dass Geschäft auch erfolgreich prägen und gestalten.

00:11:16: Und überall eben auch den entsprechenden Bausteine, Lösungen und die Unterstützung der Wertschöpfungsketten anbieten können.

00:11:24: Aber nochmal die Frage vielleicht wie profiliert man sich?

00:11:27: Wie geht man damit um das?

00:11:29: so vermute ich die marischen tendenziell sinken gerade dann wenn es mehr über Plattformen und die Blockchain und über ETFs geht.

00:11:40: zwei Antworten Das eine ist, dass sie etwas anbieten, das kaum ein anderer anbietet.

00:11:51: Und da würde ich drei Dimensionen nehmen im E-Management.

00:11:57: Das Eine ist mal die Rechtsform der Rapper.

00:12:02: Also wie sieht das Produkt aus?

00:12:05: Ist das Produkt ein Fonds?

00:12:07: Ist das Produkt eben ein ETF?

00:12:10: Ist es ein Account?

00:12:12: Dann die zweite Dimension ist entsprechend die Investmentstrategie, wie das Produkt verhaltet wird.

00:12:18: Hier unterscheiden wir bei der DEWS drei Formen.

00:12:22: Das sind die aktiv gemaneten Assets das sind die passiv gemanagten Assets, die sich eben stark an einem Index orientieren und dann da sind die alternativen Assets.

00:12:32: Das sind Alllagen, die eben nicht in börsenkotierte Unternehmen investieren.

00:12:39: Und das andere, das Letzte ist dann die entsprechende, was wir sagen, die Konnektivität.

00:12:45: also wie wird das quasi, wie wird es Produkt eigentlich Angeboten gegenüber dem Kunden?

00:12:54: haben Sie jetzt drei Dimensionen, also sprich über die Form.

00:13:01: Über die Strategie oder über die Konnektivität können sie sich differenzieren gegenüber der Konkurrenz und das sind dann wiederum eben zwei Kunden, die das anschauen.

00:13:12: Dann schaut man den Preis an, dann schaut man die Qualität an, sprich die Investment Performance wie das eben am besten in das Portfolio der Kundin passt.

00:13:28: Ja, und tatsächlich wenn man was anbietet, was kein anderer anbietet dann kann man natürlich auch andere Preise nehmen als andere.

00:13:35: aber nochmal sozusagen im Brot- und Buttergeschäft von ETFs die es auch von anderen gibt da müssten die Margen doch eigentlich deutlich gefallen sein.

00:13:45: und dass kann man ja nur wenn man absolute gewähnensziele hat durch Wachstum kompensieren.

00:13:52: Durch wachst du mal so über

00:13:54: die Menge?

00:13:54: Aber andererseits auch über die Kosten pro, also über die Stückkosten.

00:14:00: Also sie arbeiten über die Menden und versuchen mehr Assets einzusammeln wo wir am Anfang waren, über organisches Wachstum aber andererseits so auch die Produktion eben möglichst kosteneffizienter zu machen.

00:14:19: Und das ist natürlich in unserer Industrie klar Wir sind alles Preistakers Wir müssen Marktpreise akzeptieren.

00:14:27: Wir haben Marschendruck und da sind sie natürlich ständig dran, ihre Produktion anzuschauen und diese zu

00:14:35: optimieren.".

00:14:36: Bevor wir dazu kommen vielleicht doch nochmal am Wachstum anknüpfen.

00:14:39: Organisch ist das eine oder Überzukäufe?

00:14:43: Und die DWS hat bereits mehrfach mögliche Übernahmen etwa in Asien als Ziel genannt.

00:14:48: Inwiefern sind diese Märkte für Essetmanager besonders reizvoll?

00:14:53: Das ist ein Thema, das mir ganz nahe legt.

00:14:58: Einerseits weil ich einige Zeit, sechs bis sieben Jahre meines Lebens in Asien gelebt und gearbeitet habe.

00:15:05: Und andererseits weil auch in meiner beruflichen Laufbahn viel mit M&D zu tun hatte, was gemacht habe in verschiedenen Bereichen von Deals, Analysen aber auch Post-Merger Integration.

00:15:24: Grundsätzlich, wenn ich einen Schritt zurückmachen kann bevor ich dann die Frage bezüglich der Asien-Ansin beantworte Herr Paul, grundsätzlich gibt es mindestens drei Gründe

00:15:36: warum

00:15:37: M&A im Management sinnvoll sein kann.

00:15:41: Erster Grund Zugang zu Kunden und neuen Märkten.

00:15:48: Zweitens neue Capabilities oder Fakten Investmentsstrategien, Technologie, Spezialitäten die sie selber nicht haben.

00:16:01: Und das dritte ist Größe, dass Sie einfach zusätzlich Volumen reinkriegen, Skalierbarkeit um eben die Durchschnittskosten zu senken.

00:16:09: Das sind so die drei Gründe.

00:16:12: Was aber wichtig ist in zwei Sachen, die eben häufig vernachlässigt werden muss man auch mit einer guten oder mit einer gesunden Bescheidenheit an dieses Thema rangehen.

00:16:23: Wir legen ein großer Teil der Transformationen in unserer Industrie waren nicht erfolgreich.

00:16:29: Die haben nicht das gebracht, dass man eben ursprünglich sich vorgenommen hat.

00:16:33: als Ziel und ich glaube aus einer Finanzsicht brauchen sie einen Tank-Liebeln, Return on Investment.

00:16:45: Das ist wichtig und Sie möchten vor allem auch das der Wachstum, dass es nicht nur in Ihren Betriebsgewinnen, dass sie einen Niveaueffekt haben auf den Betriebesgewinn, sondern dass die Wachsungskurve stärker wird.

00:16:57: Man muss ein Business Case haben.

00:17:00: Unter Business Cases haben Sie einerseits Synergien bei den Revenues oder eben Kostensynergieren und idealerweise beides.

00:17:08: Das Zweite, was häufig vernachlässigt wird sind Opportunitätskosten.

00:17:14: Wenn Sie im Management oder wie überall auch eine erfolgreiche Integration dauert mehrere Jahre, da brauchen sie den Fokus des Unternehmens der Mitarbeitenden auf diesen Projekten.

00:17:29: Das ist

00:17:29: dann kulturelle Frage?

00:17:31: Kulturelle Fragen sind übrigens ein ganz wichtiger Faktor, ob ein M&D eben erfolgreich ist und das so wie es eben kulturell funktioniert.

00:17:39: Aber nichtsdestotrotz die Stunde oder den Tag wo sie dann entsprechend sich beschäftigen mit der Integration, da arbeiten sie eben nicht mit ihren Kunden.

00:17:51: Und grundsätzlich muss man das berücksichtigen wenn man das macht und danach muss man schauen was gibt es hier für Möglichkeiten?

00:17:59: Und Asien ist für uns alle interessant.

00:18:03: warum?

00:18:04: im asset management korreliert das Wachstum der Industrie mit dem Wachsum des Bruttoinlandsprodukts.

00:18:11: Also entsprechend haben sie in Asien die höheren Wachslumsraten und deshalb eben auch größeres Potenzial für die Industrie.

00:18:18: Sie haben wachsende Mittelschichten, ein weniger ausgeprägtes staatliches Pensionssystem und deshalb auch einen Anreiz der Leute selber zu sparen und kapital zu

00:18:31: binden.".

00:18:32: Und jetzt wiederum, wenn Sie dann eben ein nicht-asiatischer Anbieter sind.

00:18:36: Wie die DEWS, was ist jetzt dort widerspannend?

00:18:39: Ist so entsprechend für diese Kunden dort – das können beide, es können europäische Kunden, die an asiatischen Investitionen interessiert sind.

00:18:50: und was wir jetzt eben sehen, gerade in dieser Fragmentierung der Welt, sind Asiatischen Kundinnen, die sie jetzt Europa entdecken und vor allem auch Deutschland.

00:18:58: Und das ist ein ganz interessanter Aspekt für uns als deutsches oder unternehmendem deutschen Heimarkt.

00:19:10: Neben Wachstum und der Marktentwicklung, zweites großes Thema was mich sehr interessiert es ist sehr naheliegend aber trotzdem der Einsatz der künstlichen Intelligenz.

00:19:20: Einer, der Treiber von Transformation zweifellos in allen Branchen – deswegen spielt es bei uns im Podcast auch eine große Rolle – mit Blick auf das Asset Management gefragt wird der zusätzliche Einsatz gerade der generativen Künstlichenintelligenz eine Disruption oder eine Evolution für das Assettmanagement bedeuten?

00:19:41: Was ist Ihre Sicht auf die Dinge?

00:19:47: Ich glaube... ...die Transformation Passierend auf künstliche Intelligenz ist ein Buch mit zweihundert Kapiteln, so einen Roman von Thomas Mann und Tolstoy.

00:20:00: Wir sind jetzt im ersten Kapitel und ich glaube eben zu beantworten wo geht die Reise hin?

00:20:07: Ist das disruptiv oder eher revolutionär?

00:20:12: Das ist eine große Frage wo ich mich jetzt zum Fenster ausnehme und sage, ist das eine oder das andere.

00:20:19: Vor allem auch mit meinem Hintergrund.

00:20:24: Es wird aber auf alle Fälle, dass asset-management verändern.

00:20:30: Ich glaube nicht, dass es so schnell passieren wird.

00:20:34: Also gewisse Leute sagen, wenn alles wird quasi im nächsten ... Bei den Fasen wird es alles anders aussehen, wenn man das nicht gemacht hat.

00:20:42: Da sind wir nicht dort, dass das glaube ich nicht, weil wir eben auch jetzt andere Entwicklungen anschauen wie beispielsweise Cloud und so weiter.

00:20:52: Was wir aber sehen ist ein sehr starkes Tempo.

00:20:55: Und sie haben die drei Phasen in unserer Industrie jetzt auch, also die Phasende des Experimentieren, wo Leute einfach rumspielen.

00:21:02: Dann kommt die Phase des Investierens, wo man sich dann auf etwas fokussiert und dann kommt die dritte Phase, wo dann optimiert wird.

00:21:11: Und ich glaube wir sind es so ziemlich stark, so die einen nachher experimentieren und die anderen schon so ein Stärkstark in der Investitionsphase.

00:21:23: Grundsätzlich wiederum gibt es wieder zwei Bereiche.

00:21:27: das sind Abläufe effizienter um produktiver zu gestalten Und andererseits dann Wertschöpfungsketten zu verändern oder gar nicht die generative KI, die dann die Entscheidungsqualität verbessern.

00:21:45: Könnten Sie vielleicht bitte so ein zwei Beispiele benennen wo KI schon heute sehr konkret auch bei der DWS im Einsatz ist und was sie sich vorstellen perspektivisch wo es eingesetzt werden könnte?

00:22:00: Wo es heute schon eingesetzt wird, also wir brauchen alle KI und das hilft uns bei Datenanalysen.

00:22:08: Bei der Automatisierung, bei administrativen Tätigkeiten, bei der Vorbereitung von Dokumentenanalysen – da brauchen wir alle heute schon KI.

00:22:21: So wie in allen anderen Branchen aber eigentlich auch?

00:22:23: Genau!

00:22:25: Wo ich glaube, was heute noch nicht stattfindet ist dass wir KI-Agenten haben die eigentlich neben uns sitzen und Teil der Arbeit werden aber vor allem auch Teil der Entscheidungsfindung.

00:22:48: Jetzt stellen wir uns vor das wird jetzt im Investmentmanagement dass man eben KI-Agenten haben, die mit dabei sind.

00:22:59: Die lernen wie Entscheidungen zustande kommen, die auch beobachten und die entsprechen dann eine Entscheidungsgrundlage liefern.

00:23:08: Das ist sicher, das ist im Investmentmanagement.

00:23:11: Das kann ich mir vorstellen, dass es auch auf der Kundenseite passiert in der Beratung.

00:23:16: Das können wir mir vorstellen.

00:23:17: ,dass das Teil von einem Managementteam bei uns in Bord dass wir, wenn wir Diskussionen haben zu strategischen operativen Fragen, KIA-Agenten haben die uns bei diesen Fragen unterstützen und in der Diskussion dazu beitragen das Entscheidungen rascher und besser gefällt werden.

00:23:40: Damit aber steigen doch auf jeden Fall auch die Technologieausgaben, um gerade im KI-Bereich auch Schritt halten zu können.

00:23:47: Gerade für deutsche und europäische Anbieter, denn in den USA sind die Budgets hier deutlich größer?

00:23:56: Absolut!

00:23:57: Und das ist ja auch etwas, was mich als Finanzvorstand beschäftigt.

00:24:03: Gerade weil Sie im KI Bereich haben sie eine Oligopolisituation... Die drei Anbieter aus den USA haben jetzt ihr Pricing-Modell verändert.

00:24:16: Das war am Anfang ein Subscription-Model, wo man einfach eine Betrag bezahlte und dann das ungeschränkt nutzen konnte.

00:24:24: Jetzt haben sie Tokenkonsumchen, wo Sie dann eben entsprechend die Rechenleistung zahlen.

00:24:31: Und wenn Sie dann die entsprechenden riesigen Investitionen in die machen, müssen die auch wieder reinholen.

00:24:40: Aber das hat natürlich für uns alle gerade zur Folge, dass dann entsprechend die Kosten auch jetzt verglichen im Zeitablauf, wenn sie einen ungeschränkten Zugang haben auf diese offizierteren Modelle.

00:24:58: Dass dann die Kosten explodieren?

00:25:01: Wie geht man damit um?

00:25:03: Erstens Transparenz, dass man eben zeigt wie viel wie viel diese Tätigkeiten, wenn sie diese Prompt haben und das dann entsprechend beantwortet wird.

00:25:20: Wie viele Kosten da anfallen?

00:25:22: Zweitens sind eben, dass die quasi Budget setzen, Restriktionen, wo.

00:25:27: was ist jetzt unserem Wichtigsten im Investment Management?

00:25:31: Klar, die haben Priorität.

00:25:33: Quantleute, das sind die Leute.

00:25:36: Da möchte man entsprechend auch, dass die Leute arbeiten und danach müssen sie entsprechend auch das wiederum quasi kontrollieren.

00:25:47: Wenn wir jetzt mal die Auswirkungen der KI nochmal auf die Märkte uns anschauen dann ist eine Frage, die mich schon längere Zeit bewegt immer mehr anbiete setzen auf ähnliche Informationsverarbeitungsmodelle.

00:26:01: Und man könnte vielleicht auch sagen, die Transparenz und die Informationseffizienz mit der Vokabel aus dem Lehrbuch steigt an.

00:26:09: Wenn das aber so ist, dann würde es bedeuten, dass die Erziehung von Alpha immer schwieriger wird.

00:26:15: Das lädt zu der Frage ein lange Vorrede.

00:26:18: Wie lange wird es aktives Portfoliomanagement noch geben können?

00:26:24: Wir glauben auch, was wir jetzt gerade vorhin besprochen haben.

00:26:28: Dass ein Investmentmanagement-Team mit einem KI-Agenten, der einem unterstützt, das funktioniert theoretisch wenn man sich das so vorstellt.

00:26:39: Wenn wir uns aber vorstellen dass auch sehr vieles in den Köpfen der Leuten passiert.

00:26:47: Das ist nicht alles.

00:26:49: sämtliche Entscheidungen auch wenn ein KI-Agent die nächsten drei Jahre den ganzen Tag mit einem Portfolio-Manager verbringt oder ein Portfolium-Managern ist er nicht.

00:27:00: Hoffentlich nicht, wenn ich das mal einfügen darf!

00:27:02: Ersetzt werden kann und dadurch gibt es sicher immer noch die Möglichkeit neben Alpha zu generieren.

00:27:11: aber ich glaube schon persönlich auch dass ausgebildeter Volks wird, dass die Markteffizienz verbessert wird.

00:27:20: Und vielleicht daran anschließend?

00:27:22: Glauben Sie, dass wenn solche Agenten auch Teil eines Investment-Teams sind.

00:27:28: Dass man dadurch Phänomene wie wir sie ja in der Behaviour Finance Theorie beschreiben – hier hat ein Trieb und ähnliche Dinge -, dass man die eindämmen kann weil es jemandem gibt, der vielleicht nicht von derartigen Gefühlen Emotionen geleitet wird?

00:27:46: Ich hoffe es.

00:27:47: Das ist ein Trimmer, das mich auch seit meinem Studium fasziniert und umtreibt.

00:27:52: Ich habe damals wirklich mich intensiv mit der Frage beschäftigt, dass eben wenn man aus der traditionellen Ökonomie kommt oder mit dem rationalen Denken und dann sind eben Leute wie Kahneman gekommen und haben gesagt, es gibt einerseits eben Bayes sondern auf der anderen Seite eben Neues ohne es zu merken, in der Art und Weise wie wir denken, Enkering usw.

00:28:21: Und ich glaube um eben diese emotionalen Verzerrungen rauszunehmen und zu reduzieren können Entscheidungen eben objektiver gemacht werden wenn wir eben KI-Agenden haben da glaube ich eben fest daran.

00:28:33: aber ich glaube trotzdem dass das Leute die mit diesen KI-Agenten arbeiten eben auch immer noch Genügend Erfahrungen wissen in ihrem Bereich haben sollten und auch eben auch ein kritisches Denken, damit diese Beiträge verstanden werden oder hinterfragt werden.

00:28:56: Wie reagieren eigentlich Ihre Mitarbeitenden auf die Entscheidungsunterstützung durch KI?

00:29:02: Pfeffer hat man es ja bei dieser KI mit einer Black Box zu tun?

00:29:08: begrüßen die das, wenn sie dadurch Unterstützung erhalten oder nicht?

00:29:12: Und wie stärken Sie generell die Vertriebskraft sozusagen der Dinge, die mithilfe von KI ausgearbeitet werden.

00:29:21: Grundsätzlich geht jeder – oder gehen wir alle mit Veränderungen oder anstehende Veränderung unterschiedlich um.

00:29:30: Gewisse Leute empfinden es als Bedrohung anderer freuen sich darüber und sind da offener.

00:29:39: Wenn sie ein großes Unternehmen haben, haben Sie das ganze Spektrum von Menschen in einem Unternehmen nicht?

00:29:44: Ich glaube eine erfolgreiche KI-Strategie sollte den Menschen ins Zentrum stellen.

00:29:51: Das fängt nicht bei den Prozessen und bei den Systemen an sondern entsprechend der Mensch und die Mitarbeitenden mit ihren Bedürfnissen, mit ihren Fragen sollten im Zentrum stehen.

00:30:04: Dann geht es zweitens um die Akzeptanz.

00:30:06: Und die Akzeptanz steigt, wenn die Leute eben keine als den Partner sind, der sie unterstützt und nicht jemanden, der ihnen jetzt die Arbeit wegnimmt und sie dann ersetzt.

00:30:21: Da geht es um Transparenz, um Schulung auch zum Beispiel aus meinem eigenen Team Ich setze sehr stark darauf, um das Teilen von guten Ideen.

00:30:34: Wir hatten gerade heute so einen globaler Call, wo wieder jemand eine Anwendung, die er selber entwickelt hat, sie vorstellt damit die anderen dann eben sehen und eben voneinander lernen können.

00:30:51: Generell werden die Fähigkeit mit KI umzugehen steigen.

00:30:54: Das heißt auch der Schulungsaufwand wird steigen

00:30:58: Unbedingt, aber das ist auch wichtig.

00:31:01: Dass man eben alle schuld und die Leute eben mitnimmt.

00:31:07: Und hier finde ich noch ein Gedankespanne, der ist mir eingefallen diesen Frühling als ich in Litauen in den Ferien war.

00:31:14: Ich bin mit einer Frau verheiratet, die aus Litauen kommt schon über dreißig Jahre und wir haben uns kennengelernt gerade nach der Wende.

00:31:26: Und was spannend war damals in den frühen neunzig Jahren, dass da eine junge Generation gerade nach dem Studium, weil es eben eine Veränderung gab von der Wirtschaft zu sehen.

00:31:43: Auch

00:31:43: die Transformation und die haben dann die Gelegenheit, weil sie eben eine andere Art und Weise des Denkens mitgebracht haben sind entsprechend haben sehr schnell und gut Karriere gemacht, entsprechend auch in Führungspositionen rein.

00:31:57: Weil die ältere Generation, die waren noch eben sehr stark mit diesem alten Denken verhaftet.

00:32:01: Und ich habe mir überlegt Leute, die jetzt vielleicht aus ihrer Erfahrung von der Uni studierende heute, die eben mit KI auch entsprechend ... oder das Aktiv auch anwerden, ist es nicht eben entsprechend eine große Chance.

00:32:23: Dass die Leute kommen und vergleichen das mit mir, der quasi mein ganzes berufliches Leben habe ich wirklich analog gearbeitet und eben nicht digital fragezeichnet.

00:32:37: Ausrufezeichen aus meiner Sicht.

00:32:39: Ich erlebe das genauso ist für mich sehr bereichernd, weil ich mich mit diesen Techniken früher überhaupt nicht beschäftigt habe.

00:32:45: Ich lerne jeden Tag dazu und umso besser kann man sich selbst auch nochmal transformieren.

00:32:50: Und gerade in meinem Alter auch wertvoll.

00:32:54: Ich wollte aber noch fragen was die Regulatoren eigentlich zum Einsatz von KI in der Anlageberatung sagen?

00:33:00: Gibt es da auch besondere Anforderungen aus dem Gedanken des Verbraucherschutzes her?

00:33:06: dass man sagt, naja das was ihr damit KI erarbeitet habt vielleicht auch die Produktinformationen die auf die Art und Weise entstehen.

00:33:14: Die könnt ihr nicht eins zu eins an eure Kunden geben sondern da muss auch der Mensch in bestimmter Art und Weise eingeschaltet bleiben.

00:33:21: also gibt es solche regulatorischen Anforderungen?

00:33:24: Ja ja und das ist der Hauptgrund warum ich eben glaube dass es nicht so schnell passieren wird wie sie in einer regulierten Industrie.

00:33:32: Und im Zentrum steht die Governance und das Richter-Risiko-Management.

00:33:38: Wenn Sie diese Fertiziere eben Verantwortung haben für das Vermögen Ihrer Kundinnen und Kunden, dann können sie nicht einfach etwas anwenden und danach schauen ob es gut rauskommt.

00:33:51: Deshalb glaube ich eben auch, weil sich das eben ganz klar, wenn Sie diese Modelle entwickeln und eben klar dann auch das darstellen müssen... wie dann Entscheidungen zustande kommen, dass das eben nicht so schnell geht.

00:34:05: Ich finde es auch gut so.

00:34:07: Und wagen Sie eine Prognose?

00:34:08: Wie lange es noch Bankberaterinnen für die Vermögensanlage gibt und vielleicht auch assistiert durch KI-Agenten aber grundsätzlich, dass es diese Berater in Person noch für Kunden gibt.

00:34:24: wird das auch in Zukunft so bleiben?

00:34:26: oder können sich vorstellen,

00:34:31: Ich wage jetzt nicht, eine Prognose zu machen wie das in fünfzehn-zwanzig Jahren aussieht.

00:34:37: Was aber spannend ist gerade in unserer Industrie-Messe-Management ist sehr spannend was in den USA passiert weil der USA ist der größte marktessertivste Kapitalmarkt oder über fünfzig Prozent Liquidität in den Aktienmärkten.

00:34:54: und was in die USA passiert ist eine sehr spannende Entwicklung.

00:34:58: trotz eben ein großer Anteil der Leute, die in Wertpapiere investieren.

00:35:08: Trotz der Möglichkeit und der steigenden Bedeutung von digitalen Blattformen steigt auch die Nachfrage nach diesen persönlichen Beratern.

00:35:20: Das

00:35:20: ist interessant!

00:35:21: Ja?

00:35:22: Es geht nicht zurück sondern es geht nach oben und es sind vor allem Leute wenn sie Entsprechend auch, wenn sich die Vermögens- oder Ambier entsprechend erhöht.

00:35:35: Danach haben sie gerne als das Kundenverhalten, dass man eigentlich quasi komplementär auf der einen Seite eben Unterstützung hat von einem Algorithmus, aber auf der anderen Seite auch die Möglichkeit mit einer Beraterin und einer Beratung zu sprechen.

00:35:55: Ich glaube ich kann mir sehr gut vorstellen Das ist ein Gespräch, eine Welt in zwanzig Jahren.

00:36:02: Wenn wir jetzt beide so hier sitzen und ich bin ihr Berater, Herr Paul, da sind links und rechts von uns... Ich habe meine KI-Agenten dabei.

00:36:12: Sie haben nur die KI-Agenten dabei und statt dass dann wir zwei miteinander sprechen, sprechen dann irgendwie oder?

00:36:17: Wir werden das in zehn Jahren mal updated!

00:36:22: Eine Frage hätte ich vielleicht noch organisatorischer Art.

00:36:25: Die Deutsche Bank und die DWS, das sind zwei selbstständige Unternehmen trotzdem interagieren sie ja.

00:36:32: Gibt es Überlegungen diese beiden Unternehmen im Rahmen der und für die Vermögensanlage noch weiter zu verzahnen?

00:36:39: Will man ganz bestimmt auch einen Teil unabhängig bleiben um sich auch fremd abnehmen gegenüber zu öffnen.

00:36:46: was ist der Kurs?

00:36:48: also wir sind ganz klar Teil der Deutschen Bankgruppe, aber wir sind auch eben kortiert an der Börse hier in Frankfurt mit anderen Aktionären und das wird sich nicht verändern.

00:37:02: Aber es gibt natürlich die Zusammenarbeit mit den Deutschen Bank.

00:37:05: bei der privaten Altersvorsorge arbeiten wir zusammen diskretionäre Vermögensverhaltung.

00:37:12: Das haben wir vor ein paar Monaten kommuniziert, da arbeiten wir miteinander zusammen und das sind eben Teil von dieser Strategie der globalen Hausbank.

00:37:23: Kann man da noch was besser machen bei der Verzahnung?

00:37:25: Da gibt es immer noch mehr Möglichkeiten.

00:37:32: Man kann im Team noch mehr erreichen.

00:37:35: Dann komme ich noch zu ein paar persönlichen Fragen, wenn Sie erlauben.

00:37:38: Meine erste wäre ... Sie haben eben gesagt, sie haben Volkswirtschaftslehre studiert und auch in Wirtschaftswissenschaften promoviert.

00:37:46: Was wäre eine Alternative für Sie gewesen?

00:37:50: mich sehr stark mit dem Gedanken beschäftigt, Archäologie zu studieren.

00:37:56: Das ist dann meine große Leidenschaft und ich habe die Möglichkeit eines Archäologiestudiums noch nicht abgeschrieben.

00:38:06: Man kann das ja immer noch machen.

00:38:07: Also Schätze müssen Sie ja auch heben und entdecken.

00:38:10: Genau!

00:38:11: Aber aus anderen Zeiten... Ach, wie kamen sie dann zur Ökonomie?

00:38:18: Ich hatte ein Interesse an an der wirtschaftlichen Entwicklung von Ländern und Gesellschaften.

00:38:26: Ich hatte auch die Verteilung von Einkommen und Vermögen beschäftigt, diese Frage oder nicht nur wie sie den Kuchen backen sondern wie sie dem Nachbarn aufteilen.

00:38:38: und dann eben auch die Gedanke über empirische Analyse.

00:38:43: und ich hatte in der Mittelschule ein Lehrer damals für Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehrer, die hat mich unglaublich fasziniert.

00:38:52: Und da habe ich inspirierter Nachher das Studium der Wirtschaftswissenschaften

00:38:56: aufzunehmen.".

00:38:57: Und dann ging es aber gerade auch in die Investmentbranche, die ja nochmal eine spezielle ist zur Bank Julius Beer?

00:39:04: Was war der Grund für die Investment-Branche?

00:39:09: In Wespenbranche ist die institutionelle Vermögensverwaltung, das war in den Nullerjahren eine ganz wichtige Industrie in der Schweiz.

00:39:20: Leider haben sich die Europäer in den letzten zwanzig Jahren eben weniger erfolgreich entwickelt als amerikanischen Häusern.

00:39:29: Mich hat aber entsprechend die institutionele Vermögenverhaltung fasziniert weil es um das Sparen einerseits ging und dann quasi wie das gesparte Vermögen entsprechend investiert werden.

00:39:42: Da ist natürlich ein starker Link dazu mit dem, was ich als Volksjahr studiert habe und wo ich auch eben promoviert habe.

00:39:49: Dann war ich in der Beratung auch mit Fokus auf Vermögensverwaltung.

00:39:56: Und da wollte ich entsprechend, hab ich darüber überlegt also arbeiten alleine versus arbeiten im Team dann Strategie versus Umsetzung und eben auch etwas verwalten, versus Transformation.

00:40:14: Und ich wollte dann direkt ins Eingemachte gehen und in der Umsetzung mitmachen.

00:40:22: Das hat mich damals motiviert, in die Industrie zu

00:40:25: wechseln.".

00:40:26: Sie haben neben der Deutschen auch die Schweizerische und die britische Nationalität.

00:40:30: zudem Auch das haben Sie eben erwähnt, waren sie über sechs Jahre in Asien tätig, Singapurms genau zu sagen.

00:40:37: Wenn Sie aus jedem dieser drei Länder etwas nach Deutschland importieren könnten was würden Sie auswählen?

00:40:43: Ja da gibt es einiges!

00:40:45: Was vor allen Dingen...

00:40:47: Also wenn ich anfange, wenn ich mit der Schweiz anfange dann komme ich als einer Familie.

00:40:54: meine Mutter ist Deutsche und mein Vater Schweizer deshalb habe ich beide Staatsbürgerschaften.

00:41:00: Von der Schweiz würde ich gerne mitbringen, die Umsetzungsfähigkeit im Sinne Get Things Done.

00:41:08: Also gerade wenn Sie zum Beispiel schauen, ja, der Bau des neuen Gotthard Tunnels ist ein komplexes Bauprode-Projekt und das wurde erreicht schneller oder eben mit geringeren Kosten als ursprünglich geplant worden.

00:41:27: Die Schweizerische Eigenart, weniger Sprechen mehr machen und fokussierend auf die Umsetzung.

00:41:33: Was mich in Singapur fasziniert hat – es ist nicht nur Singapurt, das sind die asiatischen Gesellschaften – ist dass man eine positive langfristige Vision hat und Vision.

00:41:45: Das ist nicht negativ belastet, eine Vision zu entwickeln, vorzustellen wo ist die Gesellschaft?

00:41:52: in zwanzig, fünfundzwanzig Jahren und dafür dann eben einen Umsetzungsplan hat.

00:41:58: Ich glaube hier in Deutschland vor allem wenn ich das so beobachten kann tut man sich immer wahnsinnig nach Schwere eine Vision für Deutschen zu entwickeln die zu vermitteln und dann eben auch ein Umsetzung planen zu haben der eben länger als über eine periode einer Regierung rausgeht.

00:42:21: Von Großbritannien gefällt mir der Pragmatismus und die Art und Weise, wie man kommuniziert mit einem gewissen Ort von Humor.

00:42:38: Wenn man auch so die Mentalität in Großbritanien anschaut ist es weniger dogmatisch und man hält sich auf, quasi die perfekte Lösung zu entwickeln.

00:42:48: erst wenn man die perfette Lösung hat geht man dann in die Umsetzung, sondern man fängt einfach mal an.

00:42:53: Und dann macht man weiter so drei

00:42:57: Sachen.".

00:42:58: Die letzten beiden Fragen, die immer am Ende stehen wenn sich hier junge Menschen wie unsere Studierenden für die Investmentbranche begeistern welche Eigenschaften und Fähigkeiten sollte man mitbringen um sich dort zu behaupten?

00:43:12: Ich finde grundsätzlich was man wählt als Studium oder nach dem Studium, wo man arbeiten möchte.

00:43:23: Dass man wirklich das macht, wofür man sich begeistern kann.

00:43:28: Wo man auch genuin eine Passion spürt und das ist eigentlich gleich was es ist.

00:43:35: Wenn Sie in unsere Branche kommen, wo quasi der Treiber ist das Geld, dass man verdienen kann oder eben der Pekonniere Erfolg dann freuen sie sich einmal im Jahr kurz.

00:43:46: Das ist dann, wenn Sie quasi Ihren Bohnen stregen und ich habe sehr viele unglückliche Menschen in unserer Industrie erlebt die vielleicht eben das andere nicht mitbringen.

00:43:57: Ich glaube zweitens ist auch ein Grundinteresse da ob es jetzt für diese Hauptzusammenhänge sparen investieren sind das Finanzmärkte sind es soziale Veränderungen wie eben Altersvorsorge, die Verbesserung der natürlichen Umwelt.

00:44:18: Aber es ist sicher gut wenn man oder so fragt Purpose why?

00:44:23: Oder warum mache ich das?

00:44:26: und dann glaube ich letztlich auch darauf dass man dann wenn man die ganze Wertschöpfungskette anschaut, dass man eine gewisse Affinität hat für einen Bereich wo man hin möchte.

00:44:34: Ist das jetzt Bereich im Investmentmanagement?

00:44:37: Ist es jetzt die Kundenberatung Was ist sozusagen die Enabling-Function bei jetzt Finance, Technologie?

00:44:46: Risikomanagement.

00:44:48: Und da gibt es ja sehr so, da gibt's irgendwie dreißigvierzig verschiedene Bereiche und da eigentlich eine Affinität zu haben aber eben auch ein Interesse für das Ganze.

00:44:58: Die letzte Frage, die eigentlich gar keine Frage mehr ist sondern bitte um eine Satzergänzung.

00:45:02: wir haben jetzt viel über Wander Veränderung Transformation zusammengesprochen.

00:45:06: Und wenn es einen Satz gäbe, der würde mit dem Begriff der Transformation beginnen.

00:45:11: Dann käme ein Gedankenstrich wie würden sie den ergänzen?

00:45:18: Gradual Improvement und das ist bei mir entsprechend die der Haupttreiber dass man sich ständig verbessert.

00:45:28: wer rastet er rastelt.

00:45:30: und eben diese Verbesserung das nicht einmal ein großer Schritt sondern jeden Tag ein bisschen besser ein Prozent mehr.

00:45:37: Dann lieber Dr.

00:45:38: Kobler, ganz herzlichen Dank, dass wir heute Ihren Puls füllen durften und man merkt der geht hoch bei den Dingen für die Sie brennen.

00:45:44: so soll es ja auch sein.

00:45:46: ich darf Ihnen alles Gute wünschen sowohl für die DWS also für Ihr Unternehmen selbst aber auch für sie Und hoffe auf das angesprochene Update mit unseren KI-Agenten spätestens in zehn Jahren.

00:45:58: Für heute Herzlichen Dank dass wir uns Ihre Erfahrung mitgeteilt haben.

00:46:02: Alles gut

00:46:02: Darauf freue ich mich auch.

00:46:03: Herzlichen dank Herr Paul!

00:46:04: Danke schön.

Über diesen Podcast

Dialoge zur Transformation der Wirtschaft

Puls messen. Erfahrungen einholen. Perspektive geben. Prof. Dr. Stephan Paul spricht mit Entscheidungsträgern über wirtschaftliche Wandlungsprozesse.

von und mit Prof. Dr. Stephan Paul

Abonnieren

Follow us